Ich zitiere aus "Chronik einer Jugendzeit 1941-1949"
Autor: Dr. Werner Jähnig
(mit freundlicher Genehmigung)
Nach dem Krieg suchten die Absolventen der SBF eine Beschäftigung zum Überleben
So heuerten einige Kameraden zur Überbrückung der Zeit bis zum Beginn eines richtigen Berufslebens u. a. bei den alliierten Streitkräften an. Sie räumten z. B. Minen in der Nordsee. Hier konnten sie ihre erworbenen seemännischen Kenntnisse anwenden. Es waren meist Kameraden, die ihre Heimat verloren hatten oder nicht in die sowjetisch besetzte Zone heimkehren wollten.
Zum Beispiel: Helmut Brückner diente 1946 auf dem „R-Boot 181“ in Cuxhaven
Egon Hostmann arbeitete zunächst als Koch bei der britischen Armee. Von
Februar bis November 1947 diente er bei der 2. Deutschen Minenräumdivi-
sion in Cuxhaven. (Siehe untenstehende Ablichtungen)
Horst Kosel fuhr bei der German Minesweeping Administration“ erst auf
einem Sperrbrecher und dann bis 1949 auf dem Minenräumboot „R 150“.
Fritz Baumgartl war erst als Bäcker in einer Großküche der US-Streitkräfte
tätig. Nach Dolmetscherprüfung und Studium übte er bis zu seiner
Pensionierung eine leitende Tätigkeit in einer Einheit der US-Army aus.
Die Kopien der Dokumente habe ich. Eine Veröffentlichung möchte ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht vornehmen.
Danke Werner
