Leutnant Werner
Fregattenkapitän
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« Antwort #45 am: 10 November 2005, 20:13:05 » |
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@Mario, wenn 5 Zerstörer angreifen, dann sind die Ausweichmöglichkeiten, die UFO dargestellt hat, praktisch nicht mehr gegeben. So war das ja auch in der Jütland-Schlacht: Der meistversenkte Schiffstyp dort waren Zerstörer und wenn ich es recht erinnere, sanken von den deutschen die meisten bei Massenangriffen auf die britische Schlachtlinie zur Entlastung von Scheer bei dessen Ausweichmanövern. Und zwar durch Artillerietreffer. (Scheiße: Darüber weiß ich bald mehr, weil ich mir ein Buch bestellt habe. Ist aber noch nicht da...). Okay, die Torps in WK 1 waren jetzt noch nicht so der Hit, aber als Ergebnis können wir festhalten, mehrere Dutzend deutsche Torpedobootszerstörer erzielen in der Schlacht trotz mehrerer Dutzend großen Ziele genau 1 T-Treffer, nämlich den wirkungslosen auf HMS MARLBOROUGH. Bismarck: Z-Angriffe durch die Tribals von Commodore Vian in der Nacht vor dem Showdown: Haben die auch nur einen T-Treffer erzielt? Ich meine nicht. Okay, bei Scharnhorst war es anders, aber die brannte beim Angriff der britischen Zerstörer bereits und hatte ihrerseits keine Möglichkeit, die Angreifer zu orten, weil das FuMO bekanntlich ausgefallen war.
Zusammenfassend bin ich noch nicht wirklich überzeugt von der Argumentation auf meinen Beitrag, wenngleich ich gerne einräume, dass m.E. schwere Kreuzer Zerstörer wesentlich effektiver bekämpfen konnten als Schlachtschiffe, wofür es auch viele Belege gibt.
Gruß
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