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Autor Thema: Der verräterische Geburtstagsglückwunsch  (Gelesen 2947 mal)
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kalli
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« Antwort #15 am: 04 Juli 2008, 16:17:47 »

http://de.wikipedia.org/w...mannn-Mutter_Erde_fec.jpg
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t-geronimo
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« Antwort #16 am: 04 Juli 2008, 16:19:43 »

Nun funktioniert er.  Matrose zwinkert
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Schöne Grüße
Thorsten
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« Antwort #17 am: 04 Juli 2008, 16:31:11 »

Mh ja hast recht mit Berlin..hatte da eine falsche Quelle gefunden!
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Mario
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« Antwort #18 am: 04 Juli 2008, 19:37:44 »

wie findet man eigentlich so ein Grab auf einem Friedhof ? ?
Möglicherweise reicht schon ein nettes Telefongespräch mit den Friedhofsmitarbeitern. Mal im Vorbeigehen das Geburtsdatum aufgeschrieben ... sowas machen die doch bestimmt, wenn man denen erklärt, um was es dabei geht.
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kalli
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« Antwort #19 am: 04 Juli 2008, 19:55:49 »

Zitat
Möglicherweise reicht schon ein nettes Telefongespräch mit den Friedhofsmitarbeitern. Mal im Vorbeigehen das Geburtsdatum aufgeschrieben ... sowas machen die doch bestimmt, wenn man denen erklärt, um was es dabei geht.

Na dann mal ran Mario grin Top
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Karsten
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« Antwort #20 am: 04 Juli 2008, 20:03:32 »

Wenn die Tochter 1939 geboren wurde, dann würde ich das Geburtsdatum der Mutter auf zwischen 1909 - 1919 schätzen (wenn die Mutter bei der Geburt der Tochter zwischen 20 - 30 Jahre alt war). Frau Lindemann könnte also sogar noch leben ....

Andererseits muss bei der Suche nach dem Grab berücksichtigt werden, dass es schon wieder eingeebnet worden sein könnte, wenn sie schon entsprechend lange tot ist und keiner mehr für das Grab bezahlt hat.

Aber den Versuch lohnt es trotzdem!

Grüße,

Karsten
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kalli
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« Antwort #21 am: 20 August 2008, 20:52:57 »

Also der Besuch des Friedhofs in Dahlem hat keine neuen Erkenntnisse erbracht.
Es handelt sich hierbei um die Grabstatte der Eltern Lindemanns.
Dann ist der bekannte Gedenkstein und so sehe ich es ein Vermerk zu seinem gefallenen Bruder.
Einen Hinweis zu seiner Ehefrau gibt es nicht.
Gesprächsweise habe ich erfahren, dass es eine Enkeltochter gibt.
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Dockmeister
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« Antwort #22 am: 18 September 2008, 15:30:24 »

die goldene Regel ist eben immer Funkstille bewahren So nicht
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Mario
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« Antwort #23 am: 18 September 2008, 19:10:39 »

Ich würde ja gerne mit dieser Geschichte in der MGFA vorstellig werden, aber dazu bräuchten wir noch mehr konkrete Informationen. Ich kann ja nicht mit leeren Händen bzw. einigen vagen Vermutungen und Legenden dort auftauchen.
@Gebirgsmarine
Kannst Du Deinen britischen Historiker nochmal kontaktieren und ein zwei konkrete Fakten erfragen ?
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Gebirgsmarine
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« Antwort #24 am: 19 September 2008, 11:07:18 »

Ich würde ja gerne mit dieser Geschichte in der MGFA vorstellig werden, aber dazu bräuchten wir noch mehr konkrete Informationen. Ich kann ja nicht mit leeren Händen bzw. einigen vagen Vermutungen und Legenden dort auftauchen.
@Gebirgsmarine
Kannst Du Deinen britischen Historiker nochmal kontaktieren und ein zwei konkrete Fakten erfragen ?



Hallo!

Ich kann ihn zur Zeit nicht erreichen, wahrscheinlich erst im nächsten Jahr.


Gruß

die Gebirgsmarine
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t-geronimo
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« Antwort #25 am: 22 September 2008, 11:54:39 »

Hier die Auskunft von einem Mitglied der Bordkameradschaft Bismarck:

Lindemanns erste Frau, Auguste Antonie Mathilde Charlotte Weil geb. Fritsche wurde am 21.7.1899 geboren, seine 2. Frau, Hildegard Burchardt am 16.10.1908.


An dieser Stelle sei vielleicht noch einmal an das Buch von Malte Gaack (den einige von uns von der Bismarck Convention 2005 aus Friedrichsruh kennen) erinnert, der sich eben die Besatzungsmitglieder und nicht das Schiff selber zum Thema gemacht hat:
http://www.diebismarck.de/index.html


Also auch mit dieser Geschichte des angeblichen Funkspruchs ab in die Schublade Mythen, Wunschdenken und Wichtigtuereien.
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Schöne Grüße
Thorsten
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« Antwort #26 am: 22 September 2008, 12:08:30 »

Fein gemacht, T-G  Klasse !
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Servus

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« Antwort #27 am: 24 Oktober 2008, 15:39:47 »

Habe diesen Thread gerade mal gefunden und möchte etwas beitragen.

Kann es sein, das eine ganz andere Geschichte gemeint ist?

