Huszar
Boardinventar
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« Antwort #17 am: 27 Oktober 2005, 18:43:21 » |
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Hallo, Fleuzeristen!
Die Frage nach der Flakastattung hat mich in der letzten Zeit nicht ruhen lassen.
Die Idee, 10,5er in Doppellafetten aufzustellen, fand ich von Anfang an als nicht durchführbar, da wir dann die Seezielfähigkeit unseres Schiffes mit zusätzlichen 15ern erhalten müssten. Leider müssten diese 15er aus Gewichts- und Platzproblemen in Kasamatten aufgestellt werden, was wiederum die Flugzeugkomponente schwächen würde.
Blieben also 12,7er. Hierzu hätten wir grundsätzlich drei Alternativen: 1, Einzelrohre auf veränderten Zerstörerlafetten, um ein Rohrerhöhung von mindestens 75° sicherzustellen. Hierbei haben wir das Problem, dass a, die Lafetten nicht stailisiert waren, und b, vollkmmen handbedient waren. Beide Faktoren beeinträchtigen die Luftzielfähigkeit. (oder man muss die Lafette vollkommen umkonstruiert werden) 2, Einzelrohre in der Lafette der 10,5er (C31). Eine längere Zeit ging ich von dieser annahme aus. (somit hätte jedes größere Schiff in der KM die selbe Lafette, nur mit anderen Kanonen) Die Luftzielfähigkeit wäre gegeben, obwohl wir ein Höheres Gewicht hätten (18,685 Tonnen vs 6,575 Tonnen für dei Lafetten) 3, Doppelrohre in der Lafette der 10,5er (C31). Auf diese Idee bin ich erst kürzlich zurückgekommen (wir gingen ja sowohl im Super-A-Kreuzer-Thear, als auch hier ursprünglich von dieser Variante aus). Mir ist aufgefallen, dass die 12,7er leichter sind, als die 10,5er - was ich bisher nicht angenommen habe. Die Kanone der 10,5/65 C/33 beträgt 4,56 Tonnen, die des 12,7/45 C/34 lediglich 3,645 Tonnen. Soweit ich es ersehe, waren Mündungsdruck bei beiden vergleichbar.
Jetzt kommen wir zum Problem. Ich gehe jetzt von 12-14 DP-Geschützen für unseren Fleuzer aus (für ein Schiff dieser Größe ist das angemessen, und wie ich finde, haben wir alle diese Zahl vorgeschlagen)
Wir haben einerseits die Lafette C/34 und andererseits die Lafette C/31. Inklusive Verstärkungen, Umbauten, etc würde mM die C/34-Lafette auf ca. 7 Tonnen kommen, die C/31 auf ca. 18,75 Tonnen.
Sehen wir uns die Gewichte in den o.a. 3 Fällen an!
1, Einzelrohr in Lafette C/34. GEschütz+Lafette wiegen zusammen 10,645 Tonnen. Multipliziert mit 12-14= 127,74-149,03 Tonnen. 2, Einzelrohr in Lafette C/31. Geschütz+Lafette wiegen zusammen 22,395 Tonnen, was bei der Ausstattung 268,74-313,53 Tonnen bedeuten würde. 3, Doppelrohr in Lafette C/31. Geschütze+Lafette würden 26,04 Tonnen wiegen, was bei 6-7 Türmen 156,24-182,28 Tonnen bedeuten würde.
Vom reinen Geschütz+Lafettengewicht her würde Fall 1 den meisten Sinn machen, und Fall 2 den wenigsten.
Wir müssen aber weitere Faktoren mit berücksichtigen: 1, Luftzielfähigkeit Hier haben die Varianten mit der Lafette C/31 einen Vorsprung zu der C/34. 2, Platzbedarf Hier würden weniger Lafetten einen Vorteil bringen, denn man könnte sie rationaler aufstellen (ich erinnere mich an das Kopfzerbrechen meinerseits, wie ich 12 Einzelgeschütze unterbringen könnte) 3, Zusatzgewichte (zB die Galerien an den Seiten, inkl. Verstrebungen, usw) Hier haben wir wieder einen Vorteil der Doppellafetten. Die Gelerien müssten für weniger Geschütze, bzw Stellungen ausgelegt werden, mit ihren breiten, mit Splitterschutz versehenen "Wannen". 4, Besatzungsbedarf (je mehr Stellungen, desto mehr Personal) 5, Munitionsnachschub (siehe oben) 6, Ausfallwahrscheinlichkeit (je mehr Stellungen, desto geringer die Chance, mit einem Treffer mehrere Geschütze zu verlieren) 7, Zuverlässigkeit. Hier haben wir aber ein gehöriges Problem mit der C/31! Zu viel Technik-Krams ist nicht immer gut. Die manuelle Bedienung und das nicht-stabilisierte Wesen der C/34 würde schwerwiegende Problem umgehen.
Fazit: Fall 2 würde ich wegen des zu hohen Gewichtes und der zusätzlichen Probleme von vornherein ausschlissen. Bleiben nur Fall 1&3 als Alternative übrig. Der Direkt-Gewichtsunterschied zwischen den beiden Lösungen nicht unbedingt groß - ca. 30 Tonnen - das System-Gewicht würde möglicher WEise sogar beim Fall 3 günstiger sein (weniger Zusatgewicht, weniger Personal), dazu kommt noch eine bessere Luftzielfähigkeit und bessere Möglichkeiten zur Paltzierung. Andererseits hapert es mit der Zuverlässigkeit, und die Ausfallchancen sind deutlich höher.
Die Entscheidung muss also aus einem anderen Blickwinekl fallen.
Benötigt unser Fleuzer eine dermassen ausgeprägte Flak-Komponente, wenn es alleine weitab jeglicher Zivilisation mitten auf den Ozeanen schippert?
Wenn wir die 12,7er eher für Seeziele, und nur sekundär als Flakwaffe nutzen wollen, würde Fall 1 mehr Sinn machen. Hier wäre die beschränkte Luftzielfähigkeit der C/34 nicht so bedeutend, die Zuverlässigkeit wäre besser, die Ausfallchancen bei einem Treffer geringer. Wenn aber wir die Luftgefahr ernster nehmen, brauchen wir die C/31.
Als Anregung...
mfg
alex
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