@Dominik,
ich komme mal T-G mit seinem Lieblingsautor Terzibaschitsch zuvor

. Dabei ergibt sich ein etwas anderes Bild.
Die ersten 8 Zerstörer dieser Klasse gehören zum Etatjahr 1937, die nächsten 8 Etatjahr 1938, nochmal 8 im Jahr 1939 und der Rest ist Etatjahr 1940 (72 Einheiten).
Etatjahr 1937 sollte noch komplett die "alten" Maschinenanlage erhalten, sozusagen die Prototypen-Klasse "Benson". Aber auf "Gleaves" und "Niblack" konnte schon die neue Antriebsanlage eingebaut werden. Da sie jedoch zum Etat 1937 gehörten, eigentlich "Benson"-Klasse und keine eigene Klasse.
Ab Etatjahr 1938 und mit der neuen Antriebsanlage folgte die Klassifizierung als "Livermore". Ab "Bristol" wurde zur Steigerung der Fla-Kapazität das "Q"-Geschütz nicht mehr eingebaut. Während des Krieges gaben aber auch die "Benson"-Zerstörer dieses Geschütz ab, sodaß das Erscheinungsbild aller Schiffe ziemlich gleich war.
Laut Terzibaschitsch ist dann noch ein Unterschied durch die Schornsteine hinzu gekommen. Gruppe 1 "runde Schornsteine", Gruppe 2 (gefertigt bei Bethlehem und Seattle-Tacoma) seitlich flache Schornsteine. Aber das sollte man alles vergessen, da all die Unterscheidungen nur von "Übereifrigen" gemacht werden. Grundsätzlich kann man laut Terzibaschitsch nur zwei Klassen differenzieren, "Benson"-Klasse mit 5 12,7cm-Geschützen und "Bristol"-Klasse mit 4 12,7cm-Geschützen.
Btw., die "Fletcher"-Klasse ist laut Terzibaschitsch ganz normal angelaufen, da die "Fletcher's" erst ab Etatjahr 1940 bewilligt wurden.