rosenow
Fregattenkapitän
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« am: 21 Juni 2006, 21:42:41 » |
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@rosenow "Krivak" ist/waren ein russ. Zerstörer-Typ , "Poti" ein russ. U-Jäger . ( Das waren natürlich die NATO-Bezeichnungen , damit sich keiner die Zunge bricht ).Gruss,E-Meister Danke, E-Meister, kennst du noch mehr Natobeezeichnungen für Sowjetisch/russische Schiffstypen? Gibt es auch für andere Länder, z.B. Polen, diese bezeichnungen?
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mit freundlichen Gruß Michael
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Scharnhorst66
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« Antwort #2 am: 22 Juni 2006, 14:17:21 » |
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Habe das folgende einmal aus dem eigendlichen Thread rausgetrennt - weil a ) passte es vom Thema nicht rein ; b ) ist das durchaus ein eigenes Thema wert ..
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« Letzte Änderung: 22 Juni 2006, 14:39:13 von Scharnhorst66 »
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" Fehler sind normal , Irrtümer üblich , Informationen selten vollständig , oft unzutreffend und häufig irreführend " Sound Military Decision 1936 Gruss Micha
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kalli
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« Antwort #3 am: 22 Juni 2006, 15:54:49 » |
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rosenow
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« Antwort #4 am: 22 Juni 2006, 21:34:10 » |
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Joooo, eure Seiten sind ja Klasse!  Besonders Kallis Empfehlung! Fred, eine Focke Wulf FW 190, war leider nicht im japanischen militärischen Service. Was das auch immer heißt. Unter anderem steht da auch, das die Akula-Klasse, in einer Rede von Leonid Breschnew, als Taifun erwähnt wurde und so von der Nato als Taifun abgeleitet bezeichnet wurde. Nette Geschichte? Die Übersetzermaschine von Google ist unter aller Sau, gelinde ausgedrückt. Leider kann ich kein englisch. Das erste Schiff der 941 Projektes laut dem Verfassern von „Sowjetisch/russische Atom-U-Boote“, von der sowjetischen Marine als Akula/ Haifisch bezeichnet worden und deren Weiterentwicklung Projekt 971 ist die eigentliche Akula-Klasse. Sieben Einheiten der Akula-Klasse sollten/ sollen gebaut werden, die Namen tragen wie: Pantera, Bars, Jaguar, Leopard, Tiger, Roiss und Wolk.
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Scheer
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« Antwort #5 am: 22 Juni 2006, 21:59:27 » |
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Wir waren doch schon mal angefangen mehr über die sowj. U-Boote zu sammeln. http://forum-marinearchiv.de/smf/index.php?board=35.0Ist irgendwie eingeschlafen und/oder untergegangen 
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Spee
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« Antwort #6 am: 22 Juni 2006, 22:00:00 » |
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@rosenow,
bischen anders. Die sowjetische/russische Bezeichnung für das Projekt 941 ist "Akula", die NATO-Bezeichnung "Typhoon". Das Projekt 971 ist keine Weiterentwicklung der "Typhoon"- bzw. "Akula"-Klasse, da die "Typhoon's" strategische U-Schiffe sind, während die U-Schiffe des Projekts 971 U-Jagd-U-Schiffe (wie die amerikanischen U-Jagd-U-Schiffe der "Los Angeles-Klasse") sind, die als Begleiteinheiten der "Typhoon's" operieren. Das Projekt 971 heißt laut sowjetischer/russischer Bezeichnung "Shuka B", die NATO-Bezeichung ist "Akula"-class und umfaßt 16 Einheiten, 7 von Typ 971 "Shuka B", 5 von Typ 971U "Shuka B" (NATO "improved "Akula I") und 4 vom Typ 971A/971M "Shuka B" (NATO "Akula II").
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rosenow
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« Antwort #7 am: 22 Juni 2006, 22:16:28 » |
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Hallo Spee, da soll noch einer durchsehen, aber Danke für deine Aufklärung.
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Spee
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« Antwort #8 am: 22 Juni 2006, 22:36:12 » |
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@rosenow,
gern geschehen. Aber in dem Fall ist's wirklich schwirr und das war reiner Zufall. Den Amerikanern sind die Buchstaben ausgegangen. Alle Buchstaben waren mit sowjetischen U-Boot-Bezeichnungen besetzt. Also begann man von vorn und nahm "Akula" für die eben erschienene "Shuka B"-Klasse. Das die zum gleichen Zeitpunkt gebaute "Typhoon"-Klasse auf sowjetischer Seite "Akula"-Klasse heißt, konnte ja damals keiner wissen.
