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Autor Thema: Steuern auf Luftblase  (Gelesen 947 mal)
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wer
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« am: 20 September 2006, 13:27:31 »

Während der Lektüre von "U-Boottyp XXI" von Eberhard Rössler stieß ich auf einen Abschnitt, dem man entnehmen kann, dass jeweils eine Tauchzelle Stb und Bb auch nach innen entlüftbar waren/sind, um keine Luftbläschen nach außen dringen zu lassen und das Manöver "Steuern auf Luftblase" gefahrlos durchführen konnte.

Was ist das?

Gruß

Christian
« Letzte Änderung: 25 September 2006, 15:47:08 von Tri » Gespeichert
harold
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« Antwort #1 am: 25 September 2006, 00:41:01 »

Nun, ich bin wahrlich kein U-Boot-Fachmann, aber:

sowohl Schraubenwirkung (eine sehr schnelle Bewegung gegen die Flüssigkeit) als auch Ruderwirkung (eine im Vergleich dazu eher langsamere Bewegung gegen die anströmende Flüssigkeit) fußen darauf, dass eben eine
Flüssigkeit (kaum kompressibel)
und kein Flüssigkeit/Gas - Gemisch (je nach Gasbeimengung kompressibel)
für die wirkende Mechanik angetroffen wird.

So zum Vergleich : imaginier mal Steuerwirkung eines ärodynamischen Ruders im Vakuum. Klar?

Parallelbemerkung:
man liest öfters, dass der "Sog" eines absinkenden Schiffes Schwimmer in die Tiefe gezogen habe. Sog??

Wenn das sinkende Schiff (eigentlich immer!) Luftblasen hinter sich lässt, hat das dermaßen gasdurchblubberte Wasser nicht mehr die Dichte von 1, sondern sagn mer mal 0.5 ... und auch noch so kräftige Schwimmbewegungen treffen auf ein äußerst komprimierbares Medium ... nix mehr mit Auftrieb, und nix mehr mit Wirkungsgrad auch noch so delphingleicher Schwimmkünste - ojeh. (man vergleiche dazu : die seeeehr unrealistische Heckreling-Festhalterei der beiden "Titanic"-Protagonisten...)

Ciao,
Harold
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"Wenn dies auch der Wahrheit zu widersprechen scheint, so müssen wir doch der Rechnung mehr trauen denn unsrem allgemeinen Verstande."
Leonhard Euler
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« Antwort #2 am: 25 September 2006, 15:39:24 »

Also bedeutet das dann, eben nciht in einem Gas/Flüssigkeitsgemisch zu manövrieren, sondern im Wasser (= bessere Manövriereigenschaften). oder?

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harold
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« Antwort #3 am: 25 September 2006, 16:25:53 »

Offenbar...
Bin aber, wie gesagt, kein U-Boot-Fachmann.

Harold
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Woelfchen
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« Antwort #4 am: 25 September 2006, 16:44:34 »

Was bedeutet den eigentlich "Steuern auf Luftblase"?
Ich glaube nicht das da Ruder, Propeller oder sonst was in der Luft hängen.
Die sind doch extern am Boot und nicht in den Tauchzellen.

Ich schätze mal das mit dem Manöver irgendetwas mit Auftrieb vergrößern/verringern gemeint ist um mit Hilfe das Auftriebes die Tauchtiefe zu ändern oder beizubehalten.
Oder vielleicht auch austrimmen des Bootes?
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Teddy Suhren
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« Antwort #5 am: 25 September 2006, 17:01:54 »

Mal ein ganz anderer Ansatz:

Was, wenn mit der Luftblase die Luftblase in der Libelle einer Wasserwaage gemeint ist?
Also das Boot im Übertragenen Sinne an der Luftblase hängt, sprich in Längsachse unter Wasser ausgetrimmt ist.

Kann auch Blödsinn sein. tongue

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Gruß
Jörg

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« Antwort #6 am: 25 September 2006, 18:35:33 »

also, ich denke auch eher, daß Wölfchen und Teddy Suhren auf der richtigen Spur sind.
So ein U-Boot wurde ja vom LI oder dem Obersteuermann immer gut ausgetrimmt, andernfalls bestand eine hohe Gefahr, daß man urplötzlich die Wasseroberfläche durchbrach und vom Gegner angegriffen werden konnte. In der Tat ist dies auch desöfteren passiert und führte sehr oft zum Verlust des Bootes.  Beim Alarmtauchen rannte ja auch alles im U-Boot nach vorn, um Gewicht in den Bug zu bekommen.
Auch die Tatsache, das die Ballasttanks nicht in das Meer entlüftet wurden, ergibt einen Sinn, immerhin konnten die Luftblasen bei ruhiger See sehr verräterisch sein.
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wer
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« Antwort #7 am: 27 September 2006, 13:29:43 »

Das verwirrt mich...

gruß

Christian
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Mario
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« Antwort #8 am: 27 September 2006, 16:38:17 »

@wer
was genau verwirrt Dich ? ??
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wer
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« Antwort #9 am: 27 September 2006, 18:54:40 »

Na was mit diesem "Steuern auf Luftblase" jetzt gemeint ist.
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Woelfchen
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« Antwort #10 am: 29 September 2006, 17:46:50 »

Ist doch ganz einfach.  grin
Wahrscheinlich einfach die Tiefensteuerung, bzw schauen ob das Boot auch eben im Wasser liegt.
Und dabei soll es halt nicht so arg "Blubern", deshalb entlüften nach innen.
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Mario
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« Antwort #11 am: 29 September 2006, 18:39:29 »

Das wäre doch mal eine Frage an den Veteranen in Kiel wert !!!!!!!!!!!
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