Forum Marinearchiv
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Autor Thema: Die schwierige Bergung der USS Oklahoma  (Gelesen 1850 mal)
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Mario
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« am: 09 Juni 2005, 20:26:29 »

Als die Japaner im Dezember 1941 die US-Pazifikflotte in Pearl Harbor angriffen, erwischten sie das Schlachtschiff USS Oklahoma zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt. An diesem Morgen war eine Inspektion durch einen hohen Offizier geplant, aus diesem Grund waren die meisten Schotten und viele Luken geöffnet. Als innerhalb von einer Minute gleich fünf Lufttorpedos den Rumpf des Stahlriesen trafen, trat schlagartig soviel Wasser ein, das sich das Schiff zur Seite neigte und im flachem Hafenwasser kenterte. 20 Offiziere und 395 Mannschaften starben an diesem Morgen.



Das Wrack der gekenterten USS Oklakhoma. Rechts am Bildrand ist die USS Maryland zu sehen, die beim Angriff nur leichte Schäden davongetragen hatte.

Es dauerte über ein Jahr, bevor die Bergung beginnen sollte. Die meisten anderen Schlachtschiffe der US-Navy waren am Tag des Angriffs von ihren Besatzungen auf ebenem Kiel auf Grund gesetzt worden, diese mußten nur abgedichte und leergepumpt werden, bevor sie anschließend im Trockendoch vollständig repariert werden konnten.
Bei dem Wrack der USS Oklahoma war es bei weitem schwieriger. Um den Schiffkörper aufzurichten, wurden an Land Betonfundamente gegossen, in die anschließend Seilwinden eingebaut wurden. Am Schiffsrumpf wurden zunächst insgesamt 21 meterlange Ausleger angebracht, um eine Hebelwirkung erzielen zu können. Am 08. März 1943 begann endlich das Aufrichten des Schiffskörpers. Erst ein paar Wochen später war es geschafft. Nun wurden mit Schwimmkränen die Aufbauten und Artillerietürme des Schlachtschiffes ausgebaut. Am 28. Dezember 1943 wurde der nun schwimmfähige Schiffsrumpf in ein Trockendock geschleppt, aber zu diesem Zeitpunkt des Krieges hatte das Schlachtschiff bereits seinen Stellenwert verloren. Deshalb sah die US-Navy von einer Instandsetzung und schlachtete den Schiffsrumpf weiter aus.

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ufo
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« Antwort #1 am: 09 Juni 2005, 21:32:35 »

Ja - ist schon 'ne Wahnsinnsleistung gewesen!
Wat een Upstand!

Ich frage mich dabei immer wieviel davon Kampfwerterhaltung war und wieviel Prestigeflicken.
 
Hat man in den entscheidenden Zirkeln der US Navy wirklich noch gedacht man bekommt Leistung fuers Geld, als man die Battlewagons einen nach dem anderen nach Puged Sound geschleppt hat oder wollte man sich und den Japanern beweisen was man drauf hatte.
Ausser zu Jesse Oldendorfs kleiner, klassischer Schlacht hat man kaum eines von den alten Stahlroessern wirklich gebraucht. Und - mal im Ernst - die zwei Japanischen Schlachtschiffe und paar Kreuzer haette man frueher oder spaeter auch mit noch zwei Flottentraegern abgeknallt.
Ein wenig Landzielbeschiessung noch - das haetten die 'neuen' Schlachtschiffe auch allein hinbekommen.

Was meint Ihr - war die Bergung der Battleline Wert fuers Geld oder ein Prestigemanoever zum Wunden lecken?

Und gibt's da offizielle Amerikanische Stellungnahmen zu?

Ufo


P.S. Sieht auf dem ersten Bild der Tirpitz ziemlich aehnlich. Schande eigentlich, dass nicht jemand die stattdessen wieder umgedreht hat!
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t-geronimo
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« Antwort #2 am: 09 Juni 2005, 22:59:32 »

Also, mindestens bei Oklahoma, aber eigentlich auch bei den anderen Schiffe der "Battleship Row" kanns eigentlich ja nur eine moralische Bergung gewesen sein - nach dem Motto "Seht her, so dolle haben die Japaner und gar nicht erwischt!"

Zumal spätestens nach dem Angriff auf Pearl ja klar war, daß die US Navy Träger braucht und nochmal Träger und nochmal und erst dann Artillerie-Einheiten.
Und als besonders stabil haben sich die alten Schlachtrösser gegen Flugzeugangriffe ja auch nicht erwiesen - wenn auch durch etwas ungünstige Umstände wie teils fehlender Verschlußzustand.

