Salve,
nachdem ich mir gestern Abend nocheinmal den ganzen Schlachtschiff X Thread zu Gemüte geführt habe,
ist mir folgende Idee gekommen.
Ende 1933 bis Anfang 1934 wird das Konstruktionsbüro Marinearchiv.de als Projektabteilung/ Schlachtschiff - Prototypenentwicklung im K-Amt installiert.

Die Herren (Damenn gibt es ja leider nicht) sind Spezialisten in der Entwicklung und im Bau von Schlachtschiffen!

Desweiteren sind sie in den letzten Jahren ausgiebig auf Auslandsreisen gewesen und sind über die Entwicklungen in Grossbritanien, USA, Japan, Italien und Frankreich dank intensiver Bemühungen der deutschen "Abwehr" bestens informiert und werden über die neuesten Entwicklungen ständig auf dem Laufenden gehalten!

Die Projekte Panzerschiff D und E stehen immer mehr auf der Tagesordnung.
Durch mehrere politische Ereignisse und Verhandlungen mit GB, legt die bis Dato zuständige Projektabteilung des K-Amtes ihren überarbeiteten Entwurf der Scharnhorstklasse (wie sie wirklich gebaut wurde) vor.
In einem mittleren "Tobsuchtsanfall" werden sämtliche Pläne zur Panzerung und zum Aufbau der Zitadelle vom Schiffbauingenieur Lutscha zerissen und in den Reißwolf gesteckt!

; Sein Kommentar: "Wir befinden uns in den 30er Jahren nicht mehr im I. Weltkrieg!"
Nach Vermittlung von Schiffsbauingenieur Harold wird ein Arbeitskreis gebildet, der folgende taktische wie auch schiffsbauliche Vorgaben erarbeitet!
Taktische Vorgaben:
Ein Schiff zu bauen, dass sich mit der Revenge Klasse, der Queen Elizabeth Klasse, der Renown Klasse sowie der Dunkerque Klasse messen ( 1 zu 1) kann und sich allen anderen Gegnern (Hood, North Carolina Klasse und Littorio Klasse) taktisch entziehen kann.
Atlantik Tauglichkeit, sowie hohe Seeausdauer.
Schiffsbauliche Vorgaben:
Geschwindigkeit mind. 30-32 kn (eher 32)
IZ zwischen 15-30 Km mind. gegen 35 cm
Panzerschema: Radikal verkürzte Zitadelle, Floßpanzerung und all or nothing Schema.
SA: Entweder; 2 x 3 x 38cm (Vorn und Achtern) oder: 2 x 4 x 28cm (Vorn und Achtern)
MA: mind. 2 x 3 x 15 cm; zu beiden Seiten verwendbar
Rumpf der ursprünlichen Scharnhorstklasse wird beibehalten und darf sich in den Abmessungen nur um 5 % verändern die Tonnage ( Standard roundabout 30000 TS) um 10 % verändern.
Panzerung: Durch nachhaltige Argumentation des Schiffsingenieur Lutscha, sowie nochmaligen Beschusstests wird festgelegt, dass die Deckspanzerung mind. 120mm (bei einem Deck) betragen soll!
Außenliegender GP wird verworfen! Mann einigt sich auf innen liegenden GP/ abgeschrägt mit Zerschellerplatte!
Antrieb: Völlig offen! Ob 2,3 oder 4 Schrauben Antrieb; Reine Diesel, Turbinen oder gemischte Anlage, hauptsache sie leistet zwischen 30-32 Kn und hat die Seeausdauer der orginal Scharnhorst!
So, jetzt kommen wir zum pudels Kern: Was gibt der Rumpf der SH und GS her um das oben gesagte umzusetzen!
Spiegelheck sowie eine reine 12,7cm MA sind vom Arbeitskreis abgelehnt worden! Hangars und Flugzeuge können auf dem Achterdeck installiert werden, Zitadelle sowie Aufbauten von Schlachtschiff X sind (erwünscht) Diskussionsgrundlage!
Ist das machbar? Oder befinde ich mich hier im völlig utopischen Bereich?
Im Grunde kann eigentlich nur Schiffsingenieur Harold diese Frage beantworten, da er sowohl über die wissenstechnische als auch die softwaretechnische Voraussetzung verfügt!