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Autor Thema: sowjetisches Geschütz AK-230 und AK-630  (Gelesen 1893 mal)
0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
Albatros
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« am: 13 Januar 2007, 19:56:53 »

Dieses Thema entstand aufgrund einer Teilung eines Themenstrangs, daher der etwas abrupte Beginn.
Mario


Hallo Mario,

Du bist auf der Parchim-Klasse gefahren  cool ist ja Interessant.Da würde mir so die eine oder andere Frage zum Schiff einfallen.  smiley


Gruß,


Manfred
« Letzte Änderung: 15 Januar 2007, 19:33:40 von Mario » Gespeichert
Mario
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« Antwort #1 am: 13 Januar 2007, 20:06:47 »

Zitat
Du bist auf der Parchim-Klasse gefahren   
ist ja Interessant.Da würde mir so die eine oder andere Frage zum Schiff einfallen
Ich fürchte, allzuviel kann ich Dir darüber nicht erzählen. Zum Einen ist das jetzt schon ein par Tage her, zum Anderen bin ich nur ein paar Tage als Gast auf dem Schiff gewesen. Aber zur Bewaffnung fällt mir bestimmt noch was ein.
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Albatros
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« Antwort #2 am: 13 Januar 2007, 20:16:50 »

Hallo Mario,

nun ja,meine Frage hätte der U-Jagd-Bewaffnung und den Unterwasserortungsmitteln gegolten. Wie würdest du diese gegen über westlichen Systemen der damaligen Zeit vergleichen.
Da Du aber "nur" eine Gästefahrt mit gemacht hast wirst Du sicher keine umfassende Antwort darauf haben. cry

Gruß, Matrose gruesst

Manfred
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toppertino
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« Antwort #3 am: 14 Januar 2007, 01:35:38 »

@ mario

Schau mal unter "TV" und dann "Re:NDR-Marinenacht".Dort haben wir uns ausgiebig damit befasst.
Und das hier
http://www.navweaps.com/i...7-1920_Gunnery_trials.jpg
zum Thema Winkel.
Da sich die Entfernung zur Zeit des Treffers zwischen 14000m und 18000m bewegte lag der Einfallswinkel der tödlichen Granate zwischen 9,9 Grad und 13,9Grad.
siehe

http://www.navweaps.com/i...dex_inro/INRO_Hood_p2.htm   (Table 2 - Mitte)

mfg

PS:Für weitere Diskussionen die "Marinenacht" benutzen da hier zu sehr offtopic
« Letzte Änderung: 14 Januar 2007, 01:45:54 von toppertino » Gespeichert

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Mario
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« Antwort #4 am: 14 Januar 2007, 10:29:49 »

Zitat
nun ja,meine Frage hätte der U-Jagd-Bewaffnung und den Unterwasserortungsmitteln gegolten. Wie würdest du diese gegen über westlichen Systemen der damaligen Zeit vergleichen.
soweit mir bekannt ist, waren diese Schiffe mit U-Jagd-Torpedos und zwei Raketenwerfer auf dem vorderen Aufbaudeck bestückt. Besonders die Raketenwerfer (ähnlich den Hedgehogs) waren schon imposante Waffen.
Für einen kompetenten Vergleich müßte man jemanden Heranziehen, der sowohl die Nato- als auch die sowjetischen Systeme kennengelernt hat.
Aber falls Du mal eine AK-230 auseinandernehmen möchtest, da kann ich Dir bestimmt noch helfen.  grin
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Albatros
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« Antwort #5 am: 14 Januar 2007, 10:52:11 »

Moin Mario,

AK-230 echt?,das Ding soll ja ein richtiger "Knaller"gewesen sein,wenn man bedenkt das sie schon 59 in Dienst ging.Den Westlichen zu der Zeit bei weitem Überlegen,oder?.


Gruß, Matrose gruesst

Manfred
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Mario
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« Antwort #6 am: 14 Januar 2007, 11:00:50 »

na, sowas brauchst Du mich nicht fragen, die direkten Vergleiche konnten wir ja damals nicht anstellen.  wink
Aber es war schon eine interessante Waffe. Wenn man damit manual schoss, dann stand der Ari-Maat oben auf dem Peildeck und visierte von dort oben die Gegner an, während unten auf dem Aufbaudeck das Geschütz wie von Geisterhand getrieben jede Bewegung nachvollzog.
Aber bitte verwechselt die AK-230 nicht mit dem Revolvergeschütz AK-630. Letzteres war ein richtiger Knaller !!!
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Albatros
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« Antwort #7 am: 14 Januar 2007, 11:14:42 »