Andererseits war ess bei den leicht zu bergenden/ zu hebenden Schiffen wahrscheinlich die schnellste Möglichkeit, wieder an Kampfeinheiten zu gelangen, um überhaupt einen Artillerie-Schutz für die eigenen Träger zu haben, da Neubauten natürlich erheblich länger dauern.

Aber Oklahoma war (so denke ich) wirklich mehr ein Propaganda-Unternehmen.


Tirpitz umdrehen und dann als Museumsschiff, das hätte natürlich was
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Thorsten
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« Antwort #3 am: 09 Juni 2005, 23:45:13 »

Zitat
P.S. Sieht auf dem ersten Bild der Tirpitz ziemlich aehnlich. Schande eigentlich, dass nicht jemand die stattdessen wieder umgedreht hat!

Ufo, na,na,na..auf die Finger klopf!....mmmh,ok ich muß Dir da zustimmen  wink
Zitat
Aber Oklahoma war (so denke ich) wirklich mehr ein Propaganda-Unternehmen.

t-geronimo
Nur Prestige, sonst nix. Hat Mr. Überheblich doch mal ein´s
auf die Mütze bekommen, schade nur um jeden verheizten Marinesoldaten!
Meiner Meinung nach mußten die so ein Unternehmen starten als sichtbares Zeichen für die Bevölkerung.
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t-geronimo
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« Antwort #4 am: 10 Juni 2005, 00:00:16 »

Sag ich ja.
Nach dem Motto: "Sooo dolle wurden wir gar nicht erwischt und wenn uns die Japse einen Pott unterm Hintern wegschießen, heben wir ihn halt wieder. Wir können das."

(Der Jargon soll natürlich niemanden diskriminieren!)
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« Antwort #5 am: 10 Juni 2005, 00:03:15 »

Zitat von: ufo

P.S. Sieht auf dem ersten Bild der Tirpitz ziemlich aehnlich. Schande eigentlich, dass nicht jemand die stattdessen wieder umgedreht hat!


Jaja , das haben wir schon gerne ..erst alles kaputt machen und umschmeissen , und dann - nach ein paar Jahren alles wieder gerade haben wollen ...  cheesy

Dabei war Sie doch schon garnicht mehr richtig Fahrfähig die Gute    cry

Aber ein schönes Museumsschiff wäre Sie wirklich ..
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Gruss Micha
ufo
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« Antwort #6 am: 10 Juni 2005, 13:18:21 »

Zitat von: Scharnhorst66



Jaja , das haben wir schon gerne ..erst alles kaputt machen und umschmeissen , und dann - nach ein paar Jahren alles wieder gerade haben wollen ...  cheesy



Ja - das Deutsche Wesen ist da sprunghaft!  Cheesy

Weiss jemand, ob es offizielle US Kosten-Nutzen Rechnungen zu dem Thema Bergung der Battleship Row gibt?
Gerade Oklahoma mit Bergung zum Abbrechen war ja nun eindeutig nicht oekonomisch aber auch viele der Anderen haben ja nicht wirklich Entscheidendes beigetragen.
Man stelle sich vor das Geld, die Werftkapazitaet und die Arbeitskraft waeren geradewegs in Traeger gegangen!

Und mich fasziniert die Genialitaet der Schiffbauer, die die alten Dampfer ueber Jahrzehnte wieder an neue Aufgaben anpassen konnten.
Bei einigen US Schlachtschiffen hat man das Gefuehl dass ueber die Jahrzehnte nur die Schiffsuhr, das Steuerrad und die Glocke blieben und sich das Schiff darum immer weiter entwickelte.
Das waren schon hervorragend durchdachte Umbauprojekte.

Haben die Verantwortlichen damals immer noch 'dual' (Seemacht als Schlachtreihe + Traegerflotte) gedacht oder war die Bergung 'notwendig' als Heilung fuer das Amerikanische Volksbewusstsein?

Die Amerikaner haben einen Hang zum Pragmatismus. Sprengen und ubeerbetonieren ware ja auch denkbar gewesen.

Ich weiss dass die Amerikaner ihren Pearl Harbor Fimmel haben. Trotzdem - weiss jemand von Euch mit wieviel Publicity die reparierten Battlewagons wieder in die Schlacht zogen. Man neigt ja doch zur Geheimhaltung im Kriege. Ist das damals in den Staaten zelebriert worden, wenn einer von den Dampfern wieder Leinen los warf?

