rosenow
Fregattenkapitän
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Ort: „In der völlig vergessenen Iringsstraße, beim Wächter der Götter, nähe Orionspur“
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« am: 10 Juli 2007, 09:45:16 » |
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Seeunternehmen der Sowjetunion 1941 Für Deutschland begann die große Flucht über Wasser zum Ende des 2.WK auf der Ostsee, viele wissen darüber mehr als über die Seetätigkeiten der Sowjetunion. Was nicht so viele wissen, die UdSSR hat damals zu Beginn des deutschen Angriffs und im Verlauf des Jahres `41, die selben Nöte gehabt und mussten vor der deutschen Wehrmacht, mit ca. 27000 Menschen, auf 180 Schiffen über die Ostsee von Tallinn nach Leningrad flüchten. 150 Seemeilen, mit Gefahren, die der deutschen Flucht zum Kriegsende in nichts nachsteht. Diese Strecke barg immer wieder die Gefahr, Angriffe von deutschen Schiffen und Flugzeugen, sowie auch Artillerie Beschuss. Schnellbootangriffe und Minenfelder erschwerten diese Flucht. So überstanden nur 130 Schiffe dieses notgedrungene Wagnis. Im selben Jahr wurde die Garnison Hanko evakuiert. 88 Schiffe, auch viele Boote darunter, wurden dafür eingesetzt. Im gleichen Jahr wurde auch am Schwarzen Meer 86000 Soldaten, aus dem nicht mehr zu haltenden Odessa, über das Wasser nach Sewastopol evakuiert. Ein großes Seeunternehmen fand im Dezember `41 mit 295 Schiffen und Booten statt. Mit dieser Armada wurden 240000 Soldaten, 1802 Pferde und Unmengen an Ausrüstung über Wasser in das Kampfgebiet auf der Krim, bei Kertsch und Feodossija transportiert.
Quelle: Wolfgang Althof "Passagiere an Bord" ISBN: 3-356-00180-9
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