Wieso,die Ak-230 war doch auch eine Revolverkanone oder?.1000 Schuß Feuergeschwindigkeit oder irre ich mich da?. shocked


Gruß,

Manfred
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« Antwort #8 am: 14 Januar 2007, 13:32:24 »

nein, AK-230 war noch eine herkömmliche Waffe. (zwei 30 mm Rohre) Erst die AK 630 war die "berühmte" Revolverkanone mit 6000 Schuss in der Minute. Zumindest theoretisch, da die Dotierung der Geschossgurte bei 500 Stück lagen und die Kühlung des Geschützes einen so langen Feuerstoß gar nicht verkraften würde.
Übrigens funktionierte die AK-630 nicht wie normaler Trommelrevolver, der einen Lauf und sechs bis acht Trommeln besitzt, sondern dieses Geschütz hatte sechs Trommel und auch sechs Rohre. Es wurde jedoch immer nur eins abgefeuert, während die anderen fünf in dieser Zeit den Ladezyklus durchliefen. (im weitesten Sinne vergleichbar mit dem Viertakt-Ottomotor - ein Zylinder zündest gerade, während die anderen Motorenzylinder die anderen Takte durchführen)

Hier ein Bild der AK-630 ---> http://www.navweaps.com/W...ussian_30mm-54_ak-630.htm

Und hier noch ein anderes ---> http://www.naval-technolo.../projects/zubr/zubr3.html
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« Antwort #9 am: 14 Januar 2007, 16:28:29 »

Hallo Mario,


Ak-230 ist keine Revolverkanone Huh,kratz am Kopf.Ich hatte geglaubt sie hatte eine drehbare Kammertrommel in der vier Patronenlager symmetrisch angeordnet sind. 1 Lager-Schuß,2 Lager-Hülsenauswurf,3 und 4 Lager-Laden.

Gruß,

Manfred  wink
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Mario
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« Antwort #10 am: 14 Januar 2007, 16:57:36 »

zumindest nicht die, die ich damals bei der Volksmarine kennengelernt habe. Aber ich will nicht ausschließen, daß es noch weitere, modernere Waffensysteme mit der Bezeichnung AK-230 gibt. Immerhin bedeutet ja die Bezeichnung nicht viel mehr als: zwei Rohre Kaliber 30 mm .
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Albatros
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« Antwort #11 am: 14 Januar 2007, 17:06:49 »

Jepp,

und beide Rohre hatten eine Kammertrommel  wink,so ist es zumindest mein Wissenssatnd.

Gruß,

Manfred
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Woelfchen
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« Antwort #12 am: 14 Januar 2007, 17:54:17 »

Könnte das die Lösung sein:
Revolverkanone (A-230): Mehrere Kammern, ein Lauf.
Vorteil:
Leichter
Schießt bei kurzen Feuerstöße genauso schnell.

Gatlingkanone (AK-630): Mehrere Läufe.
Vorteil:
Überhitzt nicht so schnell.
Höhere Feuergeschwindigkeit.

Johannes
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Mario
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« Antwort #13 am: 15 Januar 2007, 19:44:11 »

Hallo Woelfchen
die AK-230 hatte zwei Rohre a 30 mm. Ihre Feuergeschwindigkeit lag weit niedriger, ich glaube bei 1000 Schuss/min. Da bin ich aber nicht so sicher.
Bei diesen Nahbereichs-Flugabwehrgeschützen kommt es ja nicht so sehr darauf an, möglichst viel zu schießen, es ist eher wichtig, in einer vom Leitgerät errechneten Zone einen möglichst dichten Splitterball zu erzielen. Ein kurzer Feuerstoß von einer Sekunde reicht da maximal für aus und das Leitgerät kann sich des nächsten Ziels annehmen.

Übrigens hatte einer der sowj. Kreuzer wohl 17 Geschütze des Typs AK-630 an Bord. Da haben es die feindlichen Raketen ziemlich schwer, die Verteidigung zu durchbrechen.
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Woelfchen
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« Antwort #14 am: 15 Januar 2007, 19:55:19 »

Hab mal nachgelesen. Hätte ich ja gleich machen können.  smiley
Laut Navel Weapons ist es so wie schon gesagt:
AK-230:
Zitat
two 30 mm (1.2") liquid-cooled revolver cannons,
AK-630:
Zitat
6 barrel Gatling gun

mfg
Johannes
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