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Autor Thema: Fleuzer: Diesel-Antriebsanlage  (Gelesen 7067 mal)
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harold
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« Antwort #45 am: 19 November 2005, 01:24:02 »

(edit: hab den thread, der sich ab hier nur noch mit TE-Antrieben beschäftigt hat, verschoben. Siehe "elektrische Kraftübertragung"; MfG, Harold)
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"Wenn dies auch der Wahrheit zu widersprechen scheint, so müssen wir doch der Rechnung mehr trauen denn unsrem allgemeinen Verstande."
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Huszar
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« Antwort #46 am: 19 November 2005, 09:09:52 »

So, bin jetzt mit der Antriebsanlage meines Fleuzers fertig.

Raumaufteilung (achtern nach vorn)
Generatorraum mit 2-3 D-Generatoren
Dieselraum mit 4 Grossdiesel und zwei Hilfsmaschinen
Getrieberaum mit drei Getrieben
Turbinenraum 2 mit den Turmbinenfür die Aussenwellen
Turbinenraum 1 mit der Turbine für die Mittelwelle, sowie drei D-GEneratoren
Kesselraum 3 mit zwei grossen und einem kleinen Kessel, ein Turbogenerator
Kesselraum 2 mit zwei grossen und einem kleinen Kessel, ein Turbogenerator
Kesselraum 1 mit zwei grossen und einem kleinen Kessel, ein Turbogenerator

Schornsteine:
Die Kesselabzugsschächte werden in einem Schornstein hinter dem Kommandoturm zusammengefasst, die Grossdiesel, Hilsfmaschinen und D-GEneratoren in einem "Auspuff" auf der Steurbordseite - etwas japanisch.

Wenn der Entwurf vollkommen fertig ist, stelle ich ie Zeichnungen irgendwie rein.

mfg

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« Antwort #47 am: 19 November 2005, 16:47:05 »

@Huszar: ich frag mich, warum Du's Dir so schwierig machst? Nimm die Mittelwelle fuer die Diesel und die beiden Aussenwellen fuer die Turbinen. Ich hab auc meine echten Zweifel, dass ein getriebe, dass dise Drehzahlunterschiede sauber verarbeiten kann (zwischen Dieseln und Turbinen) ueberhaupt zu der Zeit moeglich ist. Als Beispiel moechte ich anfuehren, dass GT-Kriegsschiffe bis in die 90er CODOG oder COGAG waren. CODAG gibt's erst seit der Sachsen so in etwa! *kuckt sich suchend nach schiffbauer um* Wink Ich glaub also offen gestanden net dran. Wenn de beide gleichzeitig betreiben willst, dann auf unterschiedlichen Schrauben. Ginge doch auch gut raus, oder? 36.000 PS in der Mitte, je 41.000 aussen. Weiss einer, ob die vermutlich leicht unterschiedlichen Propellergroessen Probleme machen wurden?
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Huszar
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« Antwort #48 am: 19 November 2005, 16:58:26 »

Ganz einfach:

Ich will alle Wellen gleichmässig belasten, und auf Sicherheit gehen. Fährst du die Mittelwelle irgendwie kaputt, kannst du dir die Diesel sonstwohin stecken. Und dein Schiff kommt mit dem recht wenig Heizöl nirgends hin.

mfg

alex
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« Antwort #49 am: 19 November 2005, 17:08:21 »

ja, ich glaub nur wie gesagt nicht, dass es getriebe zu der Zeit gab, die da mitgespielt haben - Die Antriebsanlage von OPQ war ja auch nach Wellen getrennt. Ich frag mich sowieso, warum Heizoel und Diesel getrennt? Heutzutage ist das dasselbe in bunt? Ist zwar zugegebenermassen alles Leichtoel. Diese Diesel waren doch Schweroelmotoren, oder? Und ich nehme mal an, dass Marinetreiboel auch Schweroel war? Waren das 2 unterschiedliche Qualitaeten? Und wenn ja, was spricht dagegen, die Kessel und Brenner so auszulegen, dass sie dasselbe verbrennen wie die Diesel? Und ja, ich stelle nur Fragen und kenne die Antworten wirklich nicht Wink
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harold
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« Antwort #50 am: 19 November 2005, 19:55:38 »

