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Autor Thema: Video und Bericht vom Schnellboot-Crash vor Libanon  (Gelesen 3699 mal)
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Albatros
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« am: 25 Juni 2007, 18:27:18 »

Tach auch,

hier mal ein Video und Bericht vom Schnellboot-Crash vor Libanon.

http://www.stern.de/polit...Crash-Libanon/591668.html

Gruß, Matrose gruesst

Manfred
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Leutnant Werner
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« Antwort #1 am: 25 Juni 2007, 19:20:03 »

nur noch peinlich...
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Achilles
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« Antwort #2 am: 25 Juni 2007, 19:36:11 »

Ich weiß nicht was ich peinlicher finden sollte,
den Vorfall an sich, oder die Tatsache, dass so jemand (scheinbar Intelligenzfrei) das Kommando über so ein Schiff bekommt.
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Teddy Suhren
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« Antwort #3 am: 25 Juni 2007, 20:13:44 »

Hai

Peinlich?
Verantwortungslos in jeder Hinsicht sag ich.  Matrose sauer
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Gruß
Jörg

I’ve been through two wars and I know. I’ve seen cities and homes in ashes. I’ve seen thousands of men lying on the ground, their dead faces looking up at the skies.
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Albatros
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« Antwort #4 am: 25 Juni 2007, 21:16:29 »

nachdem ich mir das Video jetzt mehrmals angesehen habe glaube ich das der Kommandant vom Fretchen wohl zuerst weiter über Backbord drehend auch hinter dem Gepard durch wollte.Man kann das Kommando Hard Backbord  und kurz danach das Kommando Stop hören.Ob dies jetzt der Befehl sein soll Maschine Stop oder ob dies ein Ruderkommando sein soll bleibt offen.Leider kann man weitere Befehle nicht verstehen.Es scheint im Video so als wenn das Fetchen beginnt nach Steuerbord zu drehen,das wäre dann sicher falsch gewesen,bei weiter hart Backbord hätten sie eigentlich vom Gepard frei kommen müssen.
Wie auch immer der Kommandant vom Fretchen hat seine Laufbahn beendet,einen Moment nicht aufgepaßt,eine Fehlentscheidung und das Leben nimmt einen ganz anderen Lauf.

Gruß, Matrose gruesst

Manfred
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« Antwort #5 am: 25 Juni 2007, 22:26:28 »


Wie auch immer der Kommandant vom Fretchen hat seine Laufbahn beendet,einen Moment nicht aufgepaßt,eine Fehlentscheidung und das Leben nimmt einen ganz anderen Lauf.
Manfred,
vermutlich ist es so, aber  wer für das Leben vieler junger Menschen verantwortlich ist muß,
so schwer es ab und zu ist, sich dessen immer bewusst sein.

Ob nun im Moment der Kommandant das Kommando hatte ist natürlich nicht sicher, oder ??

Vielleicht (Huh ) war es Langeweile und Frust die zum Unglück führten, Gott sei Dank außer Spesen nichts gewesen !

Die Zeiten haben sich eben geändert, der Einsatz steigt.

Wir haben früher ( vor 40 ! Jahren ) auf spiegelglatter total vereister Landefläche des Flugplatzes Jever  Stierkampf mit MAN und MAGIRUS gemacht bis dann die Rangierstange einknickte und sich beide LKW trafen.
Rangierstangen gab es reichlich, Nato – Oliv noch mehr.
Nu ja, ich hab heute noch kein Schuldgefühl wenn ich daran denke wie damals beim Bund mit dem Geldgeaast wurde.

Lässt sich natürlich nicht vergleichen, aber lieber etwas blödes Tolles auf See als Mist mit Gefangenen oder Totenschädel.

Gruß

Theo
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...ärgere dich nicht über deine Fehler und Schwächen, ohne sie wärst du zwar vollkommen, aber kein Mensch mehr !
Albatros
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« Antwort #6 am: 26 Juni 2007, 20:06:57 »

Hallo Theo,

leider werden wir sicher das Ergebnis der Untersuchung nie erfahren,nur Frust war es glaube ich nicht,dann schon eher mal eine Show abziehen.
Schnellbootkommandanten sind bestimmt keine Schlaftabletten schon eher Leute die fähig sein müssen sehr schnell Entscheidungen zu treffen,dies setzt eigentlich voraus das es forsche Typen sind(nicht unbedingt Draufgänger)so nach dem Motto ran an den Feind und wieder weg.
Das dieses Manöver so in die Hose ging ist für uns Außenstehende fast unverständlich.Sowohl die Fregatte als auch das gerammte Schnellboot hielten ihren Kurs und Geschwindigkeit Sodas eigentlich keine unklare Situation vorlag.
Wer auch immer das Kommando zum Zeitpunkt des Unglückes hatte wird die Verantwortung tragen müssen,ganz ohne Frage!.

Wenn jetzt keine technischen Mängel zum Unglück geführt haben dann bleibt fast nur die Begründung in mangelnder Erfahrung oder im schlechte Ausbildungsstand.


