... verspätete Antwort, aber immerhin:

Als ich damals diese Anlage ausgeknobelt habe, war ich von der Machbarkeit dieser Konfiguration überzeugt und ich glaube noch heute, dass ich diese Anordnung der Motoren auch schon irgendwo einmal gesehen habe - näher verifizieren kann ich´s im Moment aber leider nicht.
Aber sehen wir uns doch so ein Vulcan-Getriebe doch einmal genauer an:

Wir sehen hier ein Getriebe der DEUTSCHLAND während der Demontage. Die obere Abdeckung ist bereits entfernt und gibt den Blick ins Innere frei.
Die Abbauvorrichtung ist bereits montiert, alle Vulcan-Kupplungen entfernt, das große Getriebezahnrad und die beiden Backbord-Ritzel sind schon angehoben und nur noch die beiden Steuerbord-Ritzel befinden sich an ihrer Originalposition. Links ist noch das angeschraubte Wellenstück mit dem Druckflansch für das Einscheibendrucklager zu sehen, das ja den gesamten Schraubenschub aufzunehmen hat. Interessant ist auch noch die Messlatte mit ihren 2 m Höhe Unterteilungen alle 10 cm), die zusammen mit dem Arbeiter eine gute Vorstellung über die Größe vermittelt.
Die Vulcan-Getriebe von ADMIRAL SCHEER und ADMIRAL GRAF SPEE unterschieden sich bekanntlich nur dadurch, indem das Getriebe geteilt wurde, d.h. es wirkten nur noch zwei Hauptmotore über zwei Ritzel auf das große Zahnrad.
Wenn ich mir das nun so ansehe, kann ich mir nicht vorstellen, dass man ohne gröbere Probleme einfach ein drittes (fünftes) Ritzel auf das Getriebezahnrad wirken lassen könnte - vielleicht kann das ein "gelernter Maschinenbauer" oder jedenfalls ein Prädistinierterer als ich näher erläutern ...
Heute würde ich eine 14-motorige Dieselanlage vielleicht etwa wie folgt auslegen:

Eine derartige Konfiguration wurde nachweislich bereits 1930 für ein Passagierschiff vorgeschlagen, womit sechs Motoren auf eine Antriebswelle schaltbar waren!