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Autor Thema: Elektromotoren mit Aufladung?  (Gelesen 889 mal)
0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
Teddy Suhren
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« am: 11 Oktober 2006, 19:04:35 »

Hai

Ich zitier mal aus dem Marine Arsenal Sonderheft Band 13 (Wunderwaffe Elektro-UBoot Typ XXI).
In den technischen Daten auf Seite 30:

für Unterwasserfahrt - zwei SSW- EMaschinen 2 GU 365/30 mit Gebläseaufladung, Leistung je 2500 PSe bei 1675 1/min.
Turboelektromotoren?
Was hat es damit auf sich?

@Peter K
Jetzt weiß ich endlich wo ich das seinerzeit her hatte.  smiley
« Letzte Änderung: 11 Oktober 2006, 20:29:02 von Teddy Suhren » Gespeichert

Gruß
Jörg

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Woelfchen
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« Antwort #1 am: 11 Oktober 2006, 21:24:48 »

Hi,
ich kann mir eigentlich nur vorstellen das es E-Motoren waren die über die Gebläse gekühlt wurden.
Bei 2500PS entsteht auch bei E-Motoren etliches an wärme und die muß ja irgendwo hin. Mit drei Kühlrippen auf dem Gehäuse ist es nicht getan.

Johannes


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Peter K.
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« Antwort #2 am: 11 Oktober 2006, 22:02:04 »

Die Wärmeabteilung der E-Maschinen erfolgte mittels zweier, an den E-Maschinen angebrachter Lüfter, die mit Luftkühlern in der Bilge verbunden waren.

Die beiden Motoren einer Doppelmaschine 2 GU 365/30 "Hertha" konnten parallel und in Serie geschalten werden und erzielten auf dem Prüfstand bei einer Spannung von 360 V und bei Parallelschaltung eine maximale Leistung von 1.840 kW für eine Stunde.
Im praktischen Betrieb waren pro Doppelmaschine allerdings nur 1.650 kW für 20 Minuten oder 1.550 kW (2.100 PS) für 50 Minuten erreichbar, weil die voll aufgeladenen Batterien die Spannung von 360 V nicht halten konnten! U3506 kam beispielsweise nur auf 336 V, nach 30 Minuten noch auf 322 V und nach 50 Minuten nur noch auf 305V!

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Grüße aus Österreich
Peter K.

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Teddy Suhren
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« Antwort #3 am: 13 Oktober 2006, 09:18:57 »

Hallo

Also, nach Rücksprache mit diversen Leuten, sag ich mal das Aufladung ein wenig übertrieben ist.
Eine Gebläsekühlung bleibt eine Kühlung auch wenn irgendwo ein Wärmetauscher sitzt und das ganze Drehzahlabhängig ist.
Wenn man eine echte Aufladung an einem Verbrennungsmotor (Kombination aus Kolbenmaschine und Turbine) damit vergleicht, fehlen wichtige Dinge.
Ich hab zwar keine genauen Unterlagen über "Hertha", glaube aber, dass ein Diffusor ne wichtige Rolle bei einem Turbolader spielt, womit man ganz schnell bei einem gewissen Herrn Bernoulli ist, der auch noch mitreden will.
Wenn diese Dinge fehlen behaupte ich mal, das, wie gesagt, Aufladung übertrieben ist.
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Gruß
Jörg

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Woelfchen
Kapitänleutnant
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« Antwort #4 am: 13 Oktober 2006, 15:50:13 »

Ja, Aufladung ist wohl etwas übertrieben, hatte mich auch erst einmal stutzig gemacht.
Aber wenn ich mir es so recht überlege....sitze ich vor einem Computer mit aufgeladenen Prozessor.  grin
Klingt doch wirklich gut, oder?
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winni
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Sachsen-Anhalt


« Antwort #5 am: 13 Oktober 2006, 16:19:19 »

Die Torboaufladung eines Verbrennungsmotor dient dazu,mehr Luft und somit mehr Sauerstoff in die Brennräume zu leiten.Dadurch wird die Verbrennung effektiver und die Leistung steigt.Hatt mit einem E-Motor also nix zu tun. smiley
Gruß Günther.
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Es sind immer die Abenteurer die große Dinge vollbringen.


Montesquieu.
halina
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« Antwort #6 am: 16 Januar 2012, 19:20:58 »

moin moin, nachträglich möchte ich dazu stellung nehmen.  elektromotore mit aufladung sind immer bestandteil eines hybryd-antriebssystem
bestehend aus turbine oder diesel und zusätzlich leistungsstarke batterien. die aufladung ist ein schaltungstechnischer vorgang bei dem der
elektromotor zum generator wird und somit die akkus aufladen kann.
                                                                                                                        grüsse halina
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im leben fängt man dann und wann auch wieder mal von vorne an
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