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Autor Thema: Schiffsidentifizierung  (Gelesen 13121 mal)
0 Mitglieder und 3 Gäste betrachten dieses Thema.
Chrischnix
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Schleswig-Holstein


« Antwort #15 am: 13 September 2007, 22:13:38 »

Hallo SchlPr.11

Danke !! Alles gut

So schnell, so ausführlich, Prima!

Grüße:
Chrischnix

Scan erwünscht , für die schnelle Hilfe ?
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Peter K.
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Oesterreich


« Antwort #16 am: 13 September 2007, 22:15:33 »

Nu, da war ich jetzt zu langsam ....  grin
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Grüße aus Österreich
Peter K.

www.forum-marinearchiv.de
Chrischnix
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Schleswig-Holstein


« Antwort #17 am: 13 September 2007, 22:20:25 »

Ok Peter

Neues Schiff, neues Glück?  grin
Hab hier noch ein unbekanntes Foto

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Wilfried
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Bremen



« Antwort #18 am: 13 September 2007, 22:23:24 »

Moin, moin zusammen,

da hätte ich noch eine Fräge; Bremerhaven taucht hier auf, welche Werft, wo gelegen und gibt es Bilder ?

Mit einem lieben Gruß
der Wilfried
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... Tradition pflegen, bedeutet nicht, Asche aufzubewahren sondern Glut am Glühen zu halten ...

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SchlPr11
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« Antwort #19 am: 13 September 2007, 22:29:54 »

Vom SchlPr.11:
Hallo Christian,
danke für Dein Angebot, melde mich in den nächsten Tagen noch ausführlicher zum KRANICH.
Außer bei Gröner, Bd. 2, nicht bei den Flugsicherungsschiffen) finden sich noch weitere Angaben in "Schiffe und Boote der deutschen Seeflieger", Seite 106-110, auch zur Stationierung in Norwegen. Außerdem ein Foto der zivilen B&V KRANICH mit Ha-Flugzeug auf dem Achterdeck. Ich muß mal in die Sammlung Martin Maass sehen.
Bislang keine weiterführenden Angaben um Abbruch in Bremerhaven verfügbar. Nur die Gröner-Angabe, so wie berichtet.
REINHARD
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kgvm
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« Antwort #20 am: 14 September 2007, 10:21:12 »

Das hintere dürfte "Hans Rolshoven" sein (kein Dreibeinmast), zum kleinen Frachter im Vordergrund habe ich derzeit noch keine Idee.
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SchlPr11
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« Antwort #21 am: 14 September 2007, 11:45:20 »

Vom SchlPr.11:
HANS ROLSHOVEN schließe ich mich an, daneben typischer norwegischer Küstendampfer
Nachtrag zum KRANICH, stüzt sich auf A. Kludas "Hundert Jahre HADAG-Schife 1888-1988, Seite 68:
4.9.1917 vom Stapel als M 77 bei Tecklenborg, Geestemünde, Baunr. 296
13.7.1921 an R. Schmidt, Berlin,
8.11.1922 HERMANN LUWEN III der Gebr. Luwen, Duisburg
23.4.1929 Fahrgastschiff REICHSPRÄIDENT, HADAG
27.7.1929 nach Umbau Neptunwerft Rostock iD
18.10.1935 B&V KRANICH, Blohm&Voß, Hamburg
1938 Hamburger Flugzeugbau
20.4.1949 an Hamburger Fahrzeugbau (wirklich Fahrzeugbau Huh, R.K.)
12.1961 zum Abwracken an Eisen & Metall in Hamburg

Also nicht Bremerhaven, wie Gröner schreibt, sondern in Hamburg in die Suppe gegangen. Dieses stützt auch das Foto von Martin Maass vom 15.5.1961, wo das Schiff schon ziemlich abgetakelt am ande des Hamburger Hafens liegt. Offensichtlich schon bei E & M aufgelegt.
Bestens vom SchlPr.11

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kgvm
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« Antwort #22 am: 14 September 2007, 18:08:26 »

!. Mit Flugzeugbau war 1949 ja wohl kein Blumentopf zu gewinnen, wenn er denn überhaupt schon wieder zulässig war. Deshalb macht die andere Firmierung durchaus Sinn.

