Huszar
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« am: 26 Oktober 2006, 12:20:37 » |
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Wenn wir schon bei Bugwelle-bis-an-Deck sind:
Im Squadron-Signal Häftchen über die japanischen schweren Kreuzer sind einige schöne Bilder von Kreuzern mit Höchstleistung drinn. zB Furataka nach dem ersten Umbau: Die Bugwelle geht bis ca. 50% der Bordwand, und ca. auf Höhe der vorderen Türme eine RIESEN Welle bis ans Hauptdeck Aoba bei 30 Knoten: Bugwelle ebenfalls, und eine weiss schäumende Gischt ab den Türmen bis zu den Schornsteinen Myoko: Bugwelle bis auf 2/3 des Freibords, die Gischt ist immernoch da, allerdings flacher, und am Heck ist eine andere Gischt zu sehen, die über das Deck reicht Haguro bei min. 30 Knoten: Bugwelle bis ans Deck, riesen Wellenbildung
Da wird gesagt, dass diese enormen Wellen bei allen jap. schweren Kreuzer zu beobachten waren. Welchen Grund gibts dafür? (zwar keine eigentliche Frage bezüglich einer Bugwulst...)
mfg
alex
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« Letzte Änderung: 30 Oktober 2006, 05:16:32 von Tri »
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harold
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« Antwort #1 am: 26 Oktober 2006, 14:07:02 » |
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Servus Alex, ich kann's mir jetzt einfach machen, und auf http://forum-marinearchiv...ex.php/topic,1013.60.html (die letzten beiden pages!) verweisen - - oder wir machen's seriös, und du schickst mir die entsprechenden Fotos/Rumpfformen/Spantenrisse; dann gibt's bei Gelegenheit einen neuen thread " Bug- und Stevenformen - eine kurze strömungstechnische Analyse", oder so. Jaaa - das würde mir eigentlich Spaß machen - - also wenn sonst noch wer Material hat, das er in diesem Zusammenhang mal behandelt sehen möchte - schickt mir die entsprechenden Bilders/Spantrisse/Längsschnitte an formgabe[at]web.de, ich sammle, sortiere und mach dann mal wieder "Sendung mit der Maus" [(c) Ralle  ]... Ciao, Harold
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"Wenn dies auch der Wahrheit zu widersprechen scheint, so müssen wir doch der Rechnung mehr trauen denn unsrem allgemeinen Verstande." Leonhard Euler
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Huszar
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« Antwort #2 am: 26 Oktober 2006, 14:13:14 » |
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Hmmm.. lieber die kompliziertere Methode  Ich werfe mal den Scanner an! mfg alex
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Spee
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« Antwort #3 am: 26 Oktober 2006, 14:47:32 » |
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@Harold,
Spantenrisse von "Takao", "Myoko" und "Oyodo" kanst du von mir haben. Anderes auch? "Taiho" wäre als Prototyp einer Angriffsträgers vielleicht interessant. Da haben die Japaner jede Menge Arbeit reingesteckt.
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Servus Thomas "Well, I suppose you’ll shove the little men off."
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harold
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« Antwort #4 am: 26 Oktober 2006, 14:52:41 » |
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Herbei, herbei! Wird wahrscheinlich erst montags so richtig Zeit dafür sein, also: was sich so bis Sonntag ansammelt, versuch ich zu berücksichtigen. ciao, Harold
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"Wenn dies auch der Wahrheit zu widersprechen scheint, so müssen wir doch der Rechnung mehr trauen denn unsrem allgemeinen Verstande." Leonhard Euler
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Spee
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« Antwort #5 am: 26 Oktober 2006, 15:00:17 » |
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Alles klar. Bis Sonntagabend sind die Scans bei dir. "Taiho" wäre für mich deshalb interessant, weil die Japaner da etwas völlig neues bauen wollten bzw. gebaut haben. Haben sie da auch am Rumpf verfeinert und gefeilt?
