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Autor Thema: Glasfaserrohr gesucht - hitzebeständig  (Gelesen 1112 mal)
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speedl
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« am: 22 Oktober 2007, 19:58:29 »

Hallo zusammen,

ich möchte mir mal diesen Rauchgenerator hier nachbauen http://wmunderway.8m.com/cont/smoke/smoke.htm .

Wenn ich die Anleitung richtig verstanden habe, benutzt der Erbauer ein mit Konstantandraht umwickeltes Glasfaserrohr um die Nebelflüssigkeit zu erhitzen.
Wo bekommt man ein solches Rohr? Bisher hab ich immer nur gelesen "hitzebeständig" in Kombination mit 120-160°C. Mir scheint das aber für den Anwendungszweck zu niedrig.
Oder hab ich die Anleitung total falsch verstanden und der Typ benutzt was ganz anderes?!?  huh

Danke im Voraus und viele Grüße

Stefan
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« Antwort #1 am: 22 Oktober 2007, 23:08:31 »

Ei jei, der Bruder ist ja richtig am Dampfen.  smiley
Meintest du das Heating Element??
Du kannst doch auch andere Heizspiralen nutzen, aus alten Ölradiatoren oder ähnlichen. Die Hauptsache ist doch das du auf die geforderte Leistung kommst.
Aber ne gute Seite, werd ich mir auch mal vormerken.  smiley

Gruß
Sven  Matrose gruesst
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speedl
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« Antwort #2 am: 23 Oktober 2007, 09:25:29 »

@Sven

das Problem ist nicht die Heizspirale, sondern das Rohr um das die Spirale drum herum gewickelt wird. Wenn ich das richtig verstanden habe, wird die Nebelflüssigkeit in dem Rohr verdampft.

Oder hab ich das hier total falsch übersetzt: The fireproof cloth soaks up the fog fluid which is then vaporised by the nichrome element

und das hier: Fireproof cloth can be obtained from a model engineering company as boiler insulation, or possible from a hardware store as fiberglass rope, for the seal round an enclosed household fire.

Ich weiß auch nicht welche Temperaturen da am arbeiten sind, aber ich denke so um die 200-300°C werden es schon sein. Zumindest sind die Seuthe Dinger zu schwach um das Fluid ordentlich zu verdampfen.

Viele Grüße Stefan
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« Antwort #3 am: 23 Oktober 2007, 11:01:45 »

Hi Stefan.

Hast du schon mal im Musikalien bereich nachgeschaut?? Nebelmaschinen gibts mittlerweile in vielen größen und die brauchen auch Einzelteile wie die angesprochenen Röhren, so wie du mir mal erzählt hast basiert das ganze auf ner Nebelmaschine . Hier mal ein Link:

http://www.thomann.de/

Bei denen kannst auch Anrufen, waren zumindest vor 4 Jahren noch sehr kompetend. Oder du schaust bei Conrad vorbei. In Nürnberg haben die auch Nebelmaschinen und falls der Typ der die Abteilung Betreut was von der Materie versteht kann er dir zumindest übers Rohr Auskunft geben.

Und noch hier ein GFK Hersteller wird aber bekannt sein:

http://shop.ezentrum.de/4...hop?hid=27&sprachnr=1

Hoffe das hilft dir.

Gruß
Peter
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« Antwort #4 am: 23 Oktober 2007, 13:53:26 »

Hallo,

ich habe in der Mittagspause mal die englische Anleitung genauer durchgeschaut und auch nochmal übersetzt. Jetzt wird mir auch einiges klarer. Er verwendet kein GFK-Rohr, sondern hitzebeständiges Gewebe, also eine Art Glasfaserdocht. Um diesen hat er den Heizdraht gewickelt und darüber nochmal einen Glasfaserschlauch gezogen. Diese Einheit hat er dann in ein dünnwandiges Messingrohr mit innen 6mm gesteckt. Und diesen Teil hatte ich beim ersten mal falsch übersetzt und daher bin ich auf GFK-Rohre gekommen.

