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Autor Thema: unbekannter Hafen mit Kran und Flugzeug  (Gelesen 2354 mal)
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TD
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« am: 13 Juni 2007, 12:38:33 »

Hallo,

habe hier gerade wieder ein Foto welches ich örtlich nicht einordnen kann.


Hat Jemand eine Idee ?

Kein markanter Kirchtum zu sehen !

Gruß

Theo

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« Antwort #1 am: 13 Juni 2007, 12:43:27 »


   @ Theo

Am Kran hängt doch ein Wasserflugzeug , kann es sich bei den Hallen um Hanger für
eine Seenotstaffel handeln ?   

                      MfG Andreas  Matrose lacht

   
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Spee
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« Antwort #2 am: 13 Juni 2007, 15:02:38 »

Servus Theo,

das Flugzeug ist eine Heinkel He 59. Die Art der Markierung am Heck läßt auf eine Photographie ab Frühjahr 1939 schließen.
Der Mast im Hintergrund erinnert mich irgendwie an Zeppelinankermasten, auch die rießige Halle rechts würde dafür sprechen.
Wo gab es 1939 überall Landeplätze für Zeppeline? Könnte das eine Spur sein?

@Andreas,

ist keinesfalls ein Seenotrettungsflugzeug, da der Anstrich dafür nicht vorhanden ist.
« Letzte Änderung: 13 Juni 2007, 15:30:39 von Spee » Gespeichert

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Thomas

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Chrischnix
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« Antwort #3 am: 13 Juni 2007, 17:34:06 »

Moin Moin Theo

Es könnte trozdem eine Seenotmaschine sein !
Anfang Dezember 1939 waren erst die ersten drei Maschinen mit weißem Anstrich bereit.
Und schon Ende August /  Anfang September 1940 wurden alle Flugzeuge und Flugboote
des deutschen Seenotdienstes wieder  mit Tarnfarbe angestrichen.
Das ist bestimmt ein Kran, für Zeppeline wären die Hangars zu klein und zum Landen braucht man Platz da darf nix im Weg sein, Wasser schon gar nicht.
Viel Gerümpel steht da herum, ein Zeichen für eine Erprobungsstelle?
Ne ordentliche Tide haben die da auch, siehe am Betonsockel für den Kran !
Wenn Deutsch, dann Nordsee. Hatten die auf Norderney eigentlich einen so großen Kran?

Grüße:
Chrischnix
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Chrischnix
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« Antwort #4 am: 13 Juni 2007, 17:50:15 »


Noch etwas ist mir aufgefallen:

Links vor dem ersten Hangar liegt der Schwimmer einer He 59.
Die wurden da montiert, deshalb auch die andern Holzverschläge,
das waren die Transportbehälter für die Schwimmer.

Sagt es mir wenn ich ein Augenfehler habe  grin
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Brandenburger
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« Antwort #5 am: 13 Juni 2007, 17:59:12 »


    @ Chrischnix

Würde auch auf einen Schwimmer tippen , hatte ich gar nicht gesehen .

Was könnte vor dem Krieg gewesen sein , ein Jachthafen ? Denn der Kran ist doch dafür
gebaut , Schiffe vom Land ins Wasser zu heben .   

                               MfG Andreas
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Spee
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« Antwort #6 am: 13 Juni 2007, 18:27:30 »

Und wenn es ganz einfach Rostock-Marienehe, das ehemalige Heinkel Hauptwerk ist?

@Chrischnix,

trotz Tarnanstrich trugen die Seenotrettungsflugzeuge ein rotes Kreuz im weißen Kreis als Kennzeichnung (laut L.DV. 521/1 von 1941). Deshalb müßte unter dem linken unteren Flügel ein weißer Fleck erkennbar sein. Selbst beim zoomen nicht zu erkennen.
« Letzte Änderung: 13 Juni 2007, 18:38:49 von Spee » Gespeichert

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« Antwort #7 am: 13 Juni 2007, 18:40:40 »

Hai

Ich würde mal sagen, dass über der mittleren Halle der obere Teil eines "Towers" zu sehen ist.
Es liegt als m.E. nahe das da irgendwo auf dem Gelände auch eine Start/ Landebahn für Erdgebunden Flugzeuge ist.
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Gruß
Jörg

