Treffer 1:
Durchschuß im Vorschiff, oberhalb der Wasserlinie, aber unterhalb der Bugwelle; Austrittsloch 1,5 m. Geschoß nicht explodiert.
Die Abteilungen XX und XXI liefen nach und nach voll Wasser, incl. Bugspillraum. Das Wasser drang auch in die vorderen Ölzellen ein, wodurch auch Öl austrat. Die Ölförderleitung fiel aus und eine Lenzpumpe konnte nicht mehr bedient werden. Ca. 1000 t Öl waren durch diesen Treffer verloren, ein Teil davon trat nach außen aus.
Versuche, in die beschädigten Abteilungen vorzudringen und einen Teil des Öls zu retten, scheiterten.
Das Schiff neigte sich durch das eingedrungene Wasser 2° nach vorn.
Mit Lecksegeln wurde versucht, die Löcher einigermaßen abzudichten
hat irgendjemand schon mal die Flugbahn im Schiff versucht nachzuzeichnen?
das übergroße Ausschußloch deutet darauf hin das das Projektil wohl irgendwie ins taumeln gekommen sein dürfte.
Compartments XX und XXI betroffen unterhalb Ankerspill Spant also rund 210 m
bei einer Schußentfernung von rund 21 kyard
hat das projektil einen Fallwinkel von rund 19,2 Grad
aus Schiffskurs 220° und Zielrichtung 331° von POW aus folgt eine Flugrichtung Projektil von rund 79° von der Längsachse Bismarck
bei Schiffsbreite rund 15m im Bereich der Ankerwinden
wenn Ausschußloch 1,5m durchmesser oberhalb WL war also oberhalb Panzerdeck/Zwischendeck
dann muß Einschußlich irgendwo rund 5,5 m oberhalb WL sein
also in Höhe des Batteriedecks rein und oberhalb Panzerdeck raus
auf dem Batteriedeck befinden sich der Wohnbereich seemännsischer Mannschaften
auf dem Panzerdeck befinden sich der Wohnbereich seemännischer Unteroffziere
auf dem oberen Plattformdeck befindet sich der Spillmaschinenraum
das obere Plattformdeck ist im Bereich XX und XXI 20mm dick Wh gepanzert
unter dem oberen Plattformdeck befinden sich Trimmzellen
wenn keine Detonation im Schiff stattgefunden hat dürfte der Bereich unter dem oberen Platformdeck keine Beschädigungen aufweisen
Heizölbunker finden sich erstmals in Compartmant XIX unterhalb der Böschung des Panzerdecks und hinter dem
vorderen Panzerquerschott bei Spant 202,5 m
bei spant 224 befindet sich wiederum ein wasserdichtes Panzerschott 20 mm Wh
der von einem Wassereinbruch betroffene Bereich reicht damit von Schott 202,5 bis 224 -Länge 21,5m
und vom Oberen Platformdeck aufwärts bis zur Wasserlinie -Höhe also rund 3,5 m je nach Eintauchung
durchschnittliche Breite rund 18 m
geschätzter Rauminhalt rund 1420 m³
ich frage mich daher welche (entscheidenden) Ölreserven(1000 t) von diesem Treffer betroffen sein könnten