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Mario
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« Antwort #7 am: 10 Juni 2005, 18:04:40 »

Die Alternative für die USS Oklahoma wäre ein Abwracken an Ort und Stelle gewesen, aber ich meine, mich erinnern zu können, das Teile des alten Schlachtschiffes als Ersatzteile für andere herhalten mußten.
Ob nun ökonomisch, oder nicht. Im Krieg muß man immer agieren, nicht reagieren. Wer wußte denn im Frühjahr 1942, was man zwei Jahre später an Kriegsgerät brauchen würde Huh
Denkt doch blos mal an die Kriegsschiffe, die noch im Jahr 1945 in Dienst gestellt wurden. Normalerweise hätten die Ammis schon im Sommer 1944 nach der Schlacht in der Philippinensee ihre Werften und Hellingen auf Friedensproduktion umstellen können.
Übrigens wurde kein einziges Schlachtschiff, das bei Kriegseintritt der USA frontreif war, wirklich offensiv eingesetzt. All die dicken Pötte taten ihren Dienst fernab der Front zur Sicherung der heimatlichen Küsten oder der Geleitzüge. Die schnellen Flugzeugträgerverbände wurden ausschließlich von modernen Schlachtschiffen oder den Kreuzern gesichert. Erst gegen Ende des Krieges, als die japanische Marine fast vollständig auf dem Grund des Pazifiks angekommen war und kaum noch japanische Flugzeuge am Himmel anzutreffen waren, da erinnerte man sich der alten Schlachtschiffe und ließ sie auf die Strände der Insel Iwo Jima und Okinawa feuern.
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« Antwort #8 am: 13 Juni 2005, 12:57:14 »

Zitat von: Mario

...
Übrigens wurde kein einziges Schlachtschiff, das bei Kriegseintritt der USA frontreif war, wirklich offensiv eingesetzt. All die dicken Pötte taten ihren Dienst fernab der Front zur Sicherung der heimatlichen Küsten oder der Geleitzüge. Die schnellen Flugzeugträgerverbände wurden ausschließlich von modernen Schlachtschiffen oder den Kreuzern gesichert. Erst gegen Ende des Krieges, als die japanische Marine fast vollständig auf dem Grund des Pazifiks angekommen war und kaum noch japanische Flugzeuge am Himmel anzutreffen waren, da erinnerte man sich der alten Schlachtschiffe und ließ sie auf die Strände der Insel Iwo Jima und Okinawa feuern.


Na - Ehre, wem Ehre gebuehrt.  wink

Liebhaber der 'alten' Schlachtschiffe wuerden da sicher in Oldendorf, Oldendorf Rufe ausbrechen zu Ehren von Admiral 'Jesse' Oldendorf, der mit seinen alten Dampfern die Schlacht bei Surigao Street geschlagen hat.

Aber das ist zugegeben auch der einzige echte Kampfeinsatz von dem ich weiss den die 'alten' US Schlachtschiffe geschlagen haben. Ganz schoen viel Aufwand, um die alte Yamashiro unter Wasser zu bringen!

Nein - eine gute Investition war das sicher nicht.

Tja - konnte man das 1941/42 wirklich noch nicht absehen? Das man die Kriegswirtschaft nicht vorm Schlusspfiff runterfaehrt leuchtet mir ein aber die 'alten' Schlachtschiffe haben wirklich unverschaemt Recourcen gefressen.

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« Antwort #9 am: 13 Juni 2005, 17:07:16 »

Zitat
Liebhaber der 'alten' Schlachtschiffe wuerden da sicher in Oldendorf, Oldendorf Rufe ausbrechen zu Ehren von Admiral 'Jesse' Oldendorf, der mit seinen alten Dampfern die Schlacht bei Surigao Street geschlagen hat.

Das Problem daran war aber, das die Umstände den Verlauf der Schlacht bestimmten. Halsey war ja geradezu besessen von seiner Idee, die jap. Flugzeugträger ein für allemal vom Ozean zu fegen. Was ein paar hundert Seemeilen südlicher vor sich ging, hat er einfach ignoriert.
Im Übrigem sind sich die Seekriegshistoriker niemals einig darüber geworden, wer denn nun genau den japanischen Südverband vernichtet hat. Wenn überhaupt, dann haben die alten Plätteisen der US-Navy nur noch ein paar treibende Wracks getroffen, denn die Zerstörerflottillen der 7.US-Flotte haben vorher schon ganze Arbeit geleistet.
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« Antwort #10 am: 13 Juni 2005, 17:42:35 »

Da hast Du sicher recht, was ja auch genau den Punkt trifft, der mich so irrritiert.
Die waren sicher irgendwie ganz nuetzlich zur Landzielbeschiessung und die haben der Yamashiro sicher einen verplaettet nur ohne die waere das alles eben auch ueber die Buehne gegangen.
Die waren in einer Navy, die viel weniger von Traditionen gefangen war als die Japanische oder die Britische eine riesen (Fehl?) Investition um ... ja, um was eigentlich zu erreichen?

War das eine riesen Fehleinschaetzung der Entwicklung moderner Seekriegsfuehrung oder waren die notwendig um das eigene, angeknackste Wohlbefinden zu flicken?