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Dominik
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« Antwort #6 am: 26 Oktober 2006, 16:04:00 » |
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@Spee,
hast Du den Spantenriss der ursprünglichen "Tomozuru"? Wäre ja interessant, dieses Torpedoboot auch durchzurechnen, weil es ja keine Seegängigkeit aufwies und im Sturm kenterte.
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harold
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« Antwort #7 am: 26 Oktober 2006, 16:05:58 » |
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Dominik, immer nur herbei mit den Daten! Hab grad meine Mailbox aufgeräumt - aber bitte, trotzdem keine Dingers so um die 10 MB schicken, einige hundert KB reichen auch. Harold
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Huszar
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« Antwort #8 am: 26 Oktober 2006, 17:09:24 » |
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Wie sich zufällige Idee entwickeln können  )) mfg alex
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Peter K.
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« Antwort #9 am: 26 Oktober 2006, 21:16:46 » |
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Sagt mal an, was denn noch so an Daten und Material gebraucht wird ... Wer scannt denn jetzt was aus welcher Quelle? Wir wollen doch unseren HAROLD schön mit Informationen eindecken, damit er uns eine seiner umfangreichen und erhellenden Artikel liefert! 
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Spee
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« Antwort #10 am: 26 Oktober 2006, 21:24:30 » |
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Ok, dann mal meine Möglichkeiten:
Monografie Morskie 2 "Akagi" Encyklopedia Okretow Wojennych 39 "Taiho" Okrety swiata 14 "Myoko" Yellow Periscope 5 "Kiji" Yellow Periscope 3 "Yukikaze" Profile Morskie 41 "Junyo" AOTS "Fuso", "Yamato", "Takao"
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Servus Thomas "Well, I suppose you’ll shove the little men off."
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harold
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« Antwort #11 am: 26 Oktober 2006, 21:38:21 » |
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Alex hat mir gesendet:
Fotos MIT Speedangabe (wird natürlich überprüft!) von:
Aoba 30 Noshiro 35 Furutaka 33 Haguro 30 Kinugasa 25
Fotos OHNE eindeutige Speedangabe (lässt sich aber rausrechnen) von:
Atago Furutaka Mogami Myoko Suziya Takao
Vorschlag, wir bleiben mal bei wenigen schweren und leichten Kreuzern (zu denen ich dann metrierte Seitenrisse, WL-Risse und eventuell vorhandene Spantrisse bräuchte).
Machen wir's so, dass vorerst nur "hohe Bugwellen" interessant sind (auch bei modesteren Geschwindigkeiten) und halten wir die Anzahl der Kandidaten überschaubar!
Ciao, Harold
(edit: wurde als Sonderthema aus dem Bugwulst-Thread abgetrennt)
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« Letzte Änderung: 26 Oktober 2006, 21:41:00 von harold »
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"Wenn dies auch der Wahrheit zu widersprechen scheint, so müssen wir doch der Rechnung mehr trauen denn unsrem allgemeinen Verstande." Leonhard Euler
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harold
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« Antwort #12 am: 26 Oktober 2006, 22:30:25 » |
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Methodisch schlage ich vor, folgendermaßen vorzugehen: ° Fotos nur aus vergleichbarer Lage (+/- 15-25° vorlich von querab, am Bug gepeilt) - daraus lassen sich "normalisierte" Fotos einer Einheitslage gestalten. Bedarf dazu: - Seitenriss (metriert), um eine scheimpflug'sche Entzerrung vorzunehmen und die wahren Höhen ab sichtbarer WL einzuzeichnen, sowie die Wellenlänge in Bezug auf Geschwindigkeitsangabe zu checken. (d.h. schon mal, zu den hier gezeigten Einheiten die Seitenrisse mit Maßbalken)(oder, von mir aus, CWL in m). ° Fotos nur von Einheiten einer vergleichbaren Geschwindigkeit; hier schlage ich 25 kn als untere Grenze vor. ° Fotos nur von Einheiten eines vergleichbaren Beladungszustandes - hier sind Probefahrtaufnahmen (innerhalb EINER Marine) noch am homogensten. Diese Aufnahmen -entzerrt, in vergleichbare Größen gebracht- dienen dann als Untersuchungsmaterial. D.h., wer Lust hat, schickt mir seine Probanden gleich mal auf's Wesentliche reduziert: nämlich auf die Seitenhöhe und Wasserlinienverlauf (siehe Beispiel)  Soweit OK, hoffe ich? Harold
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Huszar
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« Antwort #13 am: 27 Oktober 2006, 09:01:22 » |
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Hallo, Harold,
Meine Bilder sind aus dem Squadron-Signal Häftchen Japanese Heavy Cruisers of ww 2 (Warship 26).
