der Kriegsbeginn kam sicher auch für die Sowjetunion nicht überraschend. Wenn es aber dann wirklich in Murmansk so schlechte Möglichkeiten gab machte es auch keinen Sinn die Schiffe dorthin zu verlegen. Wobei geschadet hätte es glaube ich auch nicht. Mal zu den Schiffen selbst die in der Ostsee verblieben .Sie wurden dann im Krieg ja in der Hauptsache zur Deckung von Minenoperationen (die Kreuzer) und als Unterstützung der Landfront ( die Schlachtschiffe )eingesetzt.
das irgendwann der Krieg kommt war klar, aber wann genau....
Aber wichtig, dass der Krieg SO ungünstig für SU verläuft, dass nach wenigen Monaten, baltische Küste verloren ist, Leningrad umziengelt und selbst Schicksal Moskaus an "Messersschneide" steht, das war überaschend...
Bei einem anderen Kriegsverlauf wären diese Schiffchen nützlich, denn:
Finnlands beste Verbindung zu Deutschland geht über Baltisches Meer, rus. Schlachtschiffe wären immer noch nützlich um "Minenfelder" zu sichern, dabei helfen finnische Häfen zu blockieren. Ebenso Schutz der Seeverbindungen zu rus. äh "Neuerwerbungen" an der baltischen Küste.
Die Marat z.B .lag nach den Angriffen von 41 bis zur Brücke im Wasser. Die schweren Geschütze des dritten und vierten Turms bekämpften nach ein paar Tagen aber wieder die Front.
Wie wird so etwas bewerkstelligt? Wie werden die Türme mit Energie und Munition versorgt?
Der Bug brach ab, das Schiff nahm zwar 10000 t Wasser aber Zerstörung im Heck hielten sich wirlich im Grenzen:
http://www.battleships.sp...oto/Sevastopol/Pic24.htmlDer Heck wurde da wo nötig abgedichtet, Wasser abgepumpt, und schon konnte eine neue "Schwimmende Batterie" auftauchen und aus 3 und 4 Turm den Kampf fortsetzen.