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Autor Thema: Scharnhorst Klasse als Projekt des Konstruktionsbüro Marinearchiv.de  (Gelesen 13960 mal)
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Q
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« Antwort #225 am: 30 Juli 2009, 11:23:24 »

Die Plaetteisen laufen auch nicht schneller, und man benoetigt sogar nur eine von den Nelsonklassen als Fernsicherung.

Aber ich habe mal zu den 15" der Plaetteisen eine Frage.
Wenn man sich hier,
Klick Mich

die Penetrationsdaten anschaut. Sollte die Deckpanzerung 105 mm stark sein und die Guertelpanzerung 279 mm um Immun gegen die 15" der Plaetteisen zu sein. Bekommt ihr eine solche Panzerung wirklich in die 35 k Entwurfsstudie?

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« Antwort #226 am: 30 Juli 2009, 11:43:56 »

Zitat
Also wenn man 2000 Mann Besatzung zählt und jeder einzelne Mann 1 Liter Trinkwasser pro Tag benötigt, wären es 2.000 Liter pro Tag. Wenn das Schiff im Höchstfalle 25.000 sm unterwegs ist, dann sind daß bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 10kn ca. 97 Tage. Bei dem Trinkwasserbedarf pro Tag von 2000 Linter, sind das Insgesamt 194.000 Liter. Selbst bei einem Verbrauch von nur einem halben Liter pro Tag, sind es immernoch 97.000 Liter. Dieses Zusatzgewicht am Schiff kann man doch nicht vernachlässigen !?
es gibt technische Möglichkeiten um aus Salzwasser Trinkwasser zu gewinnen aber 200000 Liter sind zu vernachlässigen.
Zitat
Die Plaetteisen laufen auch nicht schneller, und man benoetigt sogar nur eine von den Nelsonklassen als Fernsicherung.
die Fernsicheurng durch Nelson reicht vielleicht 60 km weit. grin
Zitat
die Penetrationsdaten anschaut. Sollte die Deckpanzerung 105 mm stark sein und die Guertelpanzerung 279 mm um Immun gegen die 15" der Plaetteisen zu sein. Bekommt ihr eine solche Panzerung wirklich in die 35 k Entwurfsstudie?
Reale Sh hatte bis zu 350 mm Gürtel mit 105-110 mm Böschung dahinter, mit 35 KT wäre so eine Deckpanzerung drin.
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Matrose71
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« Antwort #227 am: 30 Juli 2009, 14:46:54 »

@ Q

Zitat
die Penetrationsdaten anschaut. Sollte die Deckpanzerung 105 mm stark sein und die Guertelpanzerung 279 mm um Immun gegen die 15" der Plaetteisen zu sein. Bekommt ihr eine solche Panzerung wirklich in die 35 k Entwurfsstudie?

Als Bilder angefügt sind die original SH Panzerung und eine modifizierte, in der ich nichts an den Gewichten und der Zitadelle geändert habe, sondern die Panzerung nur etwas anders aufgeteilt. Gürtel geneigt; Ober und Panzerdeck zu einem einzigen Panzerdeck zusammengefügt und aus Böschungen und Zitadellenpanzer einen Splitterschutz angepasst.

Heraus kommen 350mm Gürtel geneigt und ein Panzerdeck von 130mm, sowie ein Splitterschutz von 30mm. Das hat die original SH schon so getragen an Panzer.

Darüber hinaus bietet SH mit einer 170m langen Zitadelle sehr viel Möglichkeiten dort noch einmal zusätzliches Gewicht zu sparen. Ein Zitadellenlänge von ca. 130m mit 2 Drillingstürmen und dem Flughangar auf dem Achterdeck erscheint realistisch. Dieses zusätzlich gewonnene Gewicht kann man noch einmal zusätzlich verteilen.

Das sollte mehr als genügen um gegen 15er imun zu sein und auch 16er von 18-25km draußen zu halten.

Edit: Die 80mm über dem Maschinenraum beim modifizierten Schema bitte ignorieren sollen 30mm sein

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Viele Grüße

Carsten
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« Antwort #228 am: 30 Juli 2009, 14:49:05 »

Ja das scheint ausreichend. Danke der Info wegen.

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« Antwort #229 am: 30 Juli 2009, 16:48:35 »

Hab den Thread mal ein wenig verfolgt

Da wird aber ein nicht ganz unwichtiger Punkt zuweilen stark vernachlässigt.


Wie siehts mit der Luftabwehr aus? außerdem sollte das Schiff deutlich wendiger sein als vergleichbare Schiffe, alleine schon um möglichen Luftangriffen auszuweichen.


