Moin Theo,
das wir immer zahlen müssen ist O.K.,wir sind nun mal immer noch einer der stärksten Wirtschaftsnationen in der EU,haben ja aber für z.B.die neuen Bundesländer auch reichlich EU-Gelder zurück bekommen.
Ich wohne auch in so einen Elendsgebiet

(Bremen)gib´s auch oft was aus der EU.
Aber das mit den Fangquoten und deren Einhaltung sehe ich etwas anders.Seit deren Einführung wird bei uns und International kontrolliert und das hat sich bewärt.
Es gibt Heute kaum noch verstöße was Maschenweite,Fanggebiet oder Menge anbetrifft.
In der östlichen Ostsee scheint aber gar nicht kontrolliert zu werden und das wird hier im Bericht kritisiert,nicht die Fischer sind daran schult sonder die entsprechenden Staatsorgane.
Das wir fast gar keine Hochseefischereiflotte mehr haben hat wiederum andere Gründe.nach Einführung der 200 Meilen Wirtschaftszonen haben wir einfach unsere Fanggebiete verloren und nicht nur wir.Ich erinnere mal an den Fischereikrieg zwischen Island und England,da kamen die englischen Fregatten ziemlich verbeult nach Hause.Die Isländer sind mit ihren alten Wahlfangbooten den Briten einfach in die Seite gefahren,das kann son`n moderner Kampfeimer einfach nicht ab.

Das mit den Afrikanern ist zumindest nicht illegal,die haben ihre Fanggebiete einfach verkauft,statt selbst den Fisch zu fangen.Da bereichern sich einige wenige in den entsprechenden Ländern.
Gruß,

Manfred