Hi Forum,
das kommt davon, wenn man andere Projekte anfägt und immer nur an Wochenenden Zeit hat: wegen des SWATH habe ich das Sprengboot etwas vernachlässigt

Nun denn: jedenfalls ist es immerhin soweit gediehen, das ich damit gestern zum zweiten mal auf dem Wasser war. Beim ersten mal war die Gewichtsverteilung schauderhaft, der Propeller zu groß (auch wenn der empfohlene Propellerdurchmesser verwendet wurde), die Fahrleitung mangelhaft und die Ruderwirkung kaum vorhanden.
Gestern war´s dann besser, nachdem etwas nachgearbeitet wurde.
Motor: Der 400er Motor hat sich bewährt. Er wird zwar reichlich heiß, jedoch war für Kühlrippen kein Platz.
PowerPack: Neuer selbst erstellter PowerPack aus 6x Mignon Panasonic NiMH... alos fahre ich mit ca. 7V. Gleichzeitig wird der Empfänger damit versorgt.
Ruderwirkung: bei mittlerer Fahrtstufe ein Wendekreis von ca. 1m. Bei voller Fahrtstufe reißt der Wasserstrom ab und der Wendekreis erhöht sich plötzlich auf ca. 5m! Mir scheint das Ruder zu klein, auch wenn es maßstäblich passend ist.
Geschwindigkeit: Man wird wohl kein Speed-Rennen damit gewinnen, aber der kleine Floh ist ein echter Wildfang.
Fahrtdauer: Trotz des 400er Motors reicht´s für ca. 1 Stunde auf dem Wasser, wenn man nicht die ganze Zeit den wilden Max macht.
Fahrtbild: Ganz akzeptabel. Aber die Bugwelle macht mir etwas Sorgen. Die werde ich "brechen" müssen, wie man auf einem der Bilder sehen kann.
Aber es bleibt trotz des Zwischenerfolges noch einiges zu tun:
- hier und da ein paar Details, z.B. Trittbretter und Handgriffe
- Schaltpult, Fahrersitz, Steuerknüppel
- Hull-Nummer
- und nicht zuletzt: eine zusätzliche Leiste an der Bootsseite. Bei voller Fahrtstufe ist die Bugwelle zu homogen. Das heist, eine durchgehende Wasserwand bildet sich am gesamten Seitenteil des Rumpfes, was eine unerwünschte Sogwirkung bedeutet. Ich werde durch eine zusätzliche kleine "Schlingerleiste" im vorderen Rumpfbereich die Bugwelle wegbrechen und ein besseres Gleiten erzielen. Sowiel zum Plan.