Gruß, Matrose gruesst

Manfred
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Woelfchen
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« Antwort #7 am: 26 Juni 2007, 21:13:07 »

Oder leichtsinn/übermut oder wie man es nennen soll?
Es gibt ja auch etliche Motorradfahrer die aus Kurven geflogen sind weil sie sich überschätzt/verschätzt haben.
Da wollte wohl jemand ein beeindruckendes Manöver vorführen.
So was kommt doch (leider) des öfteren vor, wenn man auch mal den Straßenverkehr dazunimmt.
Nicht so spektakulär, meistens nicht gefilmt, dafür zu oft tödlich.

Johannes
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« Antwort #8 am: 26 Juni 2007, 21:33:38 »

Hallo Johannes,

sollst wohl recht haben und der Vergleich ist auch treffend.

Nur hat es sicher allen an Bord einen Riesenspaß gemacht ( geil !), sind ja schließlich Schnellbootfahrer.

Nur den Kopf muß der Chef hinhalten wenn es klappt ( ist auch richtig so ).

Der kann nicht noch schnell einen Ruderversager oder Energieausfall einbauen bzw. ist ja alles still und leise vielleicht als unvermeidbarer nautischer Unfall gelaufen bis die Videos auftauchten.
Die Akten werden sicher nicht aus Versehen verschwinden oder werden gelöscht wie eben wieder in den Nachrichten zu sehen waren.
Es fehlt halt das nationale Interesse um einen aus welchen Gründen auch immer geschehenen Seeunfall zu vertuschen.

Gruß

Theo
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« Antwort #9 am: 27 Juni 2007, 06:03:49 »

Hallo zusammen,

wenn Gras über die Sache gewachsen ist, dann interessiert sich keine Sau dafür, ob der Kommandant nun zur Verantwortung gezogen wurde oder nicht. Solange keiner dabei verletzt wird oder stirbt, istdie ganze Sache doch wirklich unwichtig.

Peinlich und ärgerlich ist das ganze allemal...

Grüsse

Dirk
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« Antwort #10 am: 27 Juni 2007, 18:33:15 »

Egal, was auf See passiert, ob technische oder nautische Havarie, es wird immer ein Havarieverfahren geben und der oder die Verantwortlichen werden zur Rechenschaft gezogen. Und diese Verfahren sind immer gründlich und intensiv. es wird auch nichts vertuscht!
Wenn es auch noch Personenschäden gegeben hätte, wäre auch ein zivilrechtliches oder sogar strafrechtliches Verfahren die nächste Folge. (z.B. auch bei der Frage ob grobe oder leichte Fahrlässigkeit vorliegt)
Jedenfalls plädiere ich dafür, bis zum Abschluß des Verfahrens nicht vorschnell zu urteilen
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« Antwort #11 am: 27 Juni 2007, 20:57:36 »

...es wird auch nichts vertuscht!...

Es sei denn, die Bundeswehr hat mal wieder urplötzlichen, völlig überraschenden und überhaupt nicht vorhersehbaren Datenverlust und kennt auch niemanden, der diese Daten eventuell vielleicht wieder herstellen könnte... rolleyes
Was hier natürlich mittlerweile ausgeschlossen ist, es sei denn, die NATO bombardiert den Youtube-Server... grin
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Schöne Grüße
Thorsten
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« Antwort #12 am: 28 Juni 2007, 07:16:01 »

Die Filme waren schon direkt im Anschluss an den Crash bekannt, nur wurden sie zunächst nicht auf youtube platziert. Anyway, aus meiner nicht unerheblichen Zeit bei der Marine ist mir keine Havarie bekannt, die nicht zu einer Untersuchung führte. Nur wird eben nicht jede Havarie in Netz bekanntgemacht.
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« Antwort #13 am: 28 Juni 2007, 08:47:56 »

Sorry, aber diese Datenverlustgeschichte zum Beispiel, die riecht nicht nur, die stinkt sogar ganz extrem nach Vertuschung!

Wer bitte glaubt sowas?

Und das erste, was ich neulich von wegen "zur Rechenschaft ziehen", gelesen habe, war ein Statement in dem es darum ging dass die Urheber des Videos ja unbedingt bestraft werden müssten, weil sie damit ja dem Ansehen der Bundeswehr schaden würden.  huh huh grin grin

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« Antwort #14 am: 28 Juni 2007, 09:02:24 »

Also JEDER Zwischenfall zieht ein Verfahren vor dem Seegericht nach sich, wo geklärt wird wer Schuld hat. Dies gilt auch für andere Havarien. Und dieser Kommandant dürfte auch noch ein Disziplinarverfahren oder eine interne Untersuchung am Hals haben, also auch wenn das nicht in der Öffentlichkeit breitgetreten wird, Konsequenzen hat es.

Wir wollen doch hier nicht auf Stammtischniveau herabsinken, oder?
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Uli "Torpedo"

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