kalli
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Name: Karl-Heinz Jockel Ort: Wandlitz
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« am: 08 Dezember 2003, 08:58:02 » |
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Wenn heute über die russische Marine geschrieben wird, so steht oftmals die untragbare Situation der 120 Atom- U- Boote, die in der Spia- Bucht bei Murmansk vor sich hin rosten im Mittelpunkt. Spätestens seit dem Schicksal der „KURSK“ ist einer breiten Öffentlichkeit bewusst geworden, welche Gefahr von diesem Ort ausgeht. Nunmehr besteht die Hoffnung, dass diese Zeitbombe in einem überschaubaren Zeitraum entschärft werden könnte. Der Plan ist folgender : Aus den bis zu 170 m langen U- Booten wird das 10 – 12 m lange Segment mit dem Atomreaktor herausgeschnitten. Die 1.500 Tonnen schweren Stücke werden an Land gebracht und so in einer Halle eingelagert, dass sie dort 70 Jahre lang verbleiben können ( Abkühlung und etc. ). Interessant dabei ist folgende Tatsache : Aus den Mitarbeitern des Atomkraftwerkes Lubmin nahe Greifswald, die mit der Stillegung und dem Rückbau ihrer ehemaligen Arbeitstätte betraut wurden ( das Kraftwerk verfügte über 8 Reaktorblöcke mit je 440 Megawatt, 4 Blöcke produzierten im Dauerbetrieb ), entstand ein Fachbetrieb für die Stillegung von Atomanlagen ( Rheinsberg, Greifswald, Jülich ). Die 1050 Beschäftigten haben sich bei ihrer Arbeit in Lubmin soviel know how angeeignet, dass sie in die Lage versetzt, in Tschernobyl wichtige Arbeiten leisten zu können. Dazu kommen die Kraftwerke in Kozloduy ( Bulgarien ), Ignalina ( Litauen ). Ein wichtiger Fakt bei der Aquise des U- Boot- Reaktorauftrages war, dass fast alle Mitarbeiter Ostdeutsche sind. Viele haben in der Sowjetunion studiert, sprechen Russisch und wissen um die Geschäftsgepflogenheiten ihrer Gesprächspartner. Unterstützung findet das Projekt durch eine Vereinbarung zwischen Kanzler Schröder und Präsident Putin. Deutschland stellt dafür im Rahmen internationaler Abrüstungsbemühungen 300 Mio Euro bereit. Möglicherweise der Preis dafür, dass in der Nähe von Murmansk unter russisch- staatlich erleichterten Bedingungen ein gewaltiges ( auch von Deutschland nutzbares ) Zwischenlager für nuklearen Abfall entstehen kann ? Trotz allem bleibt zu hoffen, dass diese tickend Zeitbombe bei Murmansk entschärft wird und zwar so, dass für die jetzige und künftige Generationen von diesen U- Booten keine Gefahr mehr ausgeht.
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« Letzte Änderung: 22 Juli 2006, 15:11:45 von Tri »
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Scheer
Kapitän zur See
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Ort: Papenburg
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« Antwort #1 am: 08 Dezember 2003, 23:57:27 » |
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Ein Teil der deutschen Kosten für die Entsorgung kann Schröder ja über den Verkauf der Hanauer Atomfabrik nach China einnehmen. So ist das: Halben Schrott verkaufen um anderswo Schrott zu beseitigen.
Das war jetzt wohl Sarkasmus!
Seinem Koalitionspartner wird Schröders Entscheidung für die Kostenübername der Beseitigung der russischen Anlagen wohl nicht so schwer im Magen liegen wie der Verkauf der Hanau-Anlage.
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rosenow
Fregattenkapitän
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Ort: „In der völlig vergessenen Iringsstraße, beim Wächter der Götter, nähe Orionspur“
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« Antwort #2 am: 21 Juli 2006, 14:45:08 » |
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mit freundlichen Gruß Michael
„Macht`s gut und denkt daran! Es gibt drei Sorten von Menschen: Die Lebenden. Die Toten. Und die, die zur See fahren.“ Hein Schonder
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Tri
Kapitän zur See
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Name: Joerg Heine Ort: Schwäbische Alb
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« Antwort #3 am: 21 Juli 2006, 15:10:40 » |
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Übrigens die Amerikaner machen es nicht viel anders. Die Amerikaner geben zu ihrerseits das Problem keineswegs gelöst zu haben was ihre eigenen Boote mit Nuklearantrieb angeht. Das Amerikanische Verfahren zur Entsorgung eigener Boote ist: Entfernen der Brennstäbe und Flüssigkeiten, Abtrennen der Reaktorsektion von den anderen Sektionen, Verschweißen der Reaktorsektion, Ablagern der Reaktorsektion in einem massiven Stahlbetongraben, zuschieben und bepflanzen des Grabens, Nachdenken wie man das Problem in Zukunft lösen könnte.  Grüße Tri
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Wozu brauchen wir Bürgerrechte, wir leben doch in der EU.
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Ralf
Boardinventar
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Ort: Tarp bei Flensburg
NavyField: Man trifft sich!
