Servus Harold,
wie versprochen, mein "Flying Dutchman". Ich habe es hier als Gesamtkonzept eingestellt, wenn du es verschieben möchtest, bitte gern.
Het nieuwe vliegkampschip voor Nederlandsch-Indie Hr.Ms. „Amelia“ Kiellegung: 1936 bei Netherlands Naval Construction Co. Ltd., Amsterdam
Verdrängung:
9.021 t leer; 9.264 t standard; 10.222 t normal; 10.987 t maximal
Abmessungen: Länge ü.a. (Rumpf) / KWL x Breite x Tiefgang
184,32 m / 183,00 m x 17,30 m (über Wülste 18,30 m) x 5,50 m
Ein Rumpf der “Eendracht”-Klasse als Grundlage. Auf der Brückenseite befindet sich zum Auftriebsausgleich eine Rumpfwulst. Einziger deutlicher Unterschied zu den Kreuzern ist der Transom-Stern. Der ist aber nicht wegen der besseren Hydrodynamik eingebaut, sondern aus taktischen Gründen (siehe unten).
Bewaffnung:
4 - 5,91" / 150 mm Mehrzweckgeschütze (1 Vierlingsturm), 102,98lbs / 46,71kg Granatengewicht, 1936 Model
Breitseitgewicht: 443 lbs / 201 kg
Granaten für die Hauptartillerie pro Rohr: 150
Etwas listig, aber machbar. Ein 15,2cm-Turm der “Richelieu”-Klasse. Von Frankreich gekauft und von Bofors bestückt. Da Bofors sowieso die Geschütze für die „Eendracht“-Kreuzer liefert und diese mit 60-70° Rohrerhöhung auch luftabwehrfähig waren, ist das Seeziel- und schwere Fla-Artillerie zugleich.
16 - 1,57" / 40,0 mm Fla-Geschütze (8 Zwillinge), 1,95lbs / 0,88kg Granatengewicht, 1936 Model
Je 3 Zwillinge in Schwalbennestern an den Seiten und ein Zwilling vor und hinter der Brücke.
Panzerung:
- Turm : Front (max) Seiten/Decke (avg) Barbette (max)
Main: 3,94" / 100 mm 3,15" / 80 mm 3,15" / 80 mm
- Deckspanzer: 1,18" / 30 mm, Gefechtsturm: 1,97" / 50 mm
-Seitenpanzer: Mitte 100mm, Enden 75mm
Maschinernanlage:
Ölfeuerung, Getriebe-Dampfturbinen,
2 Schrauben, 76.246 PS / 56.880 KW = 32,00 kn
Reichweite 8.000m bei 15,00 kn
Max. Bunkerkapazität = 1.723 t
Identisch “Eendracht”-Klasse. 2-Parsons-Getriebeturbinen, 6 Yarrow-Kessel
Besatzung:
507 – 660 + Flugpersonal
Preis:
£3,489 million / $13,958 million
Distribution of weights at normal displacement:
Armament: 55 tons, 0,5%
Armour: 650 tons, 6,4%
- Belts: 0 tons, 0,0%
- Torpedo bulkhead: 0 tons, 0,0%
- Armament: 89 tons, 0,9%
- Armour Deck: 541 tons, 5,3%
- Conning Tower: 20 tons, 0,2%
Machinery: 2.139 tons, 20,9%
Hull, fittings & equipment: 4.177 tons, 40,9%
Fuel, ammunition & stores: 1.200 tons, 11,7%
Miscellaneous weights: 2.000 tons, 19,6%
Overall survivability and seakeeping ability:
Survivability (Non-critical penetrating hits needed to sink ship):
14.785 lbs / 6.706 Kg = 143,6 x 5,9 " / 150 mm shells or 1,7 torpedoes
Stability (Unstable if below 1.00): 1,10
Metacentric height 2,6 ft / 0,8 m
Roll period: 15,8 seconds
Steadiness - As gun platform (Average = 50 %): 56 %
- Recoil effect (Restricted arc if above 1.00): 0,13
Seaboat quality (Average = 1.00): 1,12
Hull form characteristics:
Hull has low quarterdeck
and transom stern
Block coefficient: 0,550
Length to Beam Ratio: 10,00 : 1
'Natural speed' for length: 27,81 kts
Power going to wave formation at

speed: 57 %
Trim (Max stability = 0, Max steadiness = 100): 50
Bow angle (Positive = bow angles forward): 10,00 degrees
Stern overhang: 0,00 ft / 0,00 m
Freeboard (% = measuring location as a percentage of overall length):
- Stem: 24,61 ft / 7,50 m
- Forecastle (20%): 22,97 ft / 7,00 m
- Mid (50%): 22,97 ft / 7,00 m
- Quarterdeck (20%): 13,12 ft / 4,00 m (22,97 ft / 7,00 m before break)
- Stern: 0,00 ft / 0,00 m
- Average freeboard: 19,82 ft / 6,04 m
Ship tends to be wet forward
Ship space, strength and comments:
Space - Hull below water (magazines/engines, low = better): 93,8%
- Above water (accommodation/working, high = better): 213,6%
Waterplane Area: 24.760 Square feet or 2.300 Square metres
Displacement factor (Displacement / loading): 139%
Structure weight / hull surface area: 106 lbs/sq ft or 520 Kg/sq metre
Hull strength (Relative):
- Cross-sectional: 1,11
- Longitudinal: 1,41
- Overall: 1,14
Hull space for machinery, storage, compartmentation is adequate
Room for accommodation and workspaces is excellent
(Der “Eendracht”-Entwurf zum Vergleich: Verdrängung: 8484-10973t / 182,7m (KWL) x 17,3m x 5,6m / 78.000PS, 33kn / 1750t Heizöl / Seitenpanzer 100mm, Deck 25mm / 10x15cm, 12x4cm, 4MG, 6 TR / 700 Mann)
Die “Specials”:
Grundsätzlich habe ich mich an damals vorhandene Dinge gehalten. Aufbauend auf den „Eendracht“-Entwurf sollte der „Fleuyzer“ als „Auge“ für die niederländischen Schlachtkreuzer dienen, den Zerstörern artilleristische Unterstützung geben und sich wenn nötig, auch gegen einen durchgebrochenen Zerstörer verteidigen können. Aus logistischen Gründen sollte der Entwurf dabei so nah als möglich an den anderen neuen Kreuzern liegen.
