Hallo
Hm, "die Welt".
Hier geht zwar um Rußland, trotzdem sollte bei solchen Themen auch immer die Interessen der USA im Auge haben da diese davon berührt werden.
"Die Welt" gehört zum Springerverlag (bzw. Bertelsmann - Springer:
http://de.wikipedia.org/wiki/Springer-Verlag).
Die Mitarbeiter des Springerverlages dürfen nichts negatives über die USA und Israel veröffentlichen.
Dieser Passus wurde nach den Anschlägen vom 11.Sept.2001 in ALLE Verträge zwangsweise aufgenommen.
Betonte doch nun auch der Chefredakteur von Computer-Bild im Editorial der jüngsten Ausgabe, der Springer-Verlag habe sich auf die "Unterstützung des transatlantischen Bündnisses und die Solidarität in der freiheitlichen Wertegemeinschaft mit den Vereinigten Staaten von Amerika" verpflichtet.
http://www.heise.de/newst...-Was-wird--/meldung/21431A propos Pressefreiheit: Wie der Springer-Verlag, von dem man ja einiges gewohnt ist, mittlerweile damit umgeht, konnte man am 19. November in der österreichischen Zeitung "Der Standard" lesen. Freimut Duve, der OSZE-Beauftragte für die Medienfreiheit, berichtete in einem Interview davon, dass seit dem 11. September die Mitarbeiter von "Bild" und "Welt" keine Kritik mehr an den Militärschlägen der USA üben dürfen. Denn in ihre Arbeitsverträge wurde die Verpflichtung zur "Solidarität mit den USA" aufgenommen. Gut, wird man sagen, dass ist die Bildzeitung. Aber die Unterdrückung von Kritik und Meinungsfreiheit geht schon längst darüber hinaus und frisst sich, wenn wir nicht aufpassen, in viele gesellschaftliche Bereiche hinein. Den meisten von euch ist der Fall unseres Kollegen Bernhard Nolz aus Siegen bekannt, der auf Druck der örtlichen CDU vom Schuldienst suspendiert wurde, weil er in seiner Trauerrede auf die Opfer vom 11. September gewagt hatte, die weltpolitische Rolle der USA zu kritisieren. Der Bundesausschuss Friedensratschlag hat den zuständigen Regierungspräsidenten aufgefordert, die Suspendierung sofort aufzuheben.
http://www.uni-kassel.de/...rat/2001/einfuehrung.htmlN.m.A. kann man die