Anmerkung: ich würde  als Bordflugzeuge Jäger einsetzen wie es z.b. die italienische Marine vorgemacht hat.
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Kosmos
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« Antwort #230 am: 30 Juli 2009, 22:21:27 »

soweit man das von so einer großen Einheut erwarten kann wäre "wendig" genug, Luftabwehr naja brauchbar allerdings zu viel erwarten sollte man da nicht.
Zitat
Anmerkung: ich würde  als Bordflugzeuge Jäger einsetzen wie es z.b. die italienische Marine vorgemacht hat.
hier:
http://forum-marinearchiv...dex.php/topic,5068.0.html

wurde auch die Frage der Flugzeuge angesprochen.
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Peter K.
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« Antwort #231 am: 06 August 2009, 23:30:58 »

Zitat
es gibt technische Möglichkeiten um aus Salzwasser Trinkwasser zu gewinnen aber 200000 Liter sind zu vernachlässigen.

... dazu aus HADELER:

Verpflegungsdauer für große Schiffe: 6 Wochen
Proviant inklusive Messeproviant: 17,15 kg für 100 Mann pro Woche
Frischwasser für eine Woche: 280 l pro Mann

daher für 2.000 Mann Besatzung:
205,8 t Proviant
560,0 t Frischwasser

---> nicht unbedingt zu vernachlässigen!  wink
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Grüße aus Österreich
Peter K.

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« Antwort #232 am: 07 August 2009, 10:11:43 »

deswegen war die Rede von nur 200000 l
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« Antwort #233 am: 08 August 2009, 10:38:11 »

was haltet ihr von folgender Anordnung:

Als Ausgang nat. Gn nach Umbau von 1942:
- Gürtel 31 cm auf 4,5 m
- Panzerdeck und Böschungen um 30% verstärkt und nur geringfügig umdisponiert. Im Schnitt 100 mm über Maschinenraum, 120 Munitionkammer, 130 mm Böschung geht bis zum untersten Rand der GP.
- um diese und noch andere Gewichtssteigerung zu kompensieren aber gleichzeitig Torpedoschutz zu verbessern wurde Rump, Schiffsboden einschließend, unterhalb der WL um 2,5 m breiter gemacht, insgesamt 32,5 m.

http://img12.imageshack.us/i/rumfbulg.png/
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Matrose71
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« Antwort #234 am: 08 August 2009, 11:22:54 »

Hallo Kosmos,

bei deinem Schema ist immer noch der Zitadellenpanzer (45mm) das Problem.
Ab 200hm bist du gegen jede Art von 15er die nicht den Gürtel treffen sondern den Zitadellenpanzer, anfällig.
Nur unter 200hm bei sehr flacher Flugbahn ist dieses Schema sicher.

Außerdem würden diese Schiffe erst 1943 zur Verfügung stehen.

Ich bin immer noch für einen kompletten Alternativbau
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Viele Grüße

Carsten
Kosmos
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« Antwort #235 am: 08 August 2009, 12:04:13 »

Zitadellpanzer "gehört dazu" 45 mm sind außerdem recht wenig aber Sprenggranaten und GP Bomben halten sie ab.
Zitat
Außerdem würden diese Schiffe erst 1943 zur Verfügung stehen.
warum?
Das ist vergleichsweise leichte Abänderung der SH, wenn man mit minimalen zusätzlichen Konstruktinsaufwand 36-37,5 KT Schiff Mitte 1935 haben will das ist das der einfachste Weg.
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Thoddy
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« Antwort #236 am: 17 September 2009, 16:56:45 »

Der bekannte Bismarck Treffer, der im Vorschiff A + B ausgeschaltet hat, rührt nicht sicher von einem Projektil her. Beobachtet wurde nur, dass nach dem Niedergang einer Salve, die nach Ausweis der Wassersäulen deckend den Bereich der vorderen Turmgruppe traf, die Türme A&B schwiegen. Ob es sich tatsächlich nur um einen Treffer handelt ist mangels Schadenskontrolldokumente nicht belegt. Wahrscheinlicher sind meines Erachtens zwei Treffer aus derselben Salve von RODNEY.

Ich meine irgendwo gelesen(vermutlich im Brennecke) zu haben, daß einer der Ausgucke(Flak?) auf der Rodney 2 Aufschläge weniger gesehen hat, als Granaten in der betreffenden Salve verschossen wurden. Doppeltreffer ist in dieser Situation wohl möglich gewesen.
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Meine Herren, es kann ein siebenjähriger, es kann ein dreißigjähriger Krieg werden – und wehe dem, der zuerst die Lunte in das Pulverfaß schleudert!
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