kalli
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« am: 04 November 2003, 11:34:29 » |
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Die Klasse Kiew besteht aus 4 Schiffen, Wasserverdrängung 42. 000 t, 30-35 Flugzeuge und Hubschrauber. Das Startdeck erstreckt sich 4 Grad zur axialen Linie und praktisch entlang der ganzen Länge des Schiffes. Der Vorderteil des Schiffes enthält 4 Doppel- Torpedoanlagen, 2 Doppelanlagen für die Startrampen der Raketen und den Turm für 76 mm Flugabwehrgeschütze. Hinten befinden sich das Einsatz- und Kontrollzentrum für den Flugzeugeinsatz, eine weitere Raketenanlage und daneben noch ein Turm mit 76 mm Flugabwehrgeschützen. Rechts in der speziellen Deckung sind 2 Raketenstartrampen und 10 Torpedeoapparate. Die Hanger können bis zu 35 Flugzeuge oder Hubschrauber aufnehmen und werden mit 2 Aufzügen betrieben. Die Schiffe sind für die Jak – 38 M vorgesehen. Die Flugstaffel besteht aus 12 Jak – 38 M, einem Lehrflugzeug und 15 – 20 Hubschrauber vom Typ Ka – 25 oder Ka – 27/28/29
Parameter : Länge : 273,10 m Breite : 31 m Verdrängung : 42.000 t Mannschaft : 2.500 Geschwindigkeit : 32 kn
Nun kurz zu den einzelnen Schiffen :
„Kiew“ 1976 – 1993 „Minsk“ 1978 – 1993 ( gehörte zur Pazifikflotte ) Eine Kuriosität am Rande : Chinesen haben die Minsk zum Schrottwert gekauft. Die wollten das Schiff in ein Schwimmhotel umbauen mit vielen Attraktionen wie, Spielsalons, Restaurant, etc. So sollten z.B. die Kanonen Gummikugeln verschießen. ( ob da was draus geworden ist, weiß ich nicht, da es Vertragsreibereien gab ) „Noworossijsk“ 1982 – 1993 „Admiral Gorschkow“ 1987 – 1993 Ursprünglich war geplant, die „Admiral Gorschkow“ mit Senkrechtstartern und entsprechenden Start- und Landeeinrichtungen auszurüsten. Dazu ist es aber nicht mehr gekommen. Das Schiff wurde an Indien verkauft.
Anmerkung : Da ich diesmal selbst aus dem Russischen übersetzt habe, könnten sich ein paar Fehler eingeschlichen haben. Sorry (Fotomaterial kommt später)
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kalli
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« Antwort #1 am: 04 November 2003, 12:35:44 » |
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ergänzende Angaben aus einer anderen Quelle :
Specifications Designer: Nevskoye Planning and Design Bureau Builder: Chernomorsky [Nikolayev South] Displacement (tons): 36,000 tons standard 38,000 tons standard [Gorshkov] 43,000-43,500 tons full load 45,000-45,500 tons full load [Gorshkov] Speed (kts): 32 knots Dimensions (m): 249.5-257.0 meters long waterline 273.0-274.0 meters long overall 32.6-32.7 meters waterline beam 53.0 meters flight deck width 9.5 meters draft standard 12.0 meters draft mean full load Propulsion: 8 turbopressurized boilers 4 steam turbines; 200,000 shp 4 shafts Crew: 1,200-1,600 (including air group) Armament: Missiles: KIEV, MINSK 2 SA-N-3 Goblet twin launchers [72] 2 SA-N-4 Gecko twin launchers [40] 8 SS-N-12 Sandbox tubes [16]