2. Mir fehlt Vergleichsmaterial, aber woher schließt Du auf einen norwegischen Küstendampfer? Schornsteinmarke? Denn der Aufnahmeort ist ja wohl nicht feststellbar, und dann könnte die Aufnahme doch auch an anderer Stelle entstanden sein, zumal der Dampfer noch sehr friedensmäßig aussieht.
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SchlPr11
Kapitänleutnant
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« Antwort #23 am: 14 September 2007, 21:33:06 »

Vom SchlPr.11:
Stimmt schon, Fahrzeugbau statt Flugzeugbau zu dieser Zeit.
HANS ROLSHOVEN war bei "Weserübung" für Bergen bestimmt, mit Ausrüstung eines Einsatzhorstes. Siehe "Schiffe+Boote der Seeflieger", Seite 119 ff mit Reiseverlauf nach Norden.
Bezügl des Dampfers habe ich mir vorliegende Fotos von alten Hurtigrutendampfern verglichen und ähnliche Erscheinungsbilder gefunden. Aber nicht diesen, der bei dieser Vereinigung dann schon auszuschließen ist. Was meinen denn unsere norwegischen Freund, da düfte e doch eine Heimnummer sein.
Soweit jetzt
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Chrischnix
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Schleswig-Holstein


« Antwort #24 am: 16 September 2007, 20:58:08 »


Hallo auch

Um was könnte es sich hier handeln ? Waren die Boote ursprünglich
für eine Bewaffnung vorgesehen?
Oder wurde die Bewaffnung entfernt um den Genfer Konventionen gerecht zu werden ?

Aufnahme Juni 1940 Princess Beatrix Schleuse Holland, die ersten Boote für den neuen Seenotbereich
Frankreich, Kanalküste.

Gruß:
Chrischnix

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« Antwort #25 am: 16 September 2007, 22:33:00 »

Also ich habe hier seit einigen Tageb für Dich noch eine Zusatzinfo die gut passt:

Seenotfahrzeug SEEHUND am 31.7.1940 bei Cap Gris Netz durch britische Flieger beschossen.
Waren die Boote zu diesen Zeitpunkt bewaffnet gewesen müßte der Text ja heissen:

...... angegriffen.

Gruß

Theo
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...ärgere dich nicht über deine Fehler und Schwächen, ohne sie wärst du zwar vollkommen, aber kein Mensch mehr !
Chrischnix
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Schleswig-Holstein


« Antwort #26 am: 16 September 2007, 22:42:57 »


Seenotfahrzeug SEEHUND am 31.7.1940 bei Cap Gris Netz durch britische Flieger beschossen.


Hallo Theo

Wo hast Du das denn schon wieder her ? Klasse

Könnte es nicht sein , das hier mal eine Waffe montiert werden sollte ?
Waren die Boote ursprünglich mal für andere Einsätze eingeplant? Ich meine nicht von
vorneherein als Seenotfahrzeug geplant !
Was für ein Zweck sollte diese Kreisförmige Öffnung sonst haben ?

Grüße:
Christian
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Chrischnix
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Schleswig-Holstein


« Antwort #27 am: 16 September 2007, 22:49:05 »


Der "Seehund" ist übrigens das mittlere oder linke Boot !
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« Antwort #28 am: 16 September 2007, 23:03:19 »

Hallo Christian,
1940 bewaffnet, niemals !
Dafür hatten die Deutschen viel zu viel Angst vor Schritte der Briten gegen diese Boote.

Mehr wie ein Gewehr zum Abschießen von Treibminen und ggf. eine Pistole für den Kommandanten  dürfte damals nicht an Bord gewesen sein.
Sonst hätte der Schritt der offiziellen Anmeldung in Genf auch keinen Sinn gemacht.

Natürlich können die Boote vorher bewaffnet gewesen sein und die Waffen vor den Einsatz entfernt worden sein.

Hoffe dass ich in der Woche endlich die Kopien usw. senden kann, kommt immer was dazwischen.

Gruß

Theo
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SchlPr11
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« Antwort #29 am: 17 September 2007, 09:28:48 »

Vom SchlPr.11:
Als FL.B-Boote vom Typ er waren diese Boote strukturmäßig zur Bewaffnung mit 1x2cm Flak vorgesehen. Diese war natürlich in der Verwendung als Seenotbooten nicht an Bord. Die nötigen Unterbauten verblieben und sind auf dem Achterdeck aller drei Boote zu sehen.
Zur Illustration hier das Achterschiff FL.B 501 in ähnlicher Ausführung.
Besten Tag

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