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Autor Thema: Hipper-Klasse gegen USS Baltimore  (Gelesen 4581 mal)
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t-geronimo
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« Antwort #75 am: 10 Juni 2005, 21:04:05 »

Korrekt, denke ich auch.

TO Reimann hatte den Befehl, Torpedos zu schießen, wenn der Gegner in Schußweite ist.
Als die Entfernung stark abnahm (zum Schluß durch das Ausweichmanöver um Hood herum auf die dt. Schiffe zu), war PG nur noch ca. 13 km von POW entfernt (welche da ja auch in nur zwei Minuten sieben Treffer kassierte). Da gab Brinkmann den oben genannten Befehl noch ein oder zwei mal - Reimann schoß nicht.
Ich habe das ganze so verstanden:
Brinkmann hatte die Wiederholung des Befehl wohl so zu verstehen gewußt, daß Reimann auf alle Fälle schießen sollte. Reimann hielt sich aber wortwörtlich an den Befehl und schoß nicht, in der Annahmne, der Gegner sei zu weit entfernt.
Bei der Anhörung/Rechtfertigung später in Frankreich soll er auch nicht ganz korrekte Angaben über Entfernungen und Kurse der dt. Schiffe gemacht haben.

Auf alle Fälle wollte er nicht schießen, kein technischer Versager.
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Schöne Grüße
Thorsten
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ufo
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« Antwort #76 am: 13 Juni 2005, 11:20:27 »

Zitat von: t-geronimo


...

Auf alle Fälle wollte er nicht schießen, kein technischer Versager.


?!?

Dann hat der Gute Kaeptn Brinkmann in seinem Ktb gelogen?!

‘Betrachtungen zum Abschluss des Durchbruches’

… Vielleicht schiessen die Engländer auch bereits mit diesem Gerät; die Salven um Bismarck und Prinz Eugen lagen schon bei der ersten Salve unmittelbar am Schiff. Es ist als besonderes Glück zu bezeichnen, dass Prinz Eugen von unmittelbaren Treffern verschont blieb und die Geschosse nur dicht um das Schiff herum ins Wasser gingen. Auch die Torpedos von Hood auf Prinz Eugen können mit Werten dieses Gerätes geschossen worden sein.
Im Gegensatz dazu brauchte die T-Feuerleitanlage des Kreuzers, die unsere modernste Anlage ist, so viel Zeit bis zur Klarmeldung, dass ein befohlener Fächer nicht fiel, da das Schiff inzwischen den Torpedos des Gegners mit Hartdrehen ausweichen musste.
 

Ebenso in den Anlagen zum Ktb der Chef der Kreuzer Admiral Carls(aus einer Übersetzung):

Of primary effect was the deployment of ‘Prinz Eugens’ torpedoes. This failed, and it was a serious shortcoming!



Das klingt fuer mich entschieden so, als habe Brinkmann Torpedos abfeuern wollen. Waere das an Kommunikationsschwirigkeiten gescheitert, so wuere er doch wohl nicht ausdruecklich seine Feuerleitanlage und deren Leistungen oder Nichtleistungen erwaehnt haben? Ein "befohlener Faecher" laesst fuer mich relativ wenig Raum fuer Interpretationen.

Ufo
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« Antwort #77 am: 13 Juni 2005, 11:31:00 »

@ufo,

ja, die Information zum Thema "Torpedoangriff" stammt von Antonio Bonomi. Brinkmann hat 2x an Reimann den Befehl gegeben, die Torpedos abzufeuern. Reimann hat dies nicht getan, da er die Entfernung für zu groß hielt. Reimann war der Überzeugung, das "Prince of Wales" zu weit weg sei und nicht auf unter 13.000m an "Prinz Eugen" herangekommen war. Ich denke, Brinkmann hat hier Reimann vor weiteren Konsequenzen gedeckt.
Falls es von Interesse ist, werde ich Antonio fragen, ob er hier dazu etwas äußern möchte.
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Servus

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ufo
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« Antwort #78 am: 13 Juni 2005, 11:39:51 »

Die Missliebe der Seekriegsleitung fuer die schweren Kreuzer scheint nicht erst mit der Denkschrift  zur Betriebstauglichkeit von 1941 gewachsen zu sein.
In einer Studie zum Aubau der Flotte nach dem Kriege von Sommer 194o heisst es bereits, dass die schweren Kreuzer in der neuen Flotte keine Rolle mehr spielen würden; unterstrichen von Admiral Raeder selbst.

Die scheinen ein wenig ein Fehlkauf gewesen zu sein. Ja - hmm - vielleicht wollte man wie Volker andeutete wirklich einfach nur auch welche haben? Einfach weil man konnte?
Nirgendwo im Z-Plan oder in spaeteren Studien tauchen wieder Washington Type Kreuzer auf. Die haben schon eine seltsame Rolle in der Kriegsmarine, die Dampfer.

@Spee
 Mag sein, mag sein. Noe - Brinkmann wirkt in der LIteratur schon wie jemand, der das gamacht haben koennte aber das Ansehen der Hipper Klasse reisst das auch nicht raus.
Schon, dass es dem Befehlshaber der Flotte und dem Befehlshaber der Kreuzer vorstellbar erschien, dass der Prinz seine Torpedos einfach nicht von Bord bekommen habe, gibt einem etwas zu denken ueber die Benutzerfreundlichkeit der Leitanlage.
Moeglicherweise ist Windows mit erbeuteter Kriegsmarine Hochtechnologie entwickelt worden. 'Do you really want to fire the Fish?'

Ufo
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« Antwort #79 am: 13 Juni 2005, 11:45:18 »

@ufo,

meine Meinung!!
Gebaut, weil die anderen auch welche hatten. Kein anderer Grund. Deshalb auch mein fragen, warum die Schiffe nicht als leichte Kreuzer mit 9-15cm gebaut wurden? Gerade in Norwegen als Führerschiffe für die Zerstörer wären leichte Kreuzer mit hoher Feuergeschwindigkeit die bessere Alternative gewesen.
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Thomas

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Ralf
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« Antwort #80 am: 13 Juni 2005, 12:35:44 »

Ich sage ja M-Klasse!
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Gruß
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« Antwort #81 am: 13 Juni 2005, 17:55:14 »

Eher ein Super-A-Kreuzer.


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« Antwort #82 am: 26 September 2006, 15:47:54 »

Nur ein kleiner Einwurf.

Wenn die Hipper im Pazivik gefahren, hätte sie kein Bein auf den Boden bekommen, andersrum ,die Baltimore hätte im Atlantik Schwierigkeiten bekommen. Die Baltimore war für die lange Dühnung konstruiert, die Hipper für die Ostsee und den Nordatlantik.

Indifan
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