Forum Marinearchiv
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Autor Thema: Wer hat Schuld am Abstieg und Untergang der Deutschen Kriegsmarine.  (Gelesen 7385 mal)
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Benny-U-30-Licht
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« am: 22 Oktober 2008, 16:32:33 »

Wie Harold gewollt hat, hier der neue Thread.Woran lag es nun? Lag es an den Braunen? Ich gebe jedenfalls dem drogensüchtig Herrn Meier die Hauptschuld.
« Letzte Änderung: 22 Oktober 2008, 16:58:04 von Tri » Gespeichert

Es gibt nur 3 Arten von Menschen:1. die Lebenden, die Toten und 3. die zur Seefahren
Big A
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Keep on running


« Antwort #1 am: 22 Oktober 2008, 16:48:20 »

Oh oh, ich ahne einen langen Thread...

Einen singulär auszumachenden Faktor gab es sicher nicht sondern ein Vielzahl zusammenhängender Ereignisse, Entscheidungen, Umstände,  whatever...

Ursächlichster Umstand war sicher, dass der verbrecherische Krieg durch die Deutsche Diktatur überhaupt angefangen wurde

Axel
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If you want to kick the tiger in his ass you'd better have a plan for dealing with his teeth...
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Real men don't need experts to tell them whose asses to kick.
harold
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« Antwort #2 am: 22 Oktober 2008, 16:49:37 »

Völlig verfehlte und unkoordinierte Baupolitik nach dem dt-engl Flottenabkommen.
Keinerlei Erfassen der politischen, strategischen und logistischen Lage.
Herumexperimentieren mit einer "prototype-navy".
Keine eigene Marineluftwaffe.

Dazu gibts hier im Forum so einige threads... siehe
http://forum-marinearchiv...index.php/board,78.0.html und
http://forum-marinearchiv...ndex.php/board,131.0.html

"Schuld" -? Generell alle die dem Schnauzbart ab spätestens 34 hinterhergehammelt sind; von mir aus auch Raeder, der den hypertrophen Z-Plan dann später absegnen ließ.

Meine Meinung dazu,
Harold
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"Wenn dies auch der Wahrheit zu widersprechen scheint, so müssen wir doch der Rechnung mehr trauen denn unsrem allgemeinen Verstande."
Leonhard Euler
Huszar
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« Antwort #3 am: 22 Oktober 2008, 16:50:44 »

Zitat
Wer hat Schuld am Abstieg und Untergang der Deutschen Kriegsmarine

nun, ich wusste gar nicht, dass seit der Hochseeflotte irgendeine dt. Marine auf einer Höhe stand, von wo man absteigen konnte...  wink

mfg

alex
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« Antwort #4 am: 22 Oktober 2008, 17:50:21 »

@alex:
Genau Top, vor allem wenn man die RN als Vergleich heranzieht....
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Teddy Suhren
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« Antwort #5 am: 22 Oktober 2008, 18:02:06 »

Hai

Göring? Was hatten der damit zu tun?
Die Luftwaffe hat ihr möglichstes getan.
Hauptschuld ist sicher verbrecherischer Größenwahn.
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Gruß
Jörg

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Benny-U-30-Licht
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« Antwort #6 am: 23 Oktober 2008, 16:08:17 »

Einen Grund sehe ich auch darin das die Bismarck ohne Flugzeugunterstützung lief.Was wäre gewesen, wenn sie die Graf Zeppilin in Dinst gestellt hätten und der Bismarck mit gegeben hätten? Sagen wir mal mit 20 Jägern und 20 Bombern oder wie angegeben in meinen Unterlagen mit 12 Jägern und 28 Bombern,wären die Swordfish dann auch rangekommen? Ich glaube nicht.....Eure Meinung würde mich brennend interessieren..... smiley
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kalli
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« Antwort #7 am: 23 Oktober 2008, 16:15:09 »

Dann hätte die Bismarck bis zum Sankt Nimmerleinstag nicht auslaufen können.
Der folgende Link kann das ein wenig verdeutlichen.
Er stammt aus der Webseite unseres Mitglieds Scheer.
http://www.deutschekriegs...pp/hauptteil_grafzepp.htm
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Benny-U-30-Licht
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« Antwort #8 am: 23 Oktober 2008, 16:17:17 »

wieweit war die Graf Zep. denn. Wann hätte sie denn in dienst gestellt werden können?
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kalli
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« Antwort #9 am: 23 Oktober 2008, 16:19:18 »

Siehe meine ergänzte Antwort.
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Benny-U-30-Licht
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« Antwort #10 am: 23 Oktober 2008, 16:26:57 »