NOVOROSSIYSK 2 SA-N-3 Goblet twin launchers [72] 12 SA-N-9 8-cell vertical launchers [96] 8 SS-N-12 Sandbox tubes [16]
GORSHKOV 24 SA-N-9 8-cell vertical launchers [192] 12 SS-N-12 Sandbox [24] Guns: KIEV, MINSK, and NOVOROSSIYSK 4 76.2-mm/59-cal AA (2 twin) 8 30-mm/65-cal AK-630 close-in (8 multi-barrel)
GORSHKOV 2 100-mm/70-cal DP (2 single) 8 30-mm/65-cal AK-630 close-in (8 multi-barrel) Torpedoes: 10 21-in (533-mm) torpedo tubes Aircraft: 12 or 13 Yak-38 Forger VSTOL 14 to 17 Ka-25 Hormone or Ka-27/29 Helix
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Mario
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« Antwort #2 am: 04 November 2003, 18:42:48 » |
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8 30-mm/65-cal AK-630 close-in (8 multi-barrel) Dieses Geschütz kenn' ich noch ganz genau. 8-rohrige Revolverkanone mit einer (theoretischen) Feuergeschwindigkeit von 6000 Schuss pro Minute. Also 100 Schuss in einer Sekunde !!!!!  Auf dem Oberdeck dieser Raketenkorvette der Volksmarine sind zwei dieser Geschütze zu erkennen, Das Geschütz auf der Back müßte eines der 76 mm Kanonen sein.[/img]
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Warjag
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« Antwort #3 am: 26 September 2005, 13:26:45 » |
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8-rohrige Revolverkanone AK-630 ist 6-rohrige Revolverkanone. Und nach meine Quellen: L/54
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Schöne Grüße, Dmitrij
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uaw233
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« Antwort #4 am: 11 Mai 2006, 08:50:18 » |
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Hallo Jungs, zu einem meiner Lieblingsschiffe, möchte ich mal kurz meine Daten niederschreiben.
Projekt 1143.1 "Kiew" (Baunummer 101) Schwarzmeerschiffsbauwerk in Nikolaew Planungsbeginn 05.05.1967 Kiellegung 21.07.1970 Stapellauf 26.12.1972 Bauabschluß 28.12.1975 Indienststellung 15.06.1976 Stilllegung 30.06.1993 Außerdienststellung 28.08.1994
Daten: Normalverdrängung 31900 T Max. Verdrängung 43220 T
Länge über alles 273,1m Breite Rumpf 31m Breite Flugdeck 51,3m Tiefgang max. 11,5m Antrieb 4x 35 000 PS Geschwindigkeit max. 30kn Marschgeschw. 18,2kn Reichweite 7160sm Besatzung 1300 (davon 300 Offiziere)
Bewaffnung: 16 Senkrechtstarter Jak-38 18 Hubschrauber Ка-27. 4 х 2 Schiff Schiff Raketen "Basalt" (16) 2 х 2 Schiff Luft Raketen "Storm" (72) 2 х 2 Schiff Luft Raketen "ОSA-М" (40) 2 х 2 76,2mm АK-726 8 х 6 30mm АK-630 1 х 2 Raketentorpedos "RPK-1" (16) 2 х 12 RBU-6000 (129 RGB-60) 2 х 5 533mm Тorpedoanlage
Diese Angaben sind entsprechend der russischen Zeitschrift "Morskaja Kollekzija" und sind auch die am ende der Laufzeit bekanntgemachten Informationen. Sicher sind viele Daten anderer Quellen anders.
Es gab in der ehem. Sowjetunion ins gesamt 9 Flugdeckträgerschiffe: Projekt 1123 Moskwa und Leningrad Projekt 1143 Kiew / Minsk / Noworossisk Projekt 1143.4 Baku Projekt 1143.5 Kusnezow / Varjak Projekt 1143.7 Uljanowsk ( Atomgetriebener Träger ).