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« Antwort #11 am: 13 Juni 2005, 17:44:21 »

@Mario + ufo,

kann man das so sagen?

1. "Fuso" wurde durch die amerikanischen Zerstörer versenkt aber "Yamashiro" geht auf das Konto der "battlewagons".

2. Richtig ist, daß man 1942 nicht wissen konnte, was 1944 sein wird (oder man reibt die Glaskugel  Smiley  ). Deshalb wohl der Aufwand und es ist von großem moralischen Wert, wenn man diese Schiffe wieder in Fahrt bringt.

3. So ganz nutzlos waren die Schiffe nicht und so spät kamen sie auch nicht zum Einsatz. Die Landbombardements waren wirkungsvoll und konnten besser von Schiffen denn von Flugzeugen ausgeführt werden. Dadurch bekam man für andere Operationen die Flugzeugträger frei. Eins bedingt das andere.
Greife ich mir mal eine der "Big Five" raus, dann haben die z.T. recht lange Einsatzgeschichten.
BB-43 "Tennessee": Mai-August 1942 Hawaii, Mai bis August 1943 Aleuten; November-Dezember 1943 Tarawa, Januar-Februar 1944 Kwajalein, Februar-März 1944 Eniwetok, März 1944 Kavieng, Juni-August 1944 Saipan, Juli-August 1944 Guam und Tinian, September-Oktober 1944 Palau, Oktober-November 1944 Leyte, Februar-März 1945 Iwo Jima, April-Juni 1945 Okinawa, Juli-August 1945 japanische Gewässer

Bedenkt man, daß ein "battlewagon" ca. 1000 Schuß Hauptkaliber plus seine Mittelartillerie verfeuern kann, dann könnte das bei einer Landung kein Flugzeugträger erfüllen. Das wäre eine Kapazität von 1000 Flugzeugeinsätzen mit einer 1000kg-Bombe nur für das Hauptkaliber!!
Ich denke, der Einsatz hat sich in diesem Falle gelohnt. Fraglich bleibt die Bergung der "Oklahoma" (oder störte sie einfach an der Stelle?) und die Totalumbauten. Ob die so nötig waren?
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« Antwort #12 am: 13 Juni 2005, 18:14:29 »

also, die Umbauten waren absolut notwendig. Man mußte einfach enorm Platz schaffen für die große Anzahl Flakgeschütze. Und trotzdem kam es Ende 1944 bis 1945 zu vielen Kamikazetreffern.
Für den Beschuss eines Landziels eigent sich normalerweise ein Kreuzer viel besser, weil er viel mehr Granaten abfeuern kann, als die schweren Kaliber. Ausnahme sind schwer gepanzerte Befestigungsanlagen, aber waren die wirklich vorhanden Huh
Aber ich meine, die Reparatur der Schlachtschiffe war immer noch viel billiger als neue Kreuzer zu bauen.
Zurück zur Oklahoma. Das Wrack mußte auf jeden fall weg, da fragt sich nur, ob man es gleich an Ort und Stelle in kleine handliche Stücker zerschneidet und wegtransportiert, oder es noch einmal komplett hebt.
Da ja viele Teile für die anderen Schiffe verwendet wurden, ist wohl die letzte variante die bessere gewesen.
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« Antwort #13 am: 13 Juni 2005, 18:28:44 »

@Mario,

ist es wirklich die höhere Feuerrate oder nicht doch die Wirkung am Ziel, die zählt? Waren die sowjetischen Truppen 1945 in der Ostsee nicht sehr unangenehm von der "Lützow" gerührt? Ich denke mal so für mich, das man als Soldat wohl 15cm-Granaten aus Kanonen- bzw. Haubitzenbeschuß kennt, aber 40,6cm? Ehrlich, ich habe keine Interesse das zu erleben, nur weit, weit weg. (Btw. 15,2cm-Haubitzenbeschuß kenne ich aus meiner NVA-Zeit, daß genügt!).

Was mich bei den Umbauten irritiert ist, daß "Maryland" und "Colorado" ihr äußeres Erscheinungsbild nicht wesentlich änderten. Keine neuen Brücken etc. War das bei den anderen Schiffe nur wegen der erlittenen Schäden bei Pearl Harbor notwendig?
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« Antwort #14 am: 17 Februar 2006, 21:15:32 »

@ all
Kurze Zwischenfrage.Warum sind bei der Oklahoma eigentlich die SA-Türme NICHT abgefallen/rausgerutscht?Sie lag doch fast kieloben und die Aufbauten verhinderten doch bestimmt das die Türme sich in den Grund bohren.Also hätten sie noch genug platz gehabt um abzufallen.Oder?

mfg
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