Ahoi Freunde des tauchenden Stahls.
Und wieder einmal möchte ich euch ein U-Bootmodell vorstellen.
Diesmal ist es ein U-Boot vom Typ XXIII.
Ich ziehe diesen Baubericht dem Typ IIA vor, da ich ja bekanntlich auf einen PE-Satz für das Schiff warte und dort daher einen Baustop eingelegt habe.
Zur Geschichte:
Die U-Boot-Klasse XXIII, offiziell Typ XXIII genannt, war ein deutscher U-Boot-Typ gegen Ende des 2. Weltkrieges; sie wurde als Küsten-U-Boot eingestuft, da es sehr klein war.
Genau wie die größere U-Boot-Klasse XXI war dieser Typ ein „Elektro-U-Boot“ und auf große Unterwasserfahrleistung ausgelegt. Im Gegensatz zum Typ XXI war die Klasse XXIII ein U-Boot mit nur einer Hülle. Durch die geringe Größe konnte dieses U-Boot zwar nur zwei Torpedos mitführen, war aber einfacher zu produzieren und gelangte noch vor Kriegsende zum Einsatz. Insgesamt wurden 61 Boote dieses Typs fertiggestellt. Sechs davon gingen noch auf Feindfahrt und versenkten insgesamt fünf Schiffe. Sieben Boote des Typs XXIII gingen im Krieg verloren, jedoch alle davon auf Ausbildungsfahrten oder im Hafen. Nach dem Krieg hob die Bundesmarine zwei Boote dieses Typs und stellte sie wieder in Dienst.
Technische Daten:
Verdrängung: 234 t aufgetaucht, 258 t getaucht
Länge: 34,7 m total, 26 m Druckkörper
Breite: 3 m
Tiefgang: 3,67 m
Höhe: 7,7 m
Leistung: 630 PS/ 470 kW Überwasserfahrt, 580 PS/433 kW getaucht
Höchstgeschindigkeit: 9.7 kn Überwasserfahrt, 12.5 kn getaucht
Reichweite: 2600 sm (4818 km) bei 8 kn Überwasserfahrt, 194 sm (359 km) bei 4 kn getaucht
Torpedos: 2 Torpedorohre, keine Reservetorpedos
Besatzung: 14 bis 18 Mann
Maximale Tauchtiefe: 180 m
Nachzulesen bei
WickipediaDer Bausatz:
Das Modell ist von der Firma Special Navy und im Maßstab 1:72.
Gekauft habe ich es bei der Firma Moduni zum Preis von 58,99 EUR
Der Karton:
Der Karton ist aus stabiler Pappe und der Inhalt durch eine Schaumstoffmatte gut geschützt.
Der Inhalt:
Die Spritzlinge sind in einer Plastiktüte verpackt und machen einen recht ordentlichen Eindruck. schöne Oberflächendetails.
Die Resinteile sind auch von guter Qualität.
Außerdem ist ein kleiner Ätzteilsatz mit dabei. Kann man für den Preis, meines Erachtens aber auch erwarten.
Anleitung:
Die Anleitung ist leider nur in Tschechisch und Englisch verfasst. Aber kurz, bündig und übersichtlich, so das hier keine Probleme auftauchen dürften.
Fazit:
Der Bausatz macht einen ordentlichen Eindruck. Das Modell ist zwar nicht sehr günstig, wird aber durch die Resinteile und dem beiliegendem Ätzteilesatz aufgewertet. Zu der Passgenauigkeit werde ich später noch mal meine Meinung äußern, da ich ja vom meinem Typ IIA der gleichen Firma nicht so begeistert war!
Habe mir zu diesem U-Boottyp noch ein wenig Literatur bestellt, um wieder ein möglichst authentisches Modell zu bauen.
Das erste Buch von Eberhard Rössler, "U-Boottyp XXIII" ist schon da, auf das zweite warte ich.
Und dann geht es los.
