Forum Marinearchiv
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Autor Thema: Powerboatrennen auf der Ostsee  (Gelesen 1204 mal)
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Albatros
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Deutschland


« am: 07 Juni 2007, 18:29:23 »

Tach auch,

hier ein Link zum G 8 treffen   http://www.rtl.de/news/rt...oplayer.php?article=10467    jagt auf der Ostsee

Gruß, Matrose gruesst

Manfred
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Scarab
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« Antwort #1 am: 07 Juni 2007, 19:49:29 »

meiner meinung nach alles chaoten da oben , was da abgeht ist schon nichtmehr normal.

vorschlag: alle npd aktionen gestatten (nein ich bin nicht braun oder sonstwas Smiley, polizei abziehen und sich die beiden horden von idioten mal in aller ruhe prügeln lassen , 2 tage später wieder hin und reste aufsammeln ...


was da mit den polizisten angestellt wird ist ein witz für ganz deutschland ... in keinem land der welt werden die polizisten so verheizt wie hier. mir fällt da ein wie es vor nen paar wochen in russland war bei aufständen der opposition , die wurden gnadenlos niedergeknüppelt und genauso sollte es hier auch sein. damit man mal wieder etwas respekt vor der polizei hat.

harte meinung ich weiss , aber ich musste das mal rauslassen.l
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Tri
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Deutschland


« Antwort #2 am: 07 Juni 2007, 19:58:32 »

Hallo,

Zitat von: Scarab
mir fällt da ein wie es vor nen paar wochen in russland war bei aufständen der opposition , die wurden gnadenlos niedergeknüppelt und genauso sollte es hier auch sein.

 Nicht ganz dicht

Grüße
Tri
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Wozu brauchen wir Bürgerrechte, wir leben doch in der EU.
TD
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« Antwort #3 am: 07 Juni 2007, 20:07:41 »

Hallo Manfred,

vielen Dank für den Hinweis !

Konnte wegen Besuch bis eben keine Nachrichten sehen.

Ich denke bei diesen Vorgängen immer wiede an die Bilder von Gorleben.
Dort wurden wirklich Neulinge der Polizeischulen verheizt, das Bild des Jungen Polizisten der in eine tiefen Graben gestürzt war und von oben mit scharfeb Spaten "bearbeitet" wurde habe ich heute noch vor Augen.

Solche Opfer müßte eine Demokratie verhindern können, Worte, Plakate usw. immer, Gewalt nein.

Gruß

Theo
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...ärgere dich nicht über deine Fehler und Schwächen, ohne sie wärst du zwar vollkommen, aber kein Mensch mehr !
t-geronimo
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« Antwort #4 am: 07 Juni 2007, 20:23:37 »

Es gibt sicherlich auch bei der Polizei schwarze Schafe, weil auch dort nur Menschen arbeiten.

Aber ich möchte niemals in einer Welt ohne Polizei leben.
Im Rettungsdienst erlebe ich tagtäglich, was für ein Sch***-Job das sein kann (auch wenn er freiwillig ausgesucht wird).
Wenn alle wegrennen, müssen die Jungs in letzter Konsequenz ihren Kopf hinhalten. Das braucht gar nicht bei einer Massendemo sein, das fängt schon bei Auseinandersetzungen im häuslichen Bereich und bei Festen mit zu viel Alkoholgenuß an.
Viele Überstunden, oft schlechte Ausrüstung usw., usw.
Und dann fast keine Freunde haben, weil die Polizei mittlerweile fast überall zum Feindbild geworden ist.
Da gehört schon eine Menge Idealismus dazu!