Wenn die Graf Zeppelin1940 nicht eingestellt worden wäre, dann hätte sie die Bismarck doch vielleicht begleiten können, und dann wären nicht über 2000 tote Deutsche zu beklagen gewesen. angry
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kalli
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« Antwort #11 am: 23 Oktober 2008, 16:32:02 »

Lies Dir bitte den Link mal vollständig durch. Das braucht ein wenig Zeit- nimm sie Dir bitte.
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harold
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« Antwort #12 am: 23 Oktober 2008, 16:52:16 »

"Wenn die Graf Zeppelin1940 nicht eingestellt worden wäre, dann hätte sie die Bismarck doch vielleicht begleiten können..." -

1) bitte erst Informationen einholen, das Schnellste davon zB:
http://de.wikipedia.org/wiki/Graf_Zeppelin_(Schiff)
(man könnte natürlich auch das Buch von Ulrich Israel in der nächsten größeren Bibliothek ausleihen),

2) nächster Schritt dann überlegen (oder nachschlagen), wie lange (ohne Baustopp) es zur Indienststellung bräuchte, inklusive des Trainings für die Bordfliegerei,

3) und dann erst posten.
---

Sorry, dass ich hier so streng klinge - aber gerade in "what-if"-Fragestellungen kommt es dermaßen oft zu einer Durcheinanderkegelei von Fakten, Halb- und Viertel-Informationen, unverstandenen Daten etc, ...
...
Für viele Mitglieder und lesende Gäste sind wir hier im Forum auch Auskunftsplattform.

Da sollten wir doch auch drauf schauen, Informationen die eingestellt und ausgetauscht werden, zu lesen und zu verstehen, bevor irgendwas munter vor sich hingepostet wird.
Eine Frage ist OK, aber über gegebene Antworten und wider besseres Wissen weiterhin mit "vielleicht", "aber wenn" und Ähnlichem hinwegzuplätschern:
bitte um etwas mehr Stil, und erkennbare Intelligenz in der Form von Kommunikationsfähigkeit und Fakten-Akzeptanz.
 Matrose sauer Harold
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Leonhard Euler
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« Antwort #13 am: 23 Oktober 2008, 18:30:47 »

Wenn die Graf Zeppelin1940 nicht eingestellt worden wäre, dann hätte sie die Bismarck doch vielleicht begleiten können, und dann wären nicht über 2000 tote Deutsche zu beklagen gewesen. angry

selbst wenn die gz ende 1940 zur verfügung gestanden hätte , was dann ??
willst du bei eis,schnee und rauher see damit anfangen die ersten trägerlandungen überhaupt zu machen ?
es hätte warscheinlich monate wenn nicht jahrelanger testbetrieb stattgefunden.
kinderkrankheiten der flugzeuge und des trägers heraus finden und abstellen .
die ausbildung der piloten festlegen und immer weiter verbessern.
du darfst nicht vergessen deutschland hatte noch nie vorher einen flugzeugträger und
daher auch keinerlei erfahrung auf dem gebiet.

und selbst wenn das alles möglich gewesen wäre was hätte es gebracht ??
aktion und reaktion:
deutschland kommt mit bs , gz und pe denn kleinkram schenke ich mir mal.
bei scheiß wetter kommt england halt mit einem oder zwei dickschiffen mehr
und wenn das wetter schön ist hat der verband landgestütze langstreckenbomber am hals
und dazu einen träger .
das ergebnis = 5000 - 6000 tote oder halt noch mehr zielfläche in brest wenn sie denn soweit kommen.

mfg dirk
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Scheer
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« Antwort #14 am: 23 Oktober 2008, 22:44:38 »

Hallo Benny

kurz gefasst solltest du folgendes überlegen:

1, wenn Weiterbau GZ, dann in Dienst günstigerweise 12.1940. Danach Ausbildung min. bis Sommer 1941. Dadurch Verschiebung der gesamten Operation "Rheinübung" um mehrere Monate. Strategisch ungünstig, da der Druck, der durch die vorhergehenden Operationen entstanden ist möglichst ohne Unterbrechung weitergehen sollte.

2. Weiterbau GZ bedeutet weniger Kapazität bei U-Boot-Bau und -reparaturen.

3. In-Dienststellung GZ und Herstellung der Frontreife bindet Mannschaften, die für kleinere Einheiten gut gebraucht werden können.


Und ob es weniger Opfer gekostet hätte?  Sehr fraglich, denn dann wäre es ziemlich wahrscheinlich zu einem britisch-deutschem Trägerduell gekommen, bei dem GZ dann durchaus auch draufgegangen wäre.
Nun ja, vielleicht wäre BS dann durchgekommen. Dann hätte die Flotte aber auch keinen Träger mehr gehabt und wir würden heute vielleicht die Frage stellen:
"Musste BS denn unbedingt MIT GZ auf den Weg geschickt werden? "
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