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Autor Thema: Die Arkhangelsk ex Royal Sovereign  (Gelesen 1429 mal)
0 Mitglieder und 3 Gäste betrachten dieses Thema.
Albatros
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Deutschland


« am: 26 Dezember 2008, 22:38:24 »

Die Arkhangelsk ex Royal Sovereign

http://img443.imageshack....3/3899/archangelsk7pr.png

wurde im August 44 von Rosyth ja als Leihgabe zum Kolafjord überführt.
Diesen verlies sie angeblich bis zum Ende des Krieges nicht mehr. Als Hauptgrund würde ich mal vermuten das der alte Kasten auf Herz und Nieren durchgecheckt wurde um wie bei den Radargeräten eigene Entwicklungen zu beschleunigen.
Schon bei der Überführungsfahrt ist sie nur knapp einem deutschen U-Boot ( U-711 )
entkommen.( Frühdetonierer)
Es richteten sich aber noch zwei weitere U-Boot-Operationen gegen sie. Im Sept.44 und Jan. 45 verbrachten U- 315, U-295, U-716 und U-739 an Deck festgezurrte Biber (in oder vor ? ) den Kolafjord, diese sollten dann die Arkhangelsk angreifen.

http://www.uk-muenchen.de...e/ber_images/sh_biber.gif

Beide Operationen schlugen wegen Schäden an den Bibern fehl.
Welche Schäden waren dies und wurden diese durch die Netzsperren im Kolafjord verursacht?
Gibt es Bilder von den U-Booten mit den Bibern drauf?

Gruß, Matrose gruesst

Manfred
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Teddy Suhren
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« Antwort #1 am: 26 Dezember 2008, 22:51:39 »

Hai

Ein Bild (Vllc mit je einem Bibern vor und hinter dem Turm) gibts in "Die deutsche Kriegsmarine 1939 - 1945 in über 300 Fotodokumenten" von Cajus Bekker, auf Seite183.
Im Beitext des Fotos steht, das sich Dichtungen und Benzinleitungen der Biber gelöst hätten, was zu Wassereinbruch und Explosionsgefahr führte.

Sicher nicht die 1a Quelle aber - vielleicht kann jemand aus einer anderern Quelle...
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Gruß
Jörg

I’ve been through two wars and I know. I’ve seen cities and homes in ashes. I’ve seen thousands of men lying on the ground, their dead faces looking up at the skies.
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Albatros
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« Antwort #2 am: 26 Dezember 2008, 23:04:49 »

Hallo Jörg,

Bild in besagtem Buch gefunden, Dank Dir.
Der Text bezieht sich auf den Angriff im Jan.45, bleibt also noch der Angriff vom Sept. 44 durch U-315, was ging da schief?

Gruß, Matrose gruesst

Manfred
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Albatros
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« Antwort #3 am: 27 Dezember 2008, 00:23:38 »

Ich verweise mal auf den Thread  U-315, OWZ hat es gefunden.

Gruß, Matrose gruesst

Manfred



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Albatros
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« Antwort #4 am: 27 Dezember 2008, 02:41:55 »

Es befanden sich im Übrigen auf der Arkhangelsk bei Übergabe an die Russen folgende Radartypen an Bord.

Typ 273
Suchradar See
Reichweite 10-25 sm

Typ 279
Suchradar Luft
Reichweite 100 sm

Typ 284
 Feuerleitradar Schwere Artillerie ( 38,1 cm )
Reichweite 10 sm

Typ 285
Feuerleitradar Mittlere Artillerie ( 15,2 cm )
Reichweite 8,5 sm

Typ 282
Feuerleitradar 4 cm Flak
Reichweite 3,5 sm

Da die Russen Ansprüche auf einen Teil der internierten Italienischen Flotte erhoben  dies aber von den USA und den Briten auf das Kriegsende verschoben wurde also wie ich glaube kein schlechter Tausch. Denn das war der Grund warum man den Russen die Royal Sovereign Anbot und diese das Angebot annahmen.
Allerdings ist mir im Augenblick nicht erinnerlich was ein italienisches Schlachtschiff Radartechnisch zu bieten gehabt hätte.

