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Autor Thema: Weltgrößtes Containerschiff in Bremerhaven  (Gelesen 776 mal)
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Tri
Kapitän zur See
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Name: Joerg Heine

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« am: 11 September 2006, 15:00:40 »

Weltgrößtes Containerschiff in Bremerhaven

Am 18. September wird die 400 Meter lange und 56 Meter breite "Emma Maersk" auf ihrer Jungfernfahrt zu einem Kurzbesuch in Bremerhaven erwartet.
Irgednwie scheint das Schiff schon da zu sein.  huh

Was für ein (nicht gerade schöner) Pott, 11.000 Container normal und 13.000 bei besonderer Beladung. Noch größere Containerschiffe sind schon in Auftrag gegeben worden, unter anderen mit den ersten 14-Zylinder Sulzer Dieselmotoren mit über 108.000 PS.   

--> http://www.welt.de/data/2006/08/19/1002432.html  (Artikel)
--> http://www.spiegel.de/fot...ecke/0,5538,16116,00.html  (Fotos)
--> http://de.wikipedia.org/wiki/Containerschiff  (Für Laien interessanter Wiki Artikel über Containerschiffe)


Grüße
Tri
« Letzte Änderung: 11 September 2006, 15:07:23 von Tri » Gespeichert

Wozu brauchen wir Bürgerrechte, wir leben doch in der EU.
t-geronimo
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Name: Thorsten Reich

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Carpe Diem!



« Antwort #1 am: 11 September 2006, 15:38:18 »

Jo, ist schon da:

Artikel im Weser-Kurier

Zitat
BREMERHAVEN. Die "Emma Maersk" war zu früh dran. Bereits um elf Uhr am Vormittag lag sie in der Außenweser auf Reede. Einige hundert Menschen warteten auf den Deichen, eine kleine Flotille von Booten war dem Neuling entgegen gefahren. Dass das gewaltige Containerschiff erst am Nachmittag in Bremerhaven auftauchte, lag an seiner schieren Größe. Denn der knapp 400 Meter lange Gigant schafft es mit seinem Tiefgang von bis zu 16 Metern nur bei Stauwasser bis zu den Containerterminals.

Gerade noch rechtzeitig war die auf einen Durchmesser von 600 Metern ausgebaggerte Wendestelle vor den Containerterminals fertig geworden. Erst am Donnerstag hatte die Hafengesellschaft bremenports Vollzug gemeldet - und damit in letzter Minute dafür gesorgt, dass die Reederei, Branchenprimus und größter Kunde in Bremerhaven, nicht noch umdisponierte. "Hätten wir es nicht geschafft, hätte Maersk sein neues Schiff gleich nach Rotterdam geschickt", bestätigte bremenports-Chef Jürgen Holtermann.

So aber konnten die Bremerhavener bei schönstem Sonnenschein zum ersten Mal den Anblick des himmelblauen Riesen mit dem roten Streifen genießen.Schon am Horizont ließ die "Emma Maersk" erahnen, mit welch gewaltigen Dimension sie daherkommt. Tatsächlich setzt dieser Maersk-Bau völlig neue Maßstäbe in der Containerschifffahrt. Offiziell mit eine Tragfähigkeit von 11 000 Standardcontainern (TEU) angegeben, gehen Experten davon aus, dass der Maersk-Neuling locker 13 000 Boxen laden kann - mal eben ein Drittel mehr als die bislang größten Frachter. Gestern waren allerdings nur ein paar hundert Container an Bord.

Denn erst vor zwei Tagen hatte die "Emma" mit der Abfahrt vom Ausrüstungspier in Aarhus ihre erste Rundreise im Maersk-Liniendienst zwischen Europa und Asien gestartet. Die erste große Ladung, rund 3000 Container für Rotterdam, sollen bis morgen Abend in Bremerhaven an Bord gewuchtet werden. Trotz der geringen Ladung warteten auch Fachleute gespannt auf die ersten Manöver. Das Wasser- und Schifffahrtsamt Bremerhaven hatte vorsorglich das teilweise nur 220 Meter breite Weserfahrwasser für den Gegenverkehr gesperrt. Zudem hatte sich Maersk den größtmöglichen Sachverstand an der Weser zusammengeholt.