Deshalb eine Bewaffnung, die identisch der neuen Kreuzer war. Selber Rumpf, selbe Maschinenanlage.
Ich habe auch bewusst die Möglichkeiten von SpringSharp nicht bis zum Ende ausgereizt, um den Entwurf nicht zu überladen bzw. unglaubwürdig erscheinen zu lassen.
Flugkomponente:
2 Hangardecks, oberes 75m x 18m x 5,5m, unteres 75m x 12m x 5,5m, 30m vor Heck auf 17m verbreitert (vordere Verjüngung für Platzbedarf Werkstätten etc.)
Damit können im oberen Hangardeck max. 5 Fokker T.8 mit Radfahrwerk (Flügelspitzen klappbar) untergebracht werden. Im unteren Hangar können max. 10 Fokker D.XXI oder 2 Fokker T.8 und 6 Fokker D.XXI untergebracht werden. Maximal sind 15 Flugzeuge unterzubringen, 10-12 wäre wohl die vernünftigste Größe.
Die Fokker T.8 würde die Komponenten Bomber/Torpedoflugzeuge/Aufklärer abdecken, die D.XXI als Jäger/Aufklärer fungieren. Beide Flugzeugtypen waren 1938/39 vorhanden und man hätte sie dafür adapieren können (denke ich?!).
http://www.go2war2.nl/artikel/171 http://www.go2war2.nl/artikel/189/2 Gleichzeitig könnte die „Amelia“ als Werkstattschiff für die in Niederländisch-Indien operierenden Fokker-Wasserflugzeuge verwendet werden. Deshalb befindet sich am Ende des Flugdecks ein 20t-Portalkran (siehe Skizze B), der die Aufnahme von Seeflugzeugen über Heck ermöglicht. Aus diesem Grund befindet sich der Aufzug (17m x17m) am Ende des geschlossenen Aufbaus (in Skizze A). Mittels Schienen wird das an Bord genommene Flugzeug zum Aufzug und dann in den Hangar geschoben. Starten können die Wasserflugzeuge dann vom Flugdeck aus, das an der vordern Steuerbordseite mit einem Katapult versehen ist.
Um die Verwendung etwas zu vergrößern, kann z.B. auf dem Heck auch ein Do 24 Flugboot zur Hälfte der Länge für eine Reparatur/Wartung abgesetzt werden (deshalb die letzte Flugdeck-Stütze etwas in Richtung Bug versetzt).
Somit hat die „Amelia“ ein vielfältigeres Einsatzkonzept, was den Haushaltsausschuß natürlich beeindrucken wird/soll!
Schnellbootkomponente:
Freudlicherweise liefert „Il Duce“ für harte Gulden gern an die Niederlande. Ebenfalls über den Portalkran am Heck können M.A.S. vom Typ 423 abgesetzt und aufgenommen werden (jetzt verständlich, warum Transom-Stern -> Fokker, Do, M.A.S.

). Bei den vorhandenen Platzverhältnissen können auf dem Heck max. 6 M.A.S. (4 wäre wohl Standard) abgestellt werden, die zur Not auch in den Hangar aufgenommen werden können.
(M.A.S. Typ 423: 14t / 2MG, 2TR 45cm, 5 Wabo’s / 1500PS, 45kn / 16m x 3,2m x 1m / 10 Mann / beliefert von S.V.A.N. Venedig).
Soweit so gut/grob mein Entwurf.
Kritik/Anmerkungen etc. erbeten!!!!
met vriendelijke groeten
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Viele Grüße
Thomas
"There is every possibility that things are going to change completely."
Captain Tennant "Repulse" 9.12.1941