Hab da noch Seitenrisse des Überwasserschiffes (jeweils vier im gleichen Massstab), leider ohne Messbalken. Langenangaben kann ich raussuchen. Des weiteren hab ich noch Myoko, Takao und Tone als Vollrumpfzeichnung.
Aus den Profile Morskie-Häftchen über Junyo, Chokai und Zuikaku könnte ich auch noch die Spantenrisse raussuchen.
mfg
alex
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Peter K.
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Name: Peter Kreuzer Ort: Stockerau
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« Antwort #14 am: 27 Oktober 2006, 10:55:39 » |
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Ok, also dann mal langsam: Die Aufnahme der FURUTAKA ohne Geschwindigkeitsangabe (nicht abgebildet) stammt von 1926, also von vor dem Umbau. Den entsprechenden Linien-und Spantenriß schicke ich per Mail an HAROLD. Erreichte Höchstgeschwindigkeiten: | Name | Datum | Verdrängung in t | Leistung in SHP | Geschwindigkeit in kn | | FURUTAKA | 19.09.1925 | 8.640 | 106.352 | 35,221 | | KAKO | 01.05.1926 | 8.640 | 103.971 | 34,899 | | KINUGASA | 18.07.1927 | 8.610 | 106.959 | 35,486 | | AOBA | 27.07.1927 | 8.564 | 103.003 | 35,043 |
Konstruktionsdaten waren übrigens 102.000 SHP bei 360 U/min. für maximal 34,5 kn bei 8.600 t Verdrängung. Für FURUTAKA und KAKO gilt vor dem Umbau: | nach Konstruktion | bei Fertigstellung | | Probefahrtsverdrängung in t | 8.586 | 9.502 | | Länge in der Wasserlinie in m | 181,356 | 183,440 | | Breite in der Wasserlinie in m | 15,480 | 15,817 | | Tiefe vorne/achtern/mittlere in m | 4,496 | 5,760/5,350/5,560 | | Freibord Bug/mittschiffs/Heck in m | 8,534/5,575/4,472 | 7,310/4,511/3,718 | | Blockkoeffizient | 0,665 | 0,576 | | Zylinderkoeffizient | 0,771 | 0,661 | | Hauptspantkoeffizient | 0,862 | 0,871 | | Wasserplan | - | 0,745 |
Die (gezeigte) Aufnahme der FURUTAKA bei 33 kn stammt vom 09.06.1939, also von nach dem Umbau. Das zu diesem Zeitpunkt 10.630 t verdrängende Schiff erreichte dabei exakt 32,95 kn mit 103.340 SHP. Nach dem Einbau von neuen Kesseln und Turbinenschaufeln waren übrigens 110.000 SHP für 33,3 kn erwartet worden. Nach deren Umbau gelten für FURUTAKA und KAKO folgende Daten: | KAKO | FURUTAKA | | Probefahrtsverdrängung in t | 10.535 | 10.507 | | Länge in der Wasserline in m | 183,47 | 183,46 | | Breite in der Wasserlinie | 16,92 | 16,92 | | mittlere Tiefe in m | 5,63 | 5,61 |
Eine Luftaufnahme der KAKO von 1928 bei moderater Geschwindigkeit folgt noch ... (wird bei Bedarf fortgesetzt ...)
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