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Name: Theodor Dorgeist Ort: Telgte
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« am: 14 Mai 2007, 00:08:25 » |
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Hallo Byron,
habe eben über 2 Luftwaffenforen Hinweise zu Seenotflottillen erhalten
u.a. diese: Hier some info about the "german Rettungs-Dienst in Greece":
Seenotdienst
“Seenotzentrale Ägäisches Meer“: Kdr., Obstlt. Max-Georg Fengler
ab 10.04.1941 auf Mikra-Flghf. in Saloniki gelandet. Am 07.05.1941 nach Phaliron/Piräus verlegt, (3 Ju52, 2 Fw 58 u. 3 Do 24) mit Seenotstützpunkten in Antikythira, Milos und Molai.
Gleich nach dem Kretaunternehmen wurde auch das Hilfsflugsicherungsschiff “Drache” der Seenotzentrale zur Verfügung gestellt. Später bekam sie noch die Motorjacht “Troll IV” dazu. Am 05.06.1941 wurde Major Fengler nach Rußland verlegt. Seinen Posten bekam Major Bartels, nunmehr als „Seenotdienstführer Mittelmeer”. Truppendienstlich wurden ihm unterstellt: die III. Seenotgruppe, bestehend aus der 6. Staffel, Oblt. Wölke in Syrakus, der 7. Staffel, Oblt. Tretter in Athen und der 8. Staffel, Oblt. Frhr. von Buchholz in Konstanza. Im Dezember 1941 wurde Obstlt. Engelhorn „Seenotdienstführer 2” im Mittelmeer mit Sitz in Taormina/Sizilien. Major Bartels wurde nach Norddeutschland versetzt als Kdr. der II. Seenotgruppe.
Seenotbereichskommando (SBK) XI : Kdr., Oblt. Tretter
Sitz in Fhaliron bei Piräus mit der 7. Seenotstaffel mit Do 24 und JU 52 und der 11. Seenotflottille mit Flugbetriebsbooten. Das SBK XI unterstand dem zur Luftflotte 2 gehörenden X. Fliegerkorps. Es wurde gegen Ende des Jahres 1942 mit diesem zusammen nach Iraklion auf Kreta verlegt. Vorher war bereits in der Sudabucht ein Seenotstützpunkt eingerichtet worden.
Die aus dem Schwarzmeerraum an die Westküste des Schwarzen Meeres zurückverlegten Seenoteinheiten zogen sich nach der Kriegserklärung Rumäniens an Deutschland am 25.08.1944 und der Erklärung Bulgariens "sich aus dem Krieg zurückzuziehen", vom 26.08.1944 in den Raum Saloniki zurück. Es war die Seenotstaffel 8, die dadurch wieder in den Befehlsbereich des SBK XI zurückkehrte. Neuer Standort der Staffel 8, war ab 01.09.1944 Athen-Phaliron, dem Seenotbereichskommando XI, Obstlt. Securius unterstellt. Im Oktober 1944 trat an die Stelle des SBK die Seenotgruppe 70 unter Major Karl Sarges mit Adjutant Oblt. R. Meyer. Aus Resten der Seenotstaffeln 6, 7 und 8 wurde eine neue Staffel unter Hptm. Hülsmann gebildet. Er verfügte über 19 Do 24. Eine zweite Staffel, mit sieben Ju 52 ausgestattet und von Oblt. Meyer geführt, unterstand ebenfalls der Seenotgruppe 70. Die Seenotboote übernahm Hptm. Gabbert. Das Flugsicherungsschiff Drache war inzwischen an die Marine abgegeben worden. Am 10.10.1944 wurde die Staffel nach Saloniki verlegt.
Als die Seenotstaffel, von der sechs Do 24 und zwei Ju 52 übriggeblieben waren, in der Nacht zum 24.10.1944 aus Saloniki nach Wien startete, hatte sie etwa 3.000 deutsche Soldaten von den griechischen Inseln evakuiert.