Am 25. Mai 41 entschlüsselte Bletchley Park eine Meldung aus dem Schlüsselkreis "Red" der Luftwaffe.
Hans Jeschonnek, Stabschef Luftwaffe erkundigte sich nach einem Verwandten auf BS.
Als Antwort bekam er, das BS auf Brest zulaufe.

Bletchley wurde übrigens zuerst nicht ernstgenommen, als sie schon früh Hinweise gaben, das Bismarck nach Frankreich unterwegs wäre. Ihre Hinweise kamen aus der Tatsache heraus, das die Funkleitstelle von Wilhelmshafen nach Paris gewechselt hatte.

Quelle: Michael Smith  "Enigma entschlüsselt"
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Götz von Berlichingen
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« Antwort #28 am: 30 Mai 2009, 21:42:29 »


Kann es sein, das eine ganz andere Geschichte gemeint ist?

Am 25. Mai 41 entschlüsselte Bletchley Park eine Meldung aus dem Schlüsselkreis "Red" der Luftwaffe.
Hans Jeschonnek, Stabschef Luftwaffe erkundigte sich nach einem Verwandten auf BS.
Als Antwort bekam er, das BS auf Brest zulaufe.

Quelle: Michael Smith  "Enigma entschlüsselt"

Diese Sache ist mysteriös. In dem Buch von Ronald Lewin Entschied Ultra den Krieg? Alliierte Funkaufklärung im Zweiten Weltkrieg [Wehr & Wissen, Koblenz/Bonn 1981, S. 241 ff.] heißt es dazu:
Zitat
Keith Batey erinnert sich sogar immer noch an einen Funkspruch "an den Militärbefehlshaber Athen", in dem die Position des Schlachtschiffes angegeben wurde. [S. 241]

Von den beiden entzifferten Sprüchen, die Bletchley Park mit größerer Geschwindigkeit lieferte, ist der erste manchmal als "der diplomatische Funkspruch" bekannt. Er wurde anscheinend im Luftwaffenschlüssel "Rot" nach Athen gefunkt den Bletchley entziffern konnte, und zwar in Beantwortung der Anfrage einer hochgestellten Persönlichkeit, deren Neffe sich an Bord der Bismarck befand. [...] Das war der Funkspruch, an den sich Keith Batey erinnert. [S. 243/244]

Allerdings sollte man sich nicht allzusehr auf britische SIS-Schreiberlinge verlassen. Deren Werke dienen nicht selten eher der Verschleierung des wirklichen Geschehens als dessen Aufklärung. Man erinnere sich an Winterbotham, Cave-Brown et al., von denen bösere Zungen auch durchaus behaupten könnten, sie lügen wie gedruckt (und das mit offizieller Genehmigung des SIS, ohne die sie gar nicht hätten publizieren können) - siehe dazu z.B. Wladyslaw Kozaczuk, Geheimoperation Wicher. Polnische Mathematiker knacken den deutschen Funkschlüssel »Enigma« [Karl Müller-Verlag, Erlangen o.J., S. 11 ff. - Originalausgabe bei Bernard & Graefe].


Müllenheim-Rechberg schreibt im Kapitel »Die Rheinübung im Rückblick« seines Buches Schlachtschiff Bismarck [Bechtermünz, Augsburg 1999, S. 282]:
Zitat
Der britische Nachrichtendienst hatte Ende April 1941 erfahren, daß Bismarck beim Flottenkommando die Anbordgabe von in Gotenhafen nicht erhältlichen Seekarten für einzuschiffende Prisenkommandos beantragt hatte. [...] Der britische Nachrichtendienst hatte sein Wissen durch die Entschlüsselung des Funkspruches erlangt, mit dem Bismarck die Seekarten angefordert hatte.

Ludovic Kennedy erwähnt diese Episode in seinem Buch Versenkt die Bismarck! [Molden Taschenbuchverlag, Wien/München 1977, S. 35] ebenfalls, allerdings stellt er als Quelle "den Bericht eines Agenten" dar, was nichts heißen will, da die englische Originalausgabe 1974 erschienen ist, im gleichen Jahr wie Winterbothams The Ultra Secret, das seinerseits eine Reaktion auf das 1973 erschienene, den Briten offensichtlich höchst unwillkommene Buch des ehem. Chefs der französischen Funkaufklärung, General Gustave Bertrand Enigma ou la plus grande énigme de la Guerre 1939 - 1945 war, den die Briten seither mit Charakterisierungen belegen, die nicht einer gewissen rachsüchtigen Gehässigkeit entbehren. Zum Zeitpunkt als Kennedy sein Buch schrieb, gab es "Ultra" offiziell nicht.

Im übrigen ist die weiter oben im Thread erwähnte Sperrfrist von Dokumenten von 100 Jahren, die vor nicht allzu langer Zeit um 30 Jahre verlängert worden sei, ein beredtes Zeichen für die vielgerühmte "Transparenz" der westlichen Siegermächte. Ich möchte gern wissen, was man uns da 100 Jahre lang vorenthalten muß...

Nachdem, wie weiter oben in diesem Faden ausgeführt, Bletchley Park damals angeblich keine Marinefunksprüche außer den im Ubootschlüsselkreis abgegebenen entschlüsseln konnte, ergibt sich hier ein weiterer Widerspruch.
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