Fake oder nicht?

Begonnen von Kuestenjaeger, 06 September 2007, 12:08:17

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Matross

Zitat von: Kuestenjaeger am 11 Januar 2008, 16:29:08
Es war mir sowieso nicht klar,wie man damit überhaupt tauchen sollte,da ist ja eigentlich null Technik drin

Nee, Tauchen tat man damit nicht, eher auf der Wasseroberflaeche mit irgeneiner Last fahren sollte. Wie sollte der aber es geheim und unter Versteck unternehmen, kann ich mir nicht vorstellen, umsomehr bei schwerer See. Die Konstruktion war ein Fehlversuch unter vielen Wunderwaffen, von denen einige Meilenschritte in der Entwicklung der Waffentechnik waren.

"Seefahrt ist not!"
stand auf dem Skagerrak-Denkmal im Stadtpark in einer Stadt im Osten, einmal.....
Vivaat Silesia Superior!

moin1900

Moin Moin

Hat jemand noch mehr über dieses Ding herausfinden können ?  :?

Hab mir gedacht weil die Ausstellung eine Kooperation
mit einem Schifffahrtsmuseum war
dass das Ding vielleicht eine Leihgabe für die
Ausstellung war.
Und mann so noch ein bisschen mehr herausfinden könnte ! ? ! :|

Ich glaube es war das Museum in Bremerhaven !

Bleiben nämlich noch ein paar Fragen offen z.B. das
Herstellerland, der Entwickler die Auftraggeber etc. !

Viele Grüße
moin1900

SchlPr11

Vom SchlPr.11:
Vor einer Weile war das Ding im Rolandcenter, Bremen-Huchting ausgestellt.
Ich zitiere hier die dort gezeigte Beschreibung:

"Orig. Marine "Lastenträger" Kampfboot (Baujahr ca. 1943)
für Überwassertransport von Tauchern und Material. Aufgabe war das Verbringen eines Kampfschwimmers und Sprengstoff über gewisse Strecken zum Zielort. Entweder saß der Kampfschwimmer im Lastenträger oder er ließ sich iehen, abhängig von der Menge des mitgeführten Sprengstoffes. Im Boot befindet sich noch die vorhanden orig. Steuerung und der Motor mit Schraubenantrieb. Ausgesetzt wurden diese Lastenträger von U-Booten der 7c-Klasse. Einsatzgebiet: engl. Kanal, holländische Küste als Kleinkampfmittel im Einwegeeinsatz.Dieses Boot später auch für den Tauchereinsatz zu gebrauchen, scheiterte. Der Bau der wenigen Exemplare  wurde deshalb eingestellt. Weltweit sollen nur noch zwei Exemplare existieren."

Das zweite Exemplar war gelegentlich im Freigelände des Institutes für Schiffahrts- und Marinegeschichte in der Elbchaussee zu sehen. Fotobeleg liegt vor.
Beim Betrachten der Huchtinger Bilder fällt eine handwerklich miese Arbeitsausführung auf. Brennschnitte lassen die Vermutung auf moderne Methoden zu. Für die Schweißungen hätte uns der Lehrmeister vor Jahrzehnten geohrfeigt. Bolzenverbindungen sind völlig ungesichert ohne Federringe unterlegscheiben, Kontermuttern.
Leider das Stück nicht im Original sehen können. Mir liegen verschiedene Fotos aus dem Rolandcenter vor
Reinhard

moin1900

Moin Moin

Zu SchlPr.11/Reinhard
Vielen DANK für die gute Erklärung !  top
Interessante Geschichte für das kleine Teil !  :-o

Wäre für die Kampfschwimmer schon sinnvoll
gewesen wenn man damit hätte tauchen können !  :wink:

Viel Grüße
moin1900

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