Wie gesagt, ich weiß, daß es auch dort nicht immer sauber abläuft (und daran muß man natürlich auch arbeiten und darf es nicht verschweigen), aber wie würde denn ein Staat ohne Polizei aussehen?
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Schöne Grüße
Thorsten
--

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Captain W.H. Tennant, HMS Repulse, 09.12.1941
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« Antwort #5 am: 07 Juni 2007, 22:16:30 »



Nur damit nichts falsch gedeutet wird:

Mit Opfer meine ich die jungen Polizisten, natürlich die alten Böcke in der dritten Reihe genauso, und es darf nicht vorkommen das eine politische Einstellung in Gewalt endet und diese Leben und Gesundheit der Diener der Demokratie, und das sind unser Freunde und Helfer in erster Linie  neben den Streitkräften, gefährdet oder wie jetzt wieder beschädigt.

Gruß

Theo
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Scarab
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« Antwort #6 am: 07 Juni 2007, 23:21:19 »

@Tri: war vielleicht n bisschen krass geschrieber , aber ich finde das die Polizei hierzulande viel härter durchgreifen muss , und die straftäter auch höhere strafen zu fürchten haben als nur nen jahr auf bewährung oder so. sowas schreckt nicht ab.
wenn man bedenkt wieviele der chaoten da aus dem ausland kommen  .. mit dem gedanken  "lass uns ma nach good old germany , da kannst du bullen mit steinen bewerfen und nix passiert dir ..."

die polizei steht da und kann nix machen ausser ihre (wenn vorhanden) schilde hochhalten und sich zu schützen .. viele andere länder rüsten ihre polizeikräfte mit gummigeschossen als wirksame distanzwaffe aus , wir nicht. deeseskalation selbst wenn schon auf den beamten rumgetreten und geprügelt  wird... ein witz
 da müssen viel härtere gesetze her. aber so schön sozial wie wir hier alle sind in deutschland wird das wohl nie passieren.die politiker diktieren den kurs und grün-weiss muss den kopf hinhalten.
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Triton
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« Antwort #7 am: 08 Juni 2007, 01:40:24 »

Die Aufgabe der Polizei ist es nicht, jemanden niederzuknüppeln, sondern unsere Grund- und Freiheitsrechte zu verteidigen. Wir haben nämlich eine freiheitliche und demokratische Grundordnung. Daher auch der Begriff "Ordnungshüter". Wenn auf diesen Demos jemand meint, er müsse gegen das Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit anderer Personen oder gar das staatliche Gewaltmonopol vorgehen, dann muss die Polizei einschreiten. Mit allen dafür geeigneten Mitteln. Was die Polizei nicht darf: Willkür walten lassen. Man muss sich vor Ort schon genau anschauen, gegen wen man den Knüppel schwingt. Bedauerliche Opfer kann es immer geben, das liegt in der Natur der Sache, nur zur Regel sollte das nicht verkommen. Das muss man von Ordnungshütern verlangen können. Wer schon einmal Opfer staatlicher Willkür geworden ist, weiß was das bedeutet und wie ohnmächtig man sich dabei als Otto Normalbürger fühlt.

Zu den unveräußerlichen Grundrechten in unserer freiheitlichen Gesellschaftsordnung, auf die wir mit Recht stolz sind, gehört das Demonstrations- und das Versammlungsrecht. Und das Recht auf freie Meinungsäußerung. Die Polizei, bezahlt vom Steuergeld von uns Bürgern, ist eben mehr als nur der Personen- und Interessenschutz der jeweiligen Regierung.

Unterm Strich muss man der Polizei in Deutschland für ihr besonnenes Vorgehen auf Großdemos ein großes Lob aussprechen, der Spagat zwischen Sicherheitsbedürfnissen einerseits und Grundrechten andererseits ist kein leichter Job. Ein großer Fortschritt wäre ein generelles Vermummungsverbot auf Demos, wer nichts auf dem Kerbholz hat, muss sein Gesicht nicht verbergen. Und die Einführung von Namenschildern bei Polizeibeamten, damit diejenigen, die diesem harten Beruf nicht gewachsen sind, aussortiert werden können.

Die Aktion heute gegen die Schlauchboote war meiner Meinung nach hart an der Grenze. Weit von einem tödlichen Zwischenfall entfernt war das nicht mehr. Soweit ich die Sache gesehen habe, lag das überfahrene Schlauchboot schon gestoppt da. Verhältnismäßigkeit der Mittel?

