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Autor Thema: Höhere Marschgeschwindigkeit statt höhere Höchstgeschwindigkeit?  (Gelesen 1788 mal)
0 Mitglieder und 2 Gäste betrachten dieses Thema.
Woelfchen
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« Antwort #15 am: 20 Mai 2007, 21:38:56 »

Zitat
oder man nimmt weniger Maschinen legt sie aber robuster aus
Ok, robuster = schwerer, gleicht den Gewichtsvorteil ja wieder (teilweise) aus.
Aber wenn die jetzt so robust sind könnte man sie doch wieder überlasten.  wink
Dann sind wir wieder da wo wir angefangen haben.  smiley

Die Reichweite der Iowas ist schon sehr groß, der Pacifik ist ja aber auch nicht gerade klein. Beispielsweise für die Italiener war eine große Reichweite bestimmt nicht so entscheident.

Noch eine Frage von mir:
Die "tollen" deutschen Dampfturbinen für die Zerstörer/Kreuzer waren ja sehr anfällig, da hochmodern.
Dann sollten sie aber:
- Kompakt gebaut sein
- recht leicht
- sparsam
Das waren die aber nicht unbedingt. Warum  huh

Hintergrund:
Carnot-Prozess.
Hohe Temperaturen = Grundvorraussetzung für hohen Wirkungsgrad.

Johannes

Edit:
Hood hat zur zeit ihres Untergangs wohl nur noch 29kn geschafft. POW war auch nicht schneller.

Und für die, die nicht so fit in Physik sind:
Carnot-Wirkungsgrad




« Letzte Änderung: 20 Mai 2007, 21:47:37 von Woelfchen » Gespeichert
Peter K.
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« Antwort #16 am: 20 Mai 2007, 22:11:06 »

Zitat
Die "tollen" deutschen Dampfturbinen für die Zerstörer/Kreuzer waren ja sehr anfällig, da hochmodern.

Das kann man meiner Meinung nach so nicht stehen lassen, den die Turbinen selbst waren weitgehend schon in Ordnung!
Das, was wirklich "problembehaftet" war, waren die Kesselanlagen!
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Grüße aus Österreich
Peter K.

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Woelfchen
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« Antwort #17 am: 20 Mai 2007, 22:44:48 »

Habe Turbinen geschrieben und die kompletten Antriegsanlage gemeint. Mein Fehler.
Und genauere Informationen fehlen mir auch, ich weis nur das es immer wieder Störungen gab und auch sehr hohe Anforderungen an das Öl gestellt wurden.
( ja ich weiss, Öl kommt in die Kessel, nicht in die Turbinen  grin )
Teilweise soll ja auch das Personal nicht so gut ausgebildet oder unerfahren gewesen sein.

So, jetzt hoff ich noch auf mehr Infos und Antworten auf meine Fragen.

Johannes

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« Antwort #18 am: 21 Mai 2007, 19:40:08 »

Zitat
Ok, robuster = schwerer, gleicht den Gewichtsvorteil ja wieder (teilweise) aus.
Aber wenn die jetzt so robust sind könnte man sie doch wieder überlasten.  wink
Dann sind wir wieder da wo wir angefangen haben.

Erster, ja natürlich. Zweiter Satz, es kommt auf Schwerpunkte beim Design an.
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Woelfchen
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« Antwort #19 am: 21 Mai 2007, 21:23:01 »

Bei mir war es halt folgende Überlegung:
Baue man eine Maschine ein die für 28kn gut ist und 26kn auf Dauerlast, oder ist es nicht besser wenn man 30/26kn hat?
(Ohne viel Zusatzaufwand, bei 30kn natürlich störanfälliger)
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Kosmos
Kapitänleutnant
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« Antwort #20 am: 21 Mai 2007, 22:26:16 »

ich will ja schon die Höchstleistung von den Maschinen abverlangen, 2 kn mehr bedeutet Maschinen mit 15 bis 20% höheren Leistungsdichte, sprich ganz neue Maschinen.
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Leutnant Werner
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« Antwort #21 am: 22 Mai 2007, 09:23:46 »

@#13: Die Marschgeschwindigkeit sollte an die Geschwindigkeit der zu geleitenden Fahrzeuge heranreichen?

Wenn die Geleiter z.B. in den Nordatlantik-Konvoys nur eine solche Marschfahrt von 6-8 oder höchstens 10 Knoten gehabt hätten, dann hätten die deutschen U-Boote leichtes Spiel gehabt.

Tatsächlich wurde die Marschgeschwindigkeit wenigstens bei Kriegsbauten so gewählt, dass man gerade noch aktiv orten konnte. Das ging mit ASDIC anfangs so mit 14 Knoten, später dann mit etwa 17, wenn ich es recht erinnere.
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"Ich beherrsche die deutsche Sprache, aber sie gehorcht mir nicht immer" (Polgar)
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