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Scheer
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« Antwort #9 am: 22 Juni 2006, 22:56:02 » |
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@spee Das die zum gleichen Zeitpunkt gebaute "Typhoon"-Klasse auf sowjetischer Seite "Akula"-Klasse heißt, konnte ja damals keiner wissen. Bei dem, ach so perfekten, Geheimdienst der Amerikaner eigentlich unverständlich. Na ja, dort ist auch nicht alles Gold was glänzt! Mann fragt sich dabei nun doch, was die Geheimdienste wirklich von den sowj. U-Booten wussten, wenn nicht einmal die sowj. Bezeichnung bekannt war. Ich denke, das vieles, was als "gut recherchierte" Geheimdienstaufklärung öffentlich gemacht wurde in Wirklichkeit nur eine "Luftnummer" war, um die gewollte Aufrüstung zu rechtfertigen. Wie war das doch, vor noch nicht all zu langer Zeit, mit den irakischen "Weapons of mass destruction" Aber ich werde off-topic 
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Spee
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« Antwort #10 am: 22 Juni 2006, 23:00:36 » |
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@Wolfgang,
die Jungs, die die NATO-Bezeichnungen vergeben haben, wußten sicher nicht, wie die sowjetische Bezeichnung war. Der Geheimdienst möglicherweise, aber der wird das denen nicht gesagt haben, den dann wüßte die Gegenseite, daß die Amerikaner interne Quellen anzapfen können. Also lieber bei der "Geheimniskrämerei" mitgespielt, als sich verraten.
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Scheer
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« Antwort #11 am: 22 Juni 2006, 23:11:15 » |
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@thomas
Wie sind die denn von den Shuka´s auf Akula gekommen? Gab es da irgendeinen schlüssigen Zusammenhang?
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Spee
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« Antwort #12 am: 22 Juni 2006, 23:20:40 » |
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Wie oben geschrieben, die Buchstaben waren aus, also fing man wieder bei A an. "Akula" ist ein seit den I.Weltkrieg gebrauchter (Traditions)-Name in der russisch/sowjetischen Marine für ein U-Boot, war aber reiner Zufall, daß es sich gerade so überschnitt.
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rosenow
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« Antwort #13 am: 23 Juni 2006, 14:46:17 » |
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Hallo Scheer! Fakten und Berichte sammeln für die sowjetisch/russische Seite ist nicht eingeschlafen, ist aber sehr schwer welche zubekommen, die nicht im Internet stehen bzw. aus Büchern abgeschrieben werden und somit oftmals ohne Hintergrund sind, wie schon Herr Langensiepen ganz richtig geschrieben hat. Meine Bemühungen gehen jedenfalls in diese Richtung, deshalb immer mit der Ruhe und dann mit einem Ruck. Gemeinsam werden wir es schon richten.  An Alle! Da hab ich doch noch gleich eine Frage: Die sowjetische Militärführung, (war es vielleicht auch schon die russische?) hatte verlangt, dass U-Schiffe mit 20 Raketen auszurüsten seien. Der Konstrukteur Sergej Kowaljow hatte dann einen Plan zu entwickeln, den eines U-Kreuzers mit 33800 t Wasserverdrängung, dass im Vergleich die Dimensionen des Flugzeugträgers „Kiew“ hatte. Nun soll der Auftrag zu einer Reihe neuer konstruktiver Verbesserungen aus dem Projekt 941 dem U-Schiff TK-208 im Zusammenhang mit den dreistufigen interkontinentalen Feststoffraketen geführt haben. Nun endlich die Frage: Wurde so ein U-Kreuzer gebaut?
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« Antwort #14 am: 23 Juni 2006, 15:27:59 » |
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@rosenow, die TK-208 "Dmitri Donskoi" dient als Erprobungsträger für die neue "Bulava"-Rakete, welche die SS-N-20 ersetzen und dann in der neuen Klasse der russischen strategischen U-Schiffe eingesetzt werden soll. Die neue Klasse ist das Projekt 955 "Borei", Typschiff soll "Juri Dolgoruki" sein, gefolgt von "Alexander Newski" und "Wladimir Monomach" (deutsche Transliteration  ). Die "Borei"-Klassse soll ca. 20.000t verdrängen.
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