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Autor Thema: U-Boot Stützpunkt aus dem Kalten Krieg  (Gelesen 4039 mal)
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Teddy Suhren
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Beiträge: 2225

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Name: Jörg Kießwetter

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Hessen


« Antwort #15 am: 20 Juli 2006, 10:45:46 »

Ein U-Boot der WHISKEY Klasse in der Bucht von Balaklawa.

kurze Zwischenfrage:
welche Klasse ist den das zweite Boot auf dem Bild?
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Gruß
Jörg

I’ve been through two wars and I know. I’ve seen cities and homes in ashes. I’ve seen thousands of men lying on the ground, their dead faces looking up at the skies.
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Tri
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« Antwort #16 am: 20 Juli 2006, 12:14:02 »

Hallo,

ist ein Juliet. In den 80er und frühen 90er Jahren des vergangenen Jahrhunderts waren 3 Juliets in der Schwarzmeerflotte stationiert. Wo genau weiß ich nicht, vielleicht weiß Warjag da mehr.

Auf jeden Fall sieht man auf diesem --> Bild ein Juliett in Balaklawa.

Warum im Notfall nur U-Boote der WHISKEY und ROMEO Klasse im Bunker Unterschlupf gefunden hätten lässt sich auch erklären, so ein Brummer wie ein Juliett (ist um die Taile ein wenig mollig  grin) hätte nicht durch den Kanal gepasst.


Quelle: wikipedia

Mehr zum Juliet  --> http://www.russianwarrior...9vehicle_Juliet.htm&1
Historische Fotos  --> http://www.hnsa.org/conf2...n_files/pages/Slide08.htm
Schöne Detailaufnahmen  -->  http://www.ferraraworld.com/juliet_1.htm



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Warjag
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« Antwort #17 am: 20 Juli 2006, 19:10:40 »

Anfang 1990 gab es in der Schwarzmeerflotte 2 U-Boote des Projekts 651 (JULIETT): B-67 und B-318. Noch ein U-Boot (B-58) musste man von der Nordmeerflotte übergehen, aber es ist nicht passiert.
Die beiden U-Boote gehörten zu der 155. U-Boot-Brigade der 14. U-Boot-Division und stationierten in Balaklava (Wink ).
B-318 und B-67 wurden 1991 bzw 1995 a.D. gestellt.
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Schöne Grüße,
Dmitrij
Tri
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« Antwort #18 am: 20 Juli 2006, 19:56:58 »

BALAKLAVA ODYSSEY

Im August 2006 findet erstmalig das Medienkunst- und Performancefestival Balaklava Odyssey in dem über 2500 Jahre alten europäischen Kulturort Balaklawa (Krim, Ukraine) statt.
Das Festival findet in dem U-Boot-Hangar, der heute als Museum betrieben wird, statt.


Quelle: Bakala Odyssey .com

Künstler aus neun Ländern - Ukraine, Russland, Rumänien, Polen, Ungarn, England, Schweiz, Österreich und Deutschland – sind zu dem Pilotprojekt eingeladen. Sie setzten sich mit der Geschichte des Ortes auseinander und präsentieren Werke aus den Sparten Video, Animation, Multi-Media, Performance, experimentelle Musik und Tanz.

Lest euch mal das Program durch, es lohnt sich. Das hat mir so gefallen das ich gleich meine Chef angerufen habe, mal sehen ob ich einen Kollegen überreden kann eine Woche später Urlaub zu machen.  cheesy

Website --> http://www.balaklava-odyssey.com/

Grüße
Tri


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Tostan
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« Antwort #19 am: 19 Dezember 2009, 08:00:12 »

Ich war im Sommer in den Objekt. Es ist wirklich beeindruckend, obwohl die kompletten technischen Anlagen abgebaut worden sind. Heute gibt es eine Ausstellung im Bunker, Sachen wie U-Boot Modelle, RBU-1200, diverse Torpedos und RBU-Geschosse. Fotos davon sind auf Wikipedia zu sehen Smiley

Aber: Also maximal 14 Boote sind wirklich die äußerste Grenze, dann können es fast nur Quebec-Booten sein. Gab es jemals so viele Quebec-Boote in der Schwarzmeerflotte? Davon gab es doch insgesamt nur etwa 30. Die Angabe 7-9 Boote ist wohl realistischer, offiziell war der Bunker für Whiskey, Romeo und Quebec-Boote gedacht.

Die Angabe 3000 Personen welche bis zu einem Monat da drin leben könnten: ... man liest es überall, aber wenn dem so ist, dann sind weite Teile des Bunkers wohl immer noch geschlossen. Ich habe nichts gesehen, was wie Wohnräume für so viele Menschen aussah. Ganz zu schweigen von der restlichen Infrastruktur für so viele Leute.

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toppertino
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« Antwort #20 am: 19 Dezember 2009, 12:02:41 »

Zitat
the facility was able to host 9 submarines (8 in central canal, 1 in dry dock)
- central canal length is 505 m, width is 6 to 8.5 m, depth is 6 to 8.5 m,

6 - 8,5m Breite hört sich aber nicht grad sehr viel an. Wir reden ja hier nicht von Typ II Einbäumen, die hier geparkt werden sollen.

mfg
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Lebensende mit 3 Buchstaben: EHE!
Tostan
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« Antwort #21 am: 19 Dezember 2009, 12:43:16 »

Das Museum selbst spricht von 10-22m, was auch passt vom optischen Eindruck her(bin nicht mit dem Zollstock durch den Kanal geschwommen Wink ).
22m sind die Einfahrt von der Bucht her. Erst kommen die Be- und Entladestationen, dann teilt sich der Kanal. Rechts ins Dock, links weiter zur Ausfahrt. Dock und weiterer Kanal sind dann je 10m breit. Das reicht für Whiskey, Romeo und Quebec.
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