Tschau
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Warjag
Oberleutnant zur See
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« Antwort #5 am: 13 Mai 2006, 02:34:40 » |
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Moin, Meine zwei Kopeken  2 х 2 Schiff Luft Raketen "Storm" (72) Genau gesagt ist der Komplex "Storm-M" (der M-11 "Storm" wurde auf die Pr.1123, 1134A, 1134B montiert) ein Mehrzweckkomplex (SAM/SSM). Und jeder besteht aus einem Starter B-189, einem Leitungssystem "Grom" und 48 Flugkörpern V-611 (4K60). Also der Gesamtkampfsatz war 96 Flugkörper. 1 х 2 Raketentorpedos "RPK-1" (16) 2 х 12 RBU-6000 (129 RGB-60) RPK-1 hieß "Vichr" (16 Raketentorpedos "82R" mit Sonder- (d.h. nuklearen) Sprengköpfen) 2 x 12 RBU-6000 "Smerch-2" (120 RGB-60) 16 Senkrechtstarter Jak-38 18 Hubschrauber Ка-27. Nach dem Entwurf nur 22 Flugapparate (Rauminhalt des Hangars): 20 Jak-38 + 2 Ka-25PS (Rettungs-) oder 20 Ka-25PL (UAW-) + 2 Ka-25PS. Antrieb 4 x 45 000 PS, 30,7 (max. bis 32,5) Kn. Besatzung (nach dem Stellenplan) 1433 (mit dem Stab 1483) (davon 280 (320) Offiziere)
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« Letzte Änderung: 13 Mai 2006, 03:04:12 von Warjag »
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Schöne Grüße, Dmitrij
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uaw233
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« Antwort #6 am: 14 Mai 2006, 00:13:22 » |
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2 x 12 RBU-6000 "Smerch-2" (120 RGB-60)
Besatzung (nach dem Stellenplan) 1433 (mit dem Stab 1483) (davon 280 (320) Offiziere)
hallo, die Bezeichnung "Smerch-2" höre ich heute zum ersten mal.  In meinen Unterlagen taucht dieser Begriff nie auf. Selbst wärend meiner Ausbildung an diesem Waffensystem als Techniker ist mir dieser Begriff nie begegnet. Bitte gib mal an wo her der Name kommt. Das mit der RGB-60 war ein Tipfehler  , Entschuldigung. Du schreibst von einem Stellenplan hast du noch mehr Unterlagen zur Kiew oder kennst du entsprechende Quellen? Suche z.Bsp, einen guten Bauplan für ein Modell. Tschau
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Warjag
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« Antwort #7 am: 14 Mai 2006, 02:31:13 » |
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Moin uaw233, Mit der "Smerch-2" habe ich auch einen Tippfehler gemacht  Sorry. War schon müde. Die Bezeichnung für RBU-6000 ist "Smerch-3". Bei der sowjetischen Marine hatten fast alle Bewaffnungssysteme nicht nur eine Bezeichnung sondern auch verschiedene Chiffren. Z.B. die ballistische FK R-29R (NATO SS-N-18 Stingray) = RSM-50 oder Flak-FK-Komplex M-22 "Uragan" (SA-N-7) = "Shtil" usw. Das kommt aus Geheimgrunde Aber in diesem Fall ist (IMHO) eine andere Geschichte. Die Bedeutung vom Wort "Smerch" (oder Smertch in der deutschen phonetischen Transkription) ist ein Tornado. Diese Bezeichnung hat das System RBU-2500 bekommen, weil solche Bezeichnung sein Feuerleitsystem hatte. Dieses System (RBU-2500) hatte einen Nachteil und zwar das Handladen. Deshalb hat die Marine 1961 zwei neue Systeme, RBU-1000 "Smerch-2" und RBU-6000 "Smerch-3" mit dem mechanischen Laden, bekommen. Ihr Feuerleitsystem heißt aber nicht "Smerch" sondern "Burja", trotzdem haben sie als Nachkommen von der RBU-2500 solche Bezeichnungen bekommen. Auf Russisch gibt es ein Buch, in dem fast alles, was über die sowjetische Marinebewaffnung ungeheim ist, gesammelt ist: A.B.Schirokorad "Oruzhie otechestvennogo flota" / "Die Bewaffnung der vaterländischen Marine" (ISBN 985-13-0183-3). Selbst wärend meiner Ausbildung an diesem Waffensystem als Techniker ist mir dieser Begriff nie begegnet. Das kann sein, dass man diese Bezeichnung nur bei der russischen / sowjetischen Marine benutzt.  