Hier noch ein paar Info´s zum Luft-Boden Flugkörper
Fritz-XIm Gegensatz zu vielen anderen Projekten durfte die DVL
(Deutsche Versuchsanstalt für Raumfahrt) weiterhin den Flugkörper entwickeln.
Der Grund wieso die Luftwaffe keinen Baustop erwirkte war weil die Fritz-X einfach aussah und für die offensive Luftkriegsführung der damaligen Zeit passte.
Der Gefechtskopf enthielt 300kg Amatol und war außerdem mit einem panzerbrechendem Mantel ausgestattet
(Wuchtgeschossprinzip).Die Flugerprobung erfolgte April 1942 in Foggia/Italien nachdem sich in Karlhagen aufgrund schlechten Wetters die Erprobung verzögerte.
50% der getesteten Flugkörper trafen ein Ziel von 5Meter im Quadrat!. Träger der Fritz-X war die He111 H-6 (
http://www.lexikon-der-we...ilder/He111/he111h6-2.jpg).
Im Gefechtseinsatz benutzte man speziell ausgerüstete Do217K-2 & He177A-5/R2.
Die Ausbildung der Besatzungen erfolgte an der Ostsee durch das
Lehr und Erprobungskommando 36. Indienststellung war Juli 1943
Das Programm wurde Dezember 1944 eingestellt. 1386 Fritz-X wurden bis dahin fertiggestellt, deutlich weniger als die geplante Monatsproduktion von 750.
Die letzten Fritz-X wurden gegen Landziele eingesetzt. Auch im April 1945 gegen die Oderbrücken wurden die Flugkörper eingesetzt
(Quelle P.W.Stahl)
http://www.1jma.dk/articl...uftwaffegroundweapons.htmhier ein link mit originalen deutschen Luftaufnahmen der Treffer auf Roma sowie einem Trefferbild der Warspite