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« Antwort #8 am: 13 Juni 2007, 18:51:50 »

Hmmm, jedenfalls ein Seefliegerhorst ... aber sicher nicht Norderney, denn dort gab es zwar unter anderem die größte Flugzeugkrananlage Deutschlands, aber keinen Hammerkran ...
vgl. hier: http://seefliegerhorst.fe.../html/seeflugstation.html

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« Antwort #9 am: 13 Juni 2007, 19:05:05 »

Vielleicht könnte man hier mal nachforschen,wenn die sich nicht auskennen,weiss ich auch nicht mehr........
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Link

dann auf Kontakt  Matrose gruesst

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Peter K.
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« Antwort #10 am: 13 Juni 2007, 19:08:59 »

Laut mir vorliegenden Karten scheiden neben Norderney Dievenov und Kamp ebenso aus, wie Rostock-Marienehe.

Gewisse Ähnlichkeiten kann ich bei List feststellen, auch Hörnum kommt neben Pillau und anderen noch in Frage ...
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Chrischnix
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« Antwort #11 am: 13 Juni 2007, 19:50:39 »

Und wenn es ganz einfach Rostock-Marienehe, das ehemalige Heinkel Hauptwerk ist?

@Chrischnix,

trotz Tarnanstrich trugen die Seenotrettungsflugzeuge ein rotes Kreuz im weißen Kreis als Kennzeichnung (laut L.DV. 521/1 von 1941). Deshalb müßte unter dem linken unteren Flügel ein weißer Fleck erkennbar sein. Selbst beim zoomen nicht zu erkennen.


@ Spee
Vieleicht lackieren sie die Flieger gerade  grin

Mal ehrlich, was ist das denn für eine Luftwaffendienstvorschrift ??
Ich will sagen, ich stelle ja nicht in Frage das es so in der LDV steht aber:
Getarntes Flugzeug weißer Kreis ? Was für ein Schwachsinn !!


Nachdem erlassenen Schießbefehl des britischen Kriegskabinetts auf deutsche Seenotflugzeuge
bekamen im Spätsommer 1940 die Seenotflugzeuge den normalen Luftwaffenanstrich
und eine Bewaffnung.
Was immer das auch heißt  huh
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Wilfried
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« Antwort #12 am: 13 Juni 2007, 20:25:03 »

Moin, moin zusammen!

Wie wärs denn mit Friedrichshafen? Als Idee?

Mit einem lieben Gruß
der Wilfried
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« Antwort #13 am: 14 Juni 2007, 11:26:20 »

Danke schon einmal zwischendurch für die vielen Bemühungen.
Ist ja immer sehr interessant was nebenbei für Sachen zum Vorschein kommen wie Wegfall der Rotkrezkennung usw.

Erhielt von ausserhalb den Hinweis es K Ö N N T E  sich gut um Cherbourg handeln.

Wie stehen dort so die Chancen ?

Gruß

Theo
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« Antwort #14 am: 14 Juni 2007, 15:28:43 »

@Chrischnix,

ganz so einfach kann man das nicht beantworten. Die alten Kennung in weiß mit roten Kreuzen läßt ja darauf schließen, daß Seenotrettungsflugzeuge als Sanitätsflugzeuge geführt wurden. Das macht ihren Status deutlich. Ohne die roten Kreuze sind sie, ob mißachtet oder nicht, keine Sanitätsflugzeuge.
1941 wurde auch für Sanitätsflugzeuge ein standardisierter Tarnanstrich befohlen. Das steht aber nur teilweise mit Tarnung, sondern eher mit Vereinfachung der Produktion im Zusammenhang. Trotzdem mußten diese Flugzeuge eine entsprechende Kennzeichnung tragen. Daher die L.DV.
Zur Anweisung des britischen Kriegskabinetts. Die sind oft nicht das Papier wert, auf dem sie stehen. Deutsche Seenotrettungsflugzeuge haben auch britischen Piloten gerettet. Das war den britischen Piloten bekannt. Wie würdest du also mit einer solchen Weisung als britischer Pilot umgehen? Niemand kann dich zwingen, daß Flugzeug gesehen zu haben, oder?
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Servus

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Sir Shenton Thomas
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