Nach einer rund zweistündigen Revierfahrt enterten der Chef der Bremerhavener Hafenlotsen, Ältermann Jochen Schreiber, und der Hafenkapitän Andreas Mai die Brücke und lotsten zusammen mit Henrik Solmer, dem Kapitän der "Emma", den Giganten an die Kaje. Geleitschutz gaben die zwei stärksten Hafenschlepper, die Bremerhaven derzeit aufzubieten hat. Die "Bugsier 1" und die "Elbe". Der 7200 PS starke Kraftprotz der Unterweser Reederei (URAG) spannte sich als Zugpferd vor den mächtigen Bug. Majestätisch zog das Schiff in langsamer Fahrt an den Schaulustigen vorbei. "Ein Koloss", zeigte sich auch Schlepperkapitän Frank Hoten vor allem von der Höhe beeindruckt.

"Wir mussten ziemlich hart ziehen." Vor allem beim Wendemanöver. Petrus aber sorgte mit einem lauen Lüftchen aus Ost für optimale Bedingungen.Vorn ein Schlepper, hinten ein Schlepper, dazu wirbelten Bug- und Heckstrahlruder des schweren Containerschiffes das Wasser auf - und die "Emma Maersk" ließ sich auf engstem Raum drehen. Da erst, erzählte Mai später, löste sich die Anspannung auf der Brücke. "Das erste Mal ist doch ganz besonders", sagte der Hafenkapitän. Wie geplant lag die "Emma Maersk" kurz nach 16 Uhr fest vertäut an der Kaje. Bei der Premiere war alles wie am Schnürchen gelaufen. Musste es auch. "Solch riesigen Schiffe verzeihen kaum Fehler", so Mai. "Aber wir hatten alles gut im Griff."

Auch Häfensenator Jörg Kastendiek hatte sich das Anlegemanöver angeschaut und war begeistert: "Bremerhaven ist für das größte Schiff der größten Reederei erste Anlaufstation in Europa. Das beweist die Leistungsfähigkeit unseres Hafens." Für die "Emma Maersk" geht es ab morgen erst einmal nach Singapore, China und Japan. In acht Wochen ist der Riese wieder zurück - dann sicher auch mit deutlich mehr Ladung.
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Schöne Grüße
Thorsten
--

"There is every possibility that things are going to change completely."

Captain W.H. Tennant, HMS Repulse, 09.12.1941
Taucher
Oberleutnant zur See
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« Antwort #2 am: 11 September 2006, 15:45:11 »

Was ein Oschi  shocked
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Viele Grüße vom Alpenrand
Leo
Blane
Kapitän zur See
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"Every man dies, not every man really lives"


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« Antwort #3 am: 11 September 2006, 15:48:52 »

Mächtig grosses Schiff shocked
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Schöne Grüsse Christian
Lance Armstrong-7maliger Sieger der Tour de France
Tri
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Name: Joerg Heine

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« Antwort #4 am: 11 September 2006, 16:19:42 »

Hier noch ein paar Infos.

Zitat
M/S EMMA MÆRSK is a very large container ship built by
Odense Steel Shipyard Ltd. for the A.P. Moller - Maersk Group.
The ship has a capacity of about 11,000 twenty foot containers.
The main particulars are as follows:

Length o.a. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 397 metres
Beam. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 56 metres
Depth . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30 metres