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« Antwort #4 am: 21 Juli 2006, 15:45:54 » |
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Wobei der Schwerpunkt sicher auf dem Bepflanzen liegt! 
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Gruß Ralf ___________________________________________ „Du kannst Dein Leben nicht verlängern und Du kannst es auch nicht verbreitern. Aber Du kannst es vertiefen!“ Gorch Fock
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t-geronimo
Co Administrator
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Name: Thorsten Reich Ort: Lilienthal
Carpe Diem!
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« Antwort #5 am: 21 Juli 2006, 18:15:24 » |
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Klingt eher nach "Aus den Augen, aus dem Sinn"...  Nach den Motto: Wir haben Ruhe, sollen doch die nachfolgenden Generationen zusehen, wie sie mit dem Schrott klar kommen! 
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Schöne Grüße Thorsten --
"There is every possibility that things are going to change completely."
Captain W.H. Tennant, HMS Repulse, 09.12.1941
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osf
Bootsmann
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« Antwort #6 am: 22 Juli 2006, 14:56:24 » |
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Kennt Jemand von Euch eine Seite, auf denen es Bildern von diese U-Boot Plätzen in Russland gibt? Ob nun in Murmansk oder Sonstwo. Gerne natürlich Seiten, wo es mehr als ein Bild gibt.
Danke!
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Sprengt die Erde nicht in die Luft; gute Planeten sind schwer zu finden !
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Tri
Kapitän zur See
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Name: Joerg Heine Ort: Schwäbische Alb
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« Antwort #7 am: 22 Juli 2006, 15:10:22 » |
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Hallo, würde mich auch für solche Bilder(serien) interessieren. Früher konnte man bei Bellona einiges finden, neben Bildern auch sehr interessante Artikel. Zum Beispiel gab es über den Transport zum Verschrotten von K-159 eine Bilderserie in guter Qualität (siehe --> http://forum-marinearchiv...mf/index.php?topic=1765.0). Leider hat Bellona umgebaut und die Bilder sind fast alle weg oder verkleinert, auch die Berichte sind zum Teil stark gekürzt.  Grüße Tri
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Wozu brauchen wir Bürgerrechte, wir leben doch in der EU.
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rosenow
Fregattenkapitän
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Ort: „In der völlig vergessenen Iringsstraße, beim Wächter der Götter, nähe Orionspur“
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« Antwort #9 am: 23 Juli 2006, 17:24:06 » |
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mit freundlichen Gruß Michael
„Macht`s gut und denkt daran! Es gibt drei Sorten von Menschen: Die Lebenden. Die Toten. Und die, die zur See fahren.“ Hein Schonder
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Achilles
Fähnrich
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Ort: Stuttgart
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« Antwort #10 am: 23 Juli 2006, 22:04:51 » |
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Der Hammer! Jetzt kann man bei google Earth sogar schon nach Murmanks gucken?  Zu dem Träger kann ich recht wenig sagen, aber das Boot auf dem zweiten Bild ist für mich eindeutig ein Delta! Mich interessieren aber vielmehr die Bilder 5 & 6. Ist das ein Überwasserschiff? Oder gar ein Oscar (wobei die Rumpfform nicht ganz stimmig ist)? Für ein Victor, Charlie, Sierra, Akula usw. ist das Ding einfach zu fett! Ich schätze ich muss mal google earth reaktivieren!
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Peter K.
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Name: Peter Kreuzer Ort: Stockerau
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« Antwort #11 am: 23 Juli 2006, 22:09:00 » |
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... sieht auf den ersten Blick wie eine KIEV aus .... aber da haben wir hier ja eh unsere Spezialisten! 
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Peter K.
Board Moderator
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Name: Peter Kreuzer Ort: Stockerau
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« Antwort #12 am: 23 Juli 2006, 22:16:36 » |
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Ok, ich denke, da hab ich Unsinn geschrieben ... KUZNECOV!!! 
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Achilles
Fähnrich
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Ort: Stuttgart
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« Antwort #13 am: 23 Juli 2006, 22:41:21 » |
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Natürlich sollte ich schlafen, weil ich morgen früh aufstehen muss. Natürlich schlafe ich nicht, weil mich diese Bilder nicht losgelassen haben. Natürlich habe ich das fragliche Schiff gefunden und natürlich weiß ich immer noch nicht was das genau ist (wahrscheinlich eher überwasserschiff). Was ich aber nicht so ganz natürlich finde ist, dass man in Severomorsk der halben Nordflotte virtuell in die Schornsteine spucken kann. Das haut mich jetzt doch etwas vom Hocker! (zu identifizieren gibts da übrigens reichlich!) Gruß und gute Nacht Sebastian Edit: Ok, nachdem ich gelesen habe, dass die Bilder 5&6 mit "gekentert" benannt wurden, glaube auch ich ein gekentertes Schiff zu erkennen. Wie schön, dann kann ich wenigstens gut schlafen! 
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« Letzte Änderung: 23 Juli 2006, 22:44:31 von Achilles »
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