Grubert fragen - oder Spee. Das sind hier unsere Betriebsstoff-Chemiker.
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« Antwort #51 am: 20 November 2005, 10:18:48 »

@graylion

leider nicht möglich gewesen. Das Treiböl der Marine war Schweröl, Diesel ist Leuchtöl. Die Brenner der Marine haben nur das genau klassifizierte Treiböl verbrannt, ansonsten gab's ernste Probleme. Also strikte Trennung zwischen Diesel und Treiböl angeraten.

Btw: Lord Arpad?
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« Antwort #52 am: 20 November 2005, 12:51:50 »

Well met, ja ich bin LordArpad Smiley

und mift.  Ich bin mir da nicht so sicher - es gibt eindeutig auch schweroelmotoren, auch wenn ein erstes googlen nur das zu Tage gefoerdert hat. Muss doch mal die Datenblaetter suchen gehen ...
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« Antwort #53 am: 20 November 2005, 12:54:53 »

aeeh http://www.fh-luh.de/fb1/...on/abteilungen/abt_f.html

das hier meinte ich.
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« Antwort #54 am: 20 November 2005, 12:58:22 »

@graylion,

natürlich gab es Schwerölmotoren, die sind auch nicht das Problem. Das Problem ist das Heizöl der Turbinen. Das war ein ziemlich empfindliches und kostbares Zeug. So mußten z.B. emaillierte Kesselwagen zum Transport benutzt werden, da schon geringste Verunreinigungen Probleme an den Brennern nach sich zogen.
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« Antwort #55 am: 20 November 2005, 13:00:48 »

hab die Dtenblaetter angeschaut, die sagen garnix, was wohl darauf hindeutet, dass es normale Diesel waren. Nun koennt man Kesselbrenner ja wohl auch als Leichtoelbrenner auslegen, ist schliesslich nur ne Konstruktionsfrage, das verteuert den Sprit aber erheblich. Dann noch Dieselflugmotoren und die Sache ist aus der Welt Wink Letzteres ist zwar dokumentiert - der Artikel den ich von MAN gekriegt habe erwaehnt es als Bestreben der Luftwaffe, aber nachdem nur der eine Jumo wirklich funktioniert hat, muss es sich bei dem wohl um eine Irrtum gehandelt haben Wink (meine, man hat es zufaellig geschafft, was funktionierendes zu konstruieren, ohne die Technik schon voellig zu beherrschen).

Ich les mal nochn bisschen weiter ueber die Geschichte der Schweroelmotoren, vielleicht find ich was.
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« Antwort #56 am: 20 November 2005, 13:09:43 »

So, ich hab mal die MAN gefragt Smiley
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« Antwort #57 am: 20 November 2005, 13:10:23 »

@graylion,

konstruktiv wohl lösbar, aber die Kriegsmarine hat es so nicht lösen können. Dabei war auch der Mangel an wichtigen Rohstoffen sicher mit entscheidend. Aber wie gesagt, die Kriegsmarine hatte eine stikte Trennung und wenn's um ein deutsches Schiff geht, sollte dies auch so gehalten werden.
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« Antwort #58 am: 20 November 2005, 13:15:30 »

achso, war so mit Tippen beschaeftigt ...

Das das Zeug so special war, wusst ich nicht - das war also nochmal was anderes als Schweroel? Und somit nicht in Dieselmotoren zu verheizen? Ich find's nur merkwuerdig, dass sich ne Marine sonen logistischen Irrsinn einhandelt.
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« Antwort #59 am: 20 November 2005, 13:20:19 »

@graylion,

oh ja, die Marine hat. Empfehlenswert dazu: Paul Zieb; "Logistik-Probleme der Marine". Da gruselt's einen z.T. gewaltig.
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