Das mit der RGB-60 war ein Tipfehler Ja, ich habe geguckt, in der "Morskaja Kollekzija" steht auch 129 RGB-60 aber das ist natürlich ein Fehler  hast du noch mehr Unterlagen zur Kiew oder kennst du entsprechende Quellen? Irgendeine Information über die Entwicklung, den Bau und den Dienst habe ich. Aber ich bin kein Modellbauer und weiß nicht genau was ein "guten Bauplan" ist  Einen kleinen Querschnitt gibt es bei mir im Buch "Die Geschichte vom vaterländischen Schiffbau". Wenn Du möchtest, kann ich ihn scannen und Dir senden oder hier im Forum einsetzen. Aber er ist wirklich sehr klein. In der "Morskaja Kollekzia" gibt es auch ein Heft ganz über den Projekt 1143. Leider habe ich es nicht, aber es ist im Internet und zwar hier http://wunderwaffe.narod.ru/Magazine/MK/2003_07/index.htm
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Schöne Grüße, Dmitrij
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uaw233
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« Antwort #8 am: 16 Mai 2006, 07:48:48 » |
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Danke Warjag.
RBU 2500 war duch das System mir den 16 Rohren den bei uns gab es nur die Systeme RBU 1200 und RBU 6000. Der RBU 1200 war ja auch noch mit der Hand zu laden und ging nor in der Höhe zu richten. Die Anlage Burja kenne ich fast noch wie im Schlaf. Davor habe ich so mansche Stunde gesessen.
Die Zeitschrift habe ich auch. Ich finde es gibt einiges an interessanten Zeitschriften und Büchern in der ehemaligen Sowjetunion. Leider sind sie in Deutschland sehr schwer zu bekommen und wenn sind sie oft sehr überteuert. Kannst Du mir helfen, ich suche nich Unterlagen über über die Torpedoanlage RPK-1 und über das Radarsystem der Kiew, über die AK 725 und die FuMa MR 322. Oder weist Du wo man solche Dinge findet. Wichtig sind für den Modellbauer immer gute Zeichnungen. Gibt es Literatur über die gesamten sowjetischen Schiffe aus der Zeit von 1980 bis 1990 und kennst die die Luftkissenraketenschnellboote des Projektes 1239? Das sind auch tolle Teile. Ich weis es sind viele Fragen, doch vielleicht kannst Du mir helfen. Wäre sehr nett und ich danke schon im Vorraus.
Tschau
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Bluehawk
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Name: Martin Ort: Crivitz M-V
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« Antwort #9 am: 16 Mai 2006, 11:02:55 » |
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@ uaw233 Ich habe noch drei Zeitschriften von der Kiew. Einmal die Morskaya Collekchiy 7/2003 Kiew, Morskaya Collekchiy 4/2004 über Minsk, Baku und den anderen Namen kann ich nicht aussprechen und schreiben ( Aber von dem gab es mal einen Bauplan wenn ich mich nicht Irre....guckst du hier http://www.vth.de/shop/shopfiles/product.asp?TID=YT6W6VS9R8FR207658120&PS=1&PID=3214395&showcat=1&sparte= ) Und von GPM einer Polnischen Zeitschrift habe ich auch noch was zur Kiew. Die könnte ich dir zum lesen ausleihen... Ansonten habe ich noch zugriff auf Zeitschriften der Modellbau Heute von 1976 an ( ziehmlich komplett glaube ich da sie einen Bekannten gehören ). Schicke mir sonst Bilder von den sachen die du brauchst mal sehen was man da machen kann. Ein letzter Tipp Von Trumpeter gibt es die Minsk uns die Kiew als Modell Glaube ich im Maßstab 1/520 Vielleicht kann man sich dort noch das eine oder andere abgucken?! Gruß Martin 
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Warjag
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« Antwort #10 am: 16 Mai 2006, 14:50:23 » |
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@uaw233 ich habe einige Unterlagen über die Du dich interessierst. Ich brauche aber etwas Zeit um sie zu finden und in System zu bringen  Ich hoffe, heute / morgen kann ich schon das machen. Also, bis bald 
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Schöne Grüße, Dmitrij
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Spee
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« Antwort #11 am: 16 Mai 2006, 15:21:32 » |
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Servus Thomas "Well, I suppose you’ll shove the little men off."
