Nachgefragt bei meinen Freizeitkapitänen und nun versuche ich es mit meinen Worten zu erklären
Ihr habt schon recht, Rümpfe für bestimmte Seegebiete gibt es wohl nicht
Also generell kann man nicht von Ostsee tauglichen oder untauglichen Schiffen oder Booten sprechen.
Schiffe und das habt ihr schon richtig erwähnt, sind vom Wind, Seegang, Wellenlänge und Rumpflänge und ihrer Bauart im Bezug auf ihr Verhalten in Wechselwirkung abhängig.
Ostseewellen sind im Gegensatz zu anderen Meeren kurz und einigen Schiffen bereitet das durch die kurzen Wellen bedingte „Schlagen“, sie schlagen hart auf, eben Schwierigkeiten.
Die von Albatros erwähnten „Verdränger“ haben damit am wenigsten Schwierigkeiten.
Aber da gibt es die sogenannten „Gleiter“ und „Halbgleiter“, die auf allen Gewässern sehr Empfindlich gegen Wind und hohe Wellen sind und um diese ging es beim Gespräch, das ich einst aufschnappte.
Denn diese Gleiter haben wohl die Neigung unter Ostseebedingungen schnell zu kentern und Bildlich gesehen, wie ein Titscherstein auf den kurzen Wellen zu springen.
Das Boot das meine Bekannten kauften und wieder verkauften, war im Rumpf schon sehr brüchig und wurde mit den „Schlägen“ der kurzen Ostseewellen sehr belastet, dadurch waren die Fahrten in der Ostsee mit diesem Boot, einer Holperfahrt über Kopfsteinpflaster etwa gleich gekommen. Nun schippern sie mit einem Schwertkieler.
Na ja, so klärt sich alles auf, denke ich.