01 792 (10.04.41-05.06.41) = Seenotzentrale Äg.Meer Kdr., Major Max-Georg Fengler Oblt. Guthoff, 05.41 Seenotstaffel in Saloniki 10.04.41 in Saloniki, ab 07.05.41 in Phaliron, ab 05.06.41 wurde sie Seenotbereich XII./ Konstanza
04 656 (05.06.41-01.06.42) = Seenotzentrale (A) Athen 05.1941 in Piräus-Phaliron aufgestellt Kdr., Major Adolf Bartels 01.06.42 wurde Seenotbereichskommando XI /Phaliron
Organisation:
Seenotbezirksstalle (L) Sudabucht (05.41-06.42) Seenotkommando A (17.06.42-08.44) 7. Seenotstaffel (05.41-08.44) 11. Seenotflotille (05.41-08.44)
40 873 (05.41-06.42) = Seenot-Bezirksstelle (L) Sudabucht, dann Seenot-Kdo. 17 Kdr., 40 873 (17.06.42-08.1944) = Seenot-Kdo.A / Suda Kdr., 40 873 (01.06.42-08.44) = Seenot-Kdo.17 d. Lw. / Suda Kdr., (05.41-08.44) = 11. Seenotflotille / Athen, ab 19.08.44 in Seenotflottille 70 umben. Flugsicherungsboot 430, Kdt., Fw. Dunz 04 656 (22.04.41-01.06.42) = Seenotzentrale (L) Athen / Phaliron 04 656 (01.06.42-18.11.42) = Seenotbereichs Kdo. XI / Phaliron, entst. aus Seenotzentrale Athen Kdr., Oblt. Tretter Kdo. Schiffe u. Boote Außenstelle mittelmeer, Chef, Hptm. Schwarzlose 04 656 (18.11.42-01.01.43) = Seenotbereichs Kdo. XI / Iraklion Kreta Kdr., Obstlt. Werner Securius Flieger, Ofw. von Petersdorf, Ofw. Erdmann
04 656 (01.01.43-01.10.44) = Seenotbereichs Kdo. XI / wieder in Phaliron Kdr., Obstlt. Werner Securius
04 656 (01.10.44-24.10.44) = Seenotgruppe 70 / aus dem Stab Seenotber.Kdo. XI in Phaliron aufgestellt mit 19 Do 24 Kdr., Major Karl Sarges Adj., Oblt. R. Meyer 2 neue Staffeln aus Resten der 6., 7. u. 8. Staffeln 1. Staff., St.Kpt., Hptm. Hülsmann, 2. Staff., St.Kpt., Oblt. August Meyer, gef. 20.09.44 Flieger, Ofw. Lange Seenotboote, Kdr., Hptm. Gabbert
Organisation:
40 022 (07.05.41-08.44) = Seenotstaffel 7 d.Lw. mit Do 24, Fw 58, He 59, Ju 52, W 34 Aufgestellt im 04.41 in Deutschland; am 22.04.41 Ankunft in Saloniki, am 07.05.41 in Phaliron/Piräus Unterstellt: 03.41-06.42 der Seenotzentrale (L) Athen 06.42-08.44 dem Seenotbereichskommando XI St.Kpt., Oblt. Tretter Flieger, Fw. Hermann Steckel, Uffz. Heinz Bliefert, Uffz. Ludwig Josepath, Uffz. Günther Weisshuhn
im 10.44 wurde als Seenotstaffel 70 Teil der Seenotgruppe 70 03.41-06.42 unterstand der Seenotzentrale (L) Athen 06.42-08.44 unterstand dem Seenotbereichskommando XI
40 143 (26.08.44-09.44) = Seenotstaffel 8 d.Lw. mit Ar 196, Do 24, Fw 58, He 59, W 34 Aufgestellt im 06.41 in Mamaia/Rumänien. Im 08.41 zum Kap Cherson, später nach Sevastopolis, im 03.44 wieder nach Mamaia; im 08.44 über Varna nach Saloniki. 01.09.44 über Volos nach Piräus. Unterstellt: 06.41-06.42 der Seenotzentrale Schwarzes Meer 06.42-08.44 dem Seenotbereichskommando XII; im 09.44 aufgelöst. St.Kpt., Flieger, Uffz. Helmut Pöter
best regards from Hellas
Byron
Besteht die Möglichkeit auch etwas über die Boote, deren Verbleib und Verluste zu erfahren ?
Du kennst ja sicher auch den alten Spruch:
Wer nicht fragt bleibt dumm !
Danke
Theo
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