Ich werd mir jetzt mal demnächst so einen Docht und so ein Gewebeschlauch besorgen und mal mit Basteln anfangen...  grin

Viele Grüße Stefan
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« Antwort #5 am: 24 Oktober 2007, 11:11:17 »

Das hört sich SEHR interessant an! Wichtig auch für meine Derfflinger und viele andere, also bleib bitte am Ball!
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« Antwort #6 am: 24 Oktober 2007, 13:58:58 »

Hallo Stefan,

mein englisch ist leider nicht so gut um es genau zu sagen, es ist grauenhaft.  undecided
Konnte mir das von dir erklärte oder besser übersetzte System so auch nicht vorstellen. Wenn du mit dem Projekt weiter bist, dann stell es unbedingt hier rein. Hab da nämlich auch reges interesse dran und Uli sowieso.  grin
Also, viel Spaß beim basteln.

Gruß
Sven  Matrose gruesst
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« Antwort #7 am: 24 Oktober 2007, 17:04:56 »

Also ich helfe gern beim Übersetzen...
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« Antwort #8 am: 24 Oktober 2007, 19:13:07 »

Zitat
Also ich helfe gern beim Übersetzen...

...dann lies du dir die Anleitung hinter dem Link nochmal durch bevor ich mir die Teile alle besorg. Das hab ich Anfang November vor, sobald mein nächsten Mittwoch eintreffender Feiertagsbesuch (zockenzockenzockenzocken...  Computersmilie Verwirrt) dann wieder weg ist...

Viele Grüße Stefan
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« Antwort #9 am: 24 Oktober 2007, 19:46:55 »

Also der eigentliche Witz an viel Rauch ist Verdunstung! Herkömmliche Rauchgeneratoren z.B. von Seuthe haben direkt Behälter= Schornstein und qualmen so ein bißchen vor sich hin. Der Trick ist der Computerlüfter!
http://www.yatego.com/adr...282---rauchgenerator--groß-?sid=05Y1193247802Y822f9a0a5cfdba0dbd

Ein solcher offener Rauchgenerator wäre eigentlich ausreichend, wenn man ihn - wie von dem englischen Freund so schön beschrieben - entsprechend in ein Lüftungssystem einbaut. Dann würde mit dem Computerlüfter entsprechend viel Rauch produziert und die Schornsteine hochgedrückt. Also würde ich gar nicht so einen Aufwand mit Eigenbau betreiben, sondern einen herkömmlichen (ausreichend dimensionierten) Lüfter verwenden und "anblasen".
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« Antwort #10 am: 24 Oktober 2007, 20:38:41 »

Ich hab mal schnell eben den Raucher meiner Spee angeworfen  grin und das mal versucht zu testen. Ich hab mit einem Schlauch Luft in den Rauchstrom geblasen.
Ergebnis: Es war vielleicht etwas mehr Rauch, aber dafür war der so "schnell", das es eher aussah wie so ein US-Truck der gerade Vollgas gibt und eine entsprechende Rauchwolke oben rauspresst. Und der Rauch war auch nicht mehr so dicht und daher auch schlechter sichtbar, eher wie starker Dunst und nicht wie Rauch.
Allerdings kann ich nicht sagen wie es mit einem wirklich starken Raucher wirkt, da ich in meiner Spee zwar den großen Seuthe drin hab aber "nur" in 6V Ausführung.

Ich werd auf jeden Fall mal den Selbstbau versuchen, schon alleine wegen den Betriebskosten, da das Nebelfluid doch deutlich günstiger ist als Dampfdestillat.

Viele Grüße Stefan
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« Antwort #11 am: 24 Oktober 2007, 22:08:50 »

Hmm, stimmt auch wieder. Das Nebelfluid hatte ich nicht einkalkuliert. Bin gespannt, aber dann hätte ich gerne auch ein Kochrezept für den einfachen Nachbau!
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« Antwort #12 am: 24 Oktober 2007, 22:26:45 »

wenn mein Testaufbau erfolgreich verläuft, werde ich einen netten, kleinen Baubericht über den Raucher machen, der dann in meine Gneisenau rein kommt  Matrose gruesst.

Viele Grüße Stefan
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