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Warjag
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« Antwort #12 am: 16 Mai 2006, 17:38:42 » |
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Moin moin
Der UAW-Raketenkomplex RPK-1 "Vichr" besteht aus: - ballistischen ungesteuerten Raketen "82R" mit einem Feststoffantrieb; - einem Starter "MS-18" mit 2 Startbahnen und einem Trommelladenautomaten für 8 Raketen; - dem Feuerleitsystem PUSTB-1123 "Sprut". Interessant ist, dass dieses System nicht nur RPK-1 sondern auch URK "M-11 Storm" leitete. Der UAW-Kreuzer des Projekts 1123, für den der RPK-1 geplant wurde, hatte keine spezielle SSM-Raketen, aber im Notfall konnte er auf Überwasserziele sowohl mit dem M-11 als auch mit dem RPK-1 feuern. Auf Unterwasserziele feurte man nach den Daten der Zielzuweisung von der Unterwasser-Schallanlage des Schiffes oder von äußerlichen Quellen (Hubschrauber, hydroakustische Boje). Man konnte das Feuer mit einzelnen Raketen oder salenweise (2 Raketen) abgeben. Raketen hatten einen speziellen (nuklearen) Sprengkopf. Beim Feuer auf der maximalen Entfernung war die geschätzte Abweichung etwa 1200 m. Ohne einen nuklearen Sprengkopf strebte die Effektivität des Komplex der Null zu. Die Serienproduktion der Raketen begann 1964. 1968 wurde der Komplex offiziell angenommen. Der Komplex RPK-1 "Vichr" wurde auf zwei Kreuzer des Projekts 1123 und drei Kreuzer des Projekts 1143 aufgestellt. Später wurden einige Modifikationen vom RPK-1 ausgearbeitet. Z.B. nach dem Entwurf "Vichr-22" wurde die Schußweite bis 44 km gesteigert. 1973 wurde noch einen Entwurf "Vichr-M" ausgearbeitet. Da wurde der nukleare Sprengkopf durch einen Kleintorpedo "Kolibri" ersetzt.
Angaben vom RPK-1 "Vichr": Kaliber 540 mm, Länge der Rakete 6000 mm, Gewicht der Rakete 1800 kg, Gewicht des Starters 900 kg, Schußweite max 24 km, min 10 km, Sinkgeschwindigkeit im Wasser 12 m/s, Funktiontiefe 500 m, Vernichtungsradius 1500 m.
Quellen: A.B.Shirokorad. "Oruzhie otechestvennogo flota 1945-2000", "Morskaja Kollekzia, 5-2002".