Was wäre denn auf einem Schlachtschiff der Italiener zu dem Zeitpunkt an Radargeräten drauf gewesen?
Marconi-Antennen?

Sie erhielten denn ja letztendlich im Februar 49 die Giulio Cesare in abgerüstetem Zustand.
Ein Schiff das noch etwas älter war als die Arkhangelsk ex Royal Sovereign.


Gruß, Matrose gruesst

Manfred

« Letzte Änderung: 27 Dezember 2008, 09:14:19 von Albatros » Gespeichert
Albatros
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« Antwort #5 am: 27 Dezember 2008, 16:47:15 »

Zu Radargeräten auf italienischen Schiffen im WK 2 ist Echt nicht viel zu finden. Matrose verlegen

Gruß, Matrose gruesst

Manfred

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Peter K.
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« Antwort #6 am: 27 Dezember 2008, 17:28:15 »

... da gibt´s auch nicht viel:   rolleyes

Nach mehreren Prototypen

E.C.-1 von 1936
E.C.-1/bis von 1937 und
E.C.-2 auf 1,7 m Wellenlänge, ebenfalls von 1937,

wurden auf italienischen Schiffen nur das deutsche Fu.MO 21/40 G und das

E.C.-3/ter "Gufo" ab 1942 eingebaut.

Letzteres arbeitete auf 75 cm Wellenlänge, hatte einer Leistung von 10 kW und erzielte bei einer Aufstellungshöhe von 35 m eine Reichweite gegen Seeziele von 30.000 m, gegen Luftziele von 80.000 m.
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Grüße aus Österreich
Peter K.

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Alex Shenec
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« Antwort #7 am: 27 Dezember 2008, 20:35:30 »

Hallo.

Die Arkhangelsk ex Royal Sovereign

Archangelsk

Schöne Grüße

Alex
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Albatros
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« Antwort #8 am: 27 Dezember 2008, 20:42:42 »

Hallo Alex,

 Klasse

Gruß, Matrose gruesst

Manfred
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kalli
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« Antwort #9 am: 27 Dezember 2008, 21:58:37 »

http://ship.bsu.by/main.asp?id=102526

Fotos sind unten
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Albatros
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« Antwort #10 am: 27 Dezember 2008, 22:07:04 »

Kalli,  Top das Foto der Arkhangelsk im Dock, kannst Du das Datieren und den Ort bestimmen?

Gruß, Matrose gruesst

Manfred
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kalli
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« Antwort #11 am: 27 Dezember 2008, 22:36:49 »

Zitat
Kalli,   das Foto der Arkhangelsk im Dock, kannst Du das Datieren und den Ort bestimmen?
Tut mir leid das Foto zeigt laut Bildunterschrift nicht die Royal Sovereign sondern die Резолюшн (HMS Resolution).
Es ging mir auch mehr um die Klasse als um die Bilder.
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crolick
Seekadett
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« Antwort #12 am: 28 Dezember 2008, 15:43:59 »

(1) Did ARCHANGELSK ever fired full salvo from her main guns?!
(2) On http://navsource.narod.ru/photos/01/050/index.html (link kindly provided by Alex) there are 3 photos of ARCHANGELSK but on 2 of them I can not see any banner or jack on the ship. Is it possible that Soviet warship was not flying any colours?!
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kgvm
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« Antwort #13 am: 28 Dezember 2008, 20:29:04 »

No Jack while underway, but not only in the Soviet navy!
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Alex Shenec
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« Antwort #14 am: 17 April 2009, 12:57:25 »

Hallo.

Die Matrosen des Schlachtschiffes 'Archangelsk'.  Matrose lacht laut

Schöne Grüße
Alex

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