Was/wer medial völlig ignoriert wird, sind die vielfältigen Stimmen aus allen möglichen Lagern, die darauf hinweisen, dass hier alles andere als demokratisch, offen und gerecht der Profit und die Verluste auf unserem Planeten verteilt werden.
Ich denke, jede Stimme / Aktion / Maßnahme, die (spektakulär oder rational) aufzeigen will, dass dieser G-8 - Gipfel im Prinzip nur zugunsten weniger multinationaler Schlüsselkonzerne, jedoch gegen das Allgemeinwohl heute (und gegen eine gerechte Welt von morgen...) gerichtet ist, verdient Beachtung.
Aber ich glaube, man darf dabei eins nicht übersehen:
Jeder massive Eingriff in das wirtschaftliche Leben der Völker durch die Politik setzt voraus, dass alle Menschen nur die gleichen, heren Ziele verfolgen, deren Erfüllung das Ziel des Staates sein sollte. Aber dieser staatliche Dirigismus übersieht a: dass sich daraus zwangsläufig eine alles erstickende Bürokratie aufbaut b: menschlcihe Bedürfnisse nicht steuerbar geschweige denn rational sind, c: nur durch Gewinne - über deren Höhe man trefflich steriten kann, Fortschritt bedeuten, nicht nur bei in der Tat überflüssigen Dingen wie noch einen besseren Fernseher oder noch verspielteren Handys, sondern in den Bereichen z.B. mehr Ernteerträge, bessere Medikamente usw.
Ich will niemandem seinen guten Willen beim Vortrag seiner Auffassung absprechen, nur Utopien bringen uns doch nicht weiter. Ich habe mal einen schönen Spruch gehört: Wer mit 20 kein Sozialist ist, ist ein Idiot, wer mit 30 immer noch Sozialist ist, auch, trifft auch mich auch zu!
es ist toll, dass sich so viele Leute hier in HRO überwiegend friedlich engagiert haben. Aber sie haben auch keine schlüssigen Lösungen angeboten, und ich misstraue grundsätzlich Leuten, die einfache Lösungen fü alle Probkleme der Welt anbieten, es gibt in dieser vielfältigen und bunten Welt keine einfachenLösungen. Was für uns logisch ist muss es für andere noch lange nicht sein.
Und wir dürfen und sollen noch selbst denken! Wem auf dieser Welt ist dieses Privileg wirklich beschert worden? Nur, und damit komme ich zum Ausgangspunkt Powerbootrennen zurück, mitsolchen Brachialmethoden erreicht man nichts wirklich entscheidendes.
Nein, ich möchte heutzutage kein politisch denkendes, ja nicht einmal ein logisch denkendes Mitglied eines gegen jene "Störenfriede" eingesetzten Exekutiv-Verbände sein.
Und die Polizei, die dieses Treffen schützen musste, tat es doch nicht aus Selbstzweck sondern ging gegen Gesetzesbrüche vor, so, wie es ihr Auftrag ist, im Nachhinein muss jeder Polizist für seine Taten im Zweifelsfall vor dem Kadi gerade stehen. Das hat doch nichts damit zu tun, dass Polizisten nicht denken und eine eigene Meinung haben, sie haben sich mit ihrer Berufswahl nur für den Weg entschieden, den sie selbst für richtig halten