@Timo
Es gibt verschiedene Podantriebe, die bekanntestesten sind der AZIPOD von ABB und der Siemens /Schottel SSP Doppelschrauben POD.
Da der E-Motor unter Wasser sitzt ist klar daß bei Ausfall, das ganze Schiff gedockt werden muß.
Sie sind aber gar nicht so anfällig. Größere Probleme gab es mal mit den Dichtungen für die Stromschienen, die ja vom Schiff in den Motor führen.
Es gibt Pods, die feststehen, nur teilweise Schwenkbar sind oder sogar um 360 Grad geschwenkt werden können.
Die Pod Motoren können gewaltige Ausmaße haben bis zu 22 Megawatt.
Der Vorteil liegt auf der Hand:
Es wird kein Ruder mehr benötigt und die Maschienenräume sind kleiner, da für die Generatoren Mittelschnellläufer verwendet werden können.
Die Stromerzeugung kann auch auf mehere Maschinenräume verteilt werden.
Schiffe mit meheren Drehbaren Pods sind natürlich sehr manövrierfähig und können mit Computern auf cm genau gefahren werden.
(siehe auch meinen Bericht über Fähren)
http://forum-marinearchiv...dex.php/topic,9595.0.html Pod Antriebe werden hauptsächlich bei Fähren, Passagierschiffen, aber auch bei absenkbaren Schwergutschiiffen (wie ein Schwimmdock)
sowie bei vielen kleineren Schiffen eingesetzt.
Ob in der Marine Podantriebe eingesetzt werden weiß ich nicht. Wäre interessant zu erfahren ob diese Systeme auch hier Anwendung finden.
Das gesamte System werde ich demnächst unter "Kapitän Hans erklärt" im FMA beschreiben:
viele Grüße
Hans