M/S EMMA MÆRSK has been built applying the newest technology
in design and equipment.
The propulsion machinery is a 14-cylinder Wärtsilä diesel
engine from Doosan Engine Co. developing 110,000 BHP or
80,000 kW at 102 revolutions per minute.
To augment speed the propeller drive shaft is fitted with two
electric motors.
Five diesel generators with a combined power of 20,700 kW
and one combined gas/steam turbine generator of 8,500 kW
driven by the main engine exhaust are installed.
A waste heat recovery system is installed to optimise the use of
the energy produced.
The bunker fuel tanks are placed away from the outer part of
the hull.
In the engine room and cargo holds 8,000 data signals are continuously
monitored by an advanced, integrated computer system.
This ensures optimal operating conditions automatically
giving guidance to ensure a well functioning operation of the
vessel.
The centre for the integrated computer system is the engine
control room. The system can also be remote-controlled from
the navigating bridge and from the cargo control room.
M/S EMMA MÆRSK can carry 1,000 forty foot reefer containers.
Quick and safe lashing of the containers on deck is made possible
through the yard patented lashing bridge.
The life-saving equipment consists of two 38 persons’ lifeboats,
six life rafts and one man-over-board boat.
Two bow and two stern thrusters, each with of 25 tons transverse
thrust, are fitted to facilitate easy manoeuvring in port.
Rolling in adverse weather conditions is reduced by two pairs
of active stabilizer fins, thus adding an extra dimension to cargo
protection.
The latest radio, telex, telefax, and satellite telephone systems
ensure efficient communication to the world.
An air conditioning system gives comfortable indoor temperatures
regardless of outside weather. Combined with a low level
of noise and vibrations this ensures ideal conditions for both
work and leisure.
M/S EMMA MÆRSK is a rational and highly automated ship
thoroughly monitored by advanced computer systems. The ship
can therefore be operated by a crew of 13 persons only.
Accommodation is arranged for 30 persons. M/S EMMA
MÆRSK is designed and built to meet the highest demands for
safe, precise, environmentally friendly and economic transportation
of goods all over the world.
Quelle: www.maersk.com

Und ein hochauflösendes Foto:
http://www.maersk.com/NR/...781C/0/EMMAM%C3%86RSK.jpg
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« Antwort #5 am: 11 September 2006, 20:35:52 »

Denn ist die Schiffsschraube aus Waren Mueritz ja in das Land ihrer Geburt zurueckgekehrt. War aber auch fast schon albern die Heimlichtuerei: Ein ungenannter Kunde aus Europa fuer ein Containerschiff ... nee wer konnte das nur sein  rolleyes

Imposanter Dampfer das! Bin neugierig wie weit die das noch treiben mit ihren Neubauten. Gibt ja immer weniger Haefen die das noch laden koennen. Ueber 50 Meter Ladebreite schaffen nur noch wenige. Na - so oder so sollte sich Maersk mit dem Pott erstmal die Krone gesichert haben. Das baut so ratz, fatz keiner nach.
Weiss jemand ob die schon ein Schwesterschiff auf Helling haben in Odensee?

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kalli
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« Antwort #6 am: 15 September 2006, 11:32:23 »

Hier noch was aus dem Stern :

http://stern.de/wirtschaf...ahrt-Giganten/570133.html
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Scheer
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« Antwort #7 am: 15 September 2006, 22:56:39 »

Ach nee, ich kann diesen Containerschiffen einfach nichts abgewinnen. Das ist einfach alles Container, Sogar die Aufbauten. Und beladen, brrbah, ne.
Dann mag ich tatsächlich - wenn es denn ein Schiff in diesen Ausmaßen sein soll - wirklich die Supertanker. Direkt von vorne, von achtern und von der Seite her gesehen plumpe Pötte, aber wenn man dann von oben schaut ... filigran anmutendes Gewirr von Rohren wie feine Linien auf einer großen Leinwand !

Jetzt kommt geich wieder die Frage ob ich irgendwas in meinen Tee gemischt hatte  grin
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kalli
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« Antwort #8 am: 15 September 2006, 23:06:41 »

Trink mal ruhig Deinen Tee. Aber so ist das nun mal. In Kaliningrad wird gerade mit dem Bau einer neuen Werft begonnen. Dort werden dann doppelwandige über 100.000 Tonner Ölfrachter gebaut.
Kaliningrad ist Sonderwirschaftszone, wird also für Korea ein sehr starker Wettbewerber.
Mittlerweile haben die dort Arbeitskräftemangel.
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Scheer
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« Antwort #9 am: 15 September 2006, 23:15:19 »

Die Koreaner werden wohl bald verstärkt in den Markt der Luxusliner eindringen. Das wird dann hart für die Gegend in der ich wohne.
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