Beste Grüße
Joerg

« Letzte Änderung: 08 Juni 2007, 02:00:22 von Triton » Gespeichert

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Chrischnix
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« Antwort #8 am: 08 Juni 2007, 09:24:09 »

Moin Moin

Wenn schon in Deutschland, dann wäre Helgoland der richtige Ort für das
G8-Treffen. Da hätte man so manches Problem nicht  wink
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Big A
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« Antwort #9 am: 08 Juni 2007, 10:41:13 »

Als in Rostock arbeitender Soldat kann ich der Polizei nur ein großes Lob aussprechen, sie haben bei schwülem Wetter unter schwerer Schutzkleidung einen super Job gemacht. Manchmal erinnerten mich die Szenen an Vietnamfilme, wenn bis zu 10 Helos gleichzeitig bei uns im Gelände einschwebten, Truppen aufnahmen und Richtung Heiligendamm loszogen.
Demos immer, Gewalt nie! Und es ist meiner Meinung nach auch die Zivilcourage der friedlichen Demostrantengefordert, wenn sie Gewalttäter kennen, die ja irgendwo in ihren Reihen und Camps übernachten müssen, dann muss man die auch anzeigen!
Immerhin hat es Greenpeace geschafft, mal wieder in aller Munde zu sein, die Spendengelder werden sicher wieder reichlicher fließen. (Man munkelt, dass die in D ziemlich Geldprobleme haben und schon Leute entlassen mussten)
wer sichmutwillig in eine Sperrzone begibt muss eben mit Gegenmaßnahmen rechnen,
übrigens, das Schlauchboot war noch nicht gestoppt, es war nur eine Verkettung von unglücklichen Umständen in einer hektischen Situation
Apropos Demonstranten:
alle sind für Ökologie und latschen durch Felder
man ist für fairen Handel und nutzt Handys, die brauchen aber Coltan und das kommt in der Masse aus Zaire (oder wie das zur Zeit sonst heißt); gegen Handymastenist man natürlich auch
über den (selbst miterlebten) Dreck während und nach den Demos ganz zu schweigen
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« Antwort #10 am: 08 Juni 2007, 10:45:33 »

@Big,

jaja, Toleranz ist immer das, was ich von anderen fordere, aber selbst nicht gebe.
Gerade bei Grünen ein Standard. Deshalb mag ich die nicht!!!
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Servus

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« Antwort #11 am: 08 Juni 2007, 11:14:46 »

Tach auch,
@ Spee  Klatschen
hier kann man sehr deutlich sehen das das Schlauchboot nicht gestoppt lag. http://www.youtube.com/watch?v=tEmMxcyb8fU

Gruß, Matrose gruesst

Manfred
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« Antwort #12 am: 08 Juni 2007, 12:19:43 »

aha, wenn man mit Vollgas in eine Sperrzone eindringt ist das friedlich und gewaltfrei, ein Weltbild haben die!?
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Triton
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« Antwort #13 am: 08 Juni 2007, 13:37:21 »

Doch, doch, das bloße Fahren mit dem Schlauchboot ist gewaltfrei. Und das Eindringen in eine Sperrzone kein Delikt, weswegen man umgehend Leib und Leben von Menschen riskiert.

@Spee: Mir sind toleranzpredigende Politiker lieber als die mit den "Null Toleranz" - Parolen. Der prominenteste davon sitzt ja auch am G8-Tisch. Grundrechte verteidigt man nicht, in dem man sie abschafft.

Beste Grüße
Joerg

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Spee
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« Antwort #14 am: 08 Juni 2007, 13:50:37 »

Jene, welche Wasser predigen und Wein trinken?
Meine Erfahrung mit Toleranz-Predigern war bisher, daß genau diese Leute gegenüber anderen Meinungen keine Toleranz haben. Ist ein trauriger Aspekt, aber eben erlebte Erfahrung.
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Servus

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