Sowjetische Schlachtschiffe?

Begonnen von Der_Alte, 03 November 2003, 00:11:33

Vorheriges Thema - Nächstes Thema

0 Mitglieder und 25 Gäste betrachten dieses Thema.

Der_Alte

Im Buch "Jagd auf Roter Oktober" (Tom Clancy) werden sowjetische Kriegsschiffe namens "Kiew", "Kirow" und andere erwähnt.

Gab bzw. gibt es diese auch in der Realität und hat jemand evtl. Fotos?
Achtung! Texte von "Der Alte" könnten Spuren von Ironie, Sarkasmus, Denkanstössen und freier Meinungsäußerung enthalten!
www.marinesims.de

Scheer

Ja die gab es.

Flugzeugträger KIEV:


Raketenkreuzer (Schlachtkreuzer) Kirov:


Quelle: www.warships1.com

Der_Alte

Wenn ich mir die Kirov so ansehe, dann weiss ich warum Clancy schreibt, dass die Sowjets es verstanden, schöne Schiffe zu bauen.
Hat eine wirklich elegante Linie!
Achtung! Texte von "Der Alte" könnten Spuren von Ironie, Sarkasmus, Denkanstössen und freier Meinungsäußerung enthalten!
www.marinesims.de

Mario

Wenn ich mich recht erinnere, dann war die Kiew ein Hubschrauberträger. In der, in der DDR erschienenen Marine-Rundschau, wurde desöfteren von diesem Kriegsschiff berichtet. Ich vermute mal, es war der Stolz der Sowjetflotte, ähnlich der Hood.

Scheer

Nicht gänzlich ein Hubschrauberträger.
KIEV war ursprünglich auch mit VSTOL (Very Short Take Off and Landing) Flugzeugen ausgestattet. Später wurden diese weitestgehend durch Hubschrauber ersetzt.
Ein reiner Hubschrauberträger war die MOSKVA.

Mario

Ich vermute, Du meinst Senkrechtstarter ???

Scheer

Nicht direkt.
Senkrechtstarter können ja tatsächlich, ähnlich wie ein Helikopter, senkrect von ihrem Standplatz aufsteigen.
VSTOL´s brauchen immer noch eine Start und Landebahn. Diese kann aber extrem kürzer sein als die Bahnen normaler Kampfjets.
Daher auch das abgewinkelte Deck auf der KIEV.

Der_Alte

Hat eventuell jemand Fotos der Minsk und der Moskva?
Achtung! Texte von "Der Alte" könnten Spuren von Ironie, Sarkasmus, Denkanstössen und freier Meinungsäußerung enthalten!
www.marinesims.de

kalli

kann ich sicherlich besorgen. Vom Typ Kiew befinden sich mehr als 10 Fotos im Bildarchiv.

Der_Alte

@Kalli:

Danke für die Mail mit den Bildern.

Die Flugzeuge auf dem Deck der Kiew im Bild "Kiew4", sind das Yak-36 Forger?
Achtung! Texte von "Der Alte" könnten Spuren von Ironie, Sarkasmus, Denkanstössen und freier Meinungsäußerung enthalten!
www.marinesims.de

Scheer

@Kalli
Pardon. Ich hatte die Neueinträge im Bilderarchiv glatt übersehen. Freischaltung ist jetzt nachgeholt. Es sind aber nur 5 Bilder!

kalli

@Scher,
leider funktioniert mein Rechner immer noch nichr richtig und ich kann die fehlenden Bilder nicht zur Verfügung stellen. Aber dem Alten habe ich die volle Kollektion geschickt. Und zwar die Kiew- Klasse und die Moskwa- Klasse. Vielleicht kann er behilflich sein, da ich möglicherweise erst ab Montag wieder online bin.

kalli

@Der Alte
ZitatDie Flugzeuge auf dem Deck der Kiew im Bild "Kiew4", sind das Yak-36 Forger?
schaue mal auf die Seite
www.suchoi.com/andere
links auf der Seite z.B. Jak 38 anklicken- dann kommen die technischen und Einsatzbeschreibungen und Fotos

Scheer

Aha, siehe da. Dann handelt es sich doch um richtige Senkrechtstarter.
Jetzt wäre es interessant zu wissen, warum die KIEW umd ihre Schwesterschiffe ein Winkeldeck haben.

Ich denke mir das dies zur Vereinfachung des Startvorganges dient.
Ähnlich wie auf den britischen Trägern, die mit dem Harrier ausgestattet waren.
Braucht ein Strahlflugzeug beim senkrechten Start evtl. mehr Sprit als  beim klassischen Start?

kalli

Ein Grund für die Winkelung der Startbahn könnte auch im Folgenden liegen:
Die Planung und der Bau der Träger benötigte geraume Zeit- ebenso die Entwicklung eines Senkrechtstarters. Vielleicht wollte man mit der gewinkelten Startbahn dem Fall vorbeugen, dass der Einsatz der Senkrechtstarter erfolglos oder nicht sinnvoll sein könnte und beim Eintreten einer solchen Situation den Einsatz waagerecht startender Flugzeuge ermöglichen. Mit dieser Konstruktion ist man möglicherweise flexibler.
Das mit dem Spritverbrauch nehme ich auch stark an. Das erklärt auch den nachträglichen Einbau von Zusatztanks.

Impressum & Datenschutzerklärung