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Autor Thema: Ostasien Dampfer Potsdam  (Gelesen 2700 mal)
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Trimmer
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« Antwort #15 am: 02 Dezember 2009, 14:37:31 »

Hallo JanvonDiek - Dein Beitrag ist sehr interessant. Leider habe ich jetzt ein Problem. Ich habe bisher keine Angaben über einen Torpedotreffer bei der "Potsdam" 1945 gefunden. Gibt es darüber irgendwo etwas ?

Gruß- Trimmer-Achim
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Albatros
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« Antwort #16 am: 03 Dezember 2009, 11:51:02 »

Also in den drei Büchern die ich zur Reederei Norddeutscher Lloyd habe wird von einem Torpedotreffer auf der Potsdam nichts erwähnt.

Vielleicht hat jemand dieses Buch hier, http://www.amazon.de/Osta...rddeutschen/dp/3897572265
Ostasienschnelldampfer Scharnhorst, Potsdam und Gneisenau des Norddeutschen Lloyd (Gebundene Ausgabe)
von Peter Kuckuk (Autor)
da müßte es dann eigentlich erwähnt werden.

Gruß, Matrose gruesst

Manfred
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Trimmer
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« Antwort #17 am: 03 Dezember 2009, 12:24:26 »

Manfred - ich habe auch überall mal nachgesehen und bin nicht fündig geworden. Interessant ist trotzdem der Erlebnisbericht von Janvondiek da es ja auch hier im Forum kaum noch direkte Zeitzeugen gibt. Vieleicht könnten uns englische Freunde hier weiter helfen. Die "Potsdam" wurde ja dann erstmal nach England überführt.

Gruß - Trimmer-Achim
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Ulrich Rudofsky
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« Antwort #18 am: 04 Dezember 2009, 01:53:57 »

Die MV Postdam wurde auf MV Empire Fowey umgetauft.
 Hier ist auch keine Meldung von einem Torpedoangriff:
 
"Empire Fowey was a 19,047 GRT ocean liner which was built by Blohm & Voss, Hamburg. Launched in 1936 as Potsdam for the Hamburg America Line. Was en route to the USA when war was declared. Returned to Germany by sailing around the Top of Scotland and down the North Sea. Used as an accommodation ship at Hamburg, then as a troopship to Norwegian and Baltic ports. Took part in the Evacuation of East Prussia. Seized on 13 May 1945 at Flensburg. To MoWT and renamed Empire Jewel. Arrived on 19 June 1945 at Kiel and placed under armed guard with a Royal Navy contignent to prevent the Germans from using her to block the Kaiser Wilhelm Kanal. After arrival at Brunsbüttel the armed guard left and she was at anchor for three weeks with a full German crew. Sailed on 20 July 1945 with a detachment of Army guards bound for Methil. To Belfast in July 1945 for conversion to a troopship by Harland & Wolff Ltd. Completed in April 1946 and renamed Empire Fowey. Her high-pressure boilers caused problems for her crew, who were not used to this type of boiler. In March 1947 she was towed to the Clyde and refitted again, new boilers and geared turbines fitted, and the accommodation again refitted. Served as a troopship until 1957 and then chartered to the Pan-Islamic Steamship Co, Pakistan. Sold to them in 1960 and renamed Safina-E-Hujjaj. Scrapped in October 1976 at Gadani Beach, Pakistan.”  http://en.wikipedia.org/w...re_ships_-_F#Empire_Fowey 

http://www.german-navy.de...arrier/potsdam/index.html   (nicht Empire Fowes sondern Empire Fowey)
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Ulrich Rudofsky
ekke
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« Antwort #19 am: 08 März 2010, 15:10:23 »

Hallo Trimmer Achim,

ich bin als Vierjähriger Anfan 45 mit meiner Mutter und Schwester von Gotenhafen nach Kopenhagen auf der Potsdam gefahren.
Bisher gin ich vom 10.März aus, da zur Flucht nur noch die Schiffe blieben. Der Russ e hatte in dieser Zeit bereits Kolberg erreicht. Wir wurden aber mit einem kleinen Boot zu dem auf Rede vor Hela liegenden Schiff gebracht und dort mit den Ladekran an Bord gehievt. Das spricht für die Fahrt Anfang Februar, nach dem Untergang der Gustloff. Es war auch auf dem Weg von Stolp nach Gotenhaven sehr kalt; der Hafen wurde bereits von den Russen mit der Stalinorgel beschossen. Aber es kann auch eine spätere Fahrt gewesen sein. Wer kennt die verschiedenen Daten der 6 ? Fahrten?

Wir haben uns im Laderaum aufgehalten, sassen auf den Kohlen. Es waren zwei starke Schläge, die das Schiff erschütterten. Die unten sitzenden Flüchtlinge hingen auch gleich in einer Traube am der steilen Treppe. Ich erinnere mich genau an dieses Bild. Man sagte uns, ich habe das dann von meiner Mutter erfahren, dass uns zwei Torpedos getroffen hätten, aber nicht losgegangen seien. Es hätte einen Wassereinbruch gegeben, der aber von der Mannschaft abgedichtet worden sei. Das Schiff hatte leichte Schlagseite und kam schließlich nach Kopenhagen. Ob es vorher noch in Sassnitz war, glaube ich nicht.

Gruß
Ekke
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jogibär
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« Antwort #20 am: 26 Juli 2011, 00:48:33 »

Auf der Potsdam befanden sich Anfang 45 auch mein Vater,dessen Schwester und Mutter.
Zu Lebzeiten erzählte mir mein Vater ebenfalls von Torpedotreffer und ca 7 Tagen Schlagseite auf der Ostsee
Muss wohl März 45 gewesen sein so wie er sich erinnerte. Die Potsdam muss dann in Norddeutschland eingelaufen sein
da die Flucht meines Vaters nicht über Kopenhagen führte.
Gruss
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