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Schöne Grüße, Dmitrij
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Warjag
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« Antwort #13 am: 16 Mai 2006, 22:47:49 » |
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Moin moin,
Jetzt etwas über die 57-mm Doppellafete AK-725
Der Ausarbeitungsauftrag wurde 1956 gegeben. Der Entwurf wurde bei der TsKB-7 unter Leitung vom Chef-Konstrukteur A.I.Arefjev ausgearbeitet. Beim Werk hatte die AK-725 einen anderen Index ZIF-72. 1964 wurde die AK-725 offiziell angenommen. Die AK-725 gehört zum Komplex AK-725-MR-103. Die AK-725 hat zwei 57-mm Automaten ZIF-74. Solche Automaten hatten auch die früheren Automaten ZIF-71, ZIF-75, K-1-54 und K-1-55. Die Modernisation bestand im bandförmigen Laden und im ununterbrochenen Wasserkühlungssystem. Jeder Patronengurt hatte 550 Patronen. Die geschweißte Lafette befand sich auf einem Kugelfundament. Der Geschützturm hatte keine Panzerung und wurde aus der 6-mm leichten Aluminiumlegierung gemacht. Sie sicherte die volle Dichte der Geschütze. Die Bedienung bestand aus 2 Männer, die sich außen befanden. Das Feuer leitete vom Radarsystem MR-103 "Bars". Im Notfall konnte man auch mit der Hand das Feuer leiten. Das Geschoß war 6,35 kg schwer und 536 mm lang. Es hatte 0,153 kg Sprengstoff und einen Kontaktzünder. Die AK-725 wurden von 1961 bis 1988 produziert. Sie wurden auf die Schiffe der Projekte 204, 206M, 775, 1123, 1124, 1124P, 1134, 1134A, 1234, 1171, 1833, 1886 usw aufgestellt. Die AK-725 war die letzte russische 57-mm Anlage, die serienmäßig hergestellt wurde.
Angaben von der "AK-725":
Kaliber: 57 mm Zahl der Automaten: 2 Rohrlänge: 4275 mm oder 75 Kal. Zahl der Züge: 16 Höhenrichtbereich: -10...+85° Seitenrichtbereich: +-180° Höhenrichtgeschwindigkeit: 30°/sek Seitenrichtgeschwindigkeit: 35°/sek Höhe der Feuerlinie über dem Fundament: 1250 mm Höhe des Turmes: 2405 mm Durchmesser des Fundaments: 2885 mm Gewicht eines Automaten: 277 kg Gewicht des schwenkbaren Teiles: 3825 kg Gewicht des Turmes (ohne Munition und Unterdeckausrüstung): 14 500 kg Gewicht des Feuerleitssystem MR-103: ca. 3900 kg Schußfolge je Rohr: 120 S/min Zahl der Patronen im Patronengurt je Rohr: 550 Ununterbrochener Feuerstoß: 100 Geschoßanfangsgeschwindigkeit: 1020 m/sek Schußweite, max: 8420 m (mit Selbstzerleger (15 sek): 6950 m) Ortungsreichweite von MR-103: 40 km Bedienung: 2 Mann
Quellen: A.B.Shirokorad. "Oruzhie otechestvennogo flota 1945-2000", V.V.Osintzev "Artillerijskoe vooruzhenie sovremennych rossijskich korablej".
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Schöne Grüße, Dmitrij
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uaw233
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« Antwort #14 am: 16 Mai 2006, 23:30:09 » |
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hallo warjag,
erstmal vielen dank für Deine Informationen und Deine Bemühungen. Doch jetzt der Reihe nach. Die Zeitschriften Morskaya Collekchiy habe ich , danke nur die Zeitschrift GMP sagt mir nichts. Die Modellbau heute habe ich auch im Schrank stehen. Der Plan den es bei VTH-Verlag gibt ist leider nicht so toll, trotzdem danke. Den Bausatz der Kiew kenne ich, es gibt noch mehr in 1:550 und 1:700. Ich selber habe einen von Lindberg 1:550 (aus den 70iger jahren und einen in 1:700 von der Minsk. Die Bauunterlagen suche ich nicht so dringend, ist nur ein Traum, wenn ich mal in Rente gehen sollte und mehr Zeit für den Modellbau habe, würde ich die Kiew gerne in 1:72 bauen. gesamtlänge wäre etwar 3,...m. Ich habe noch ein Buch über russische Flugzeugträger aus dem Brandenburgischen Verlag (glaube ich jedenfalls), kann jetzt nicht nachsehen gehen, da die Frau schon schläft. Genaue angaben reiche ich nach. Trotzdem nochmal vielen Dank. Hoffe ich kann mich mal Erkenntlich zeigen und helfen.
hallo Spee, danke Bausatz liegt im Schrank, ist aber nicht der beste. Reicht aber für ein modell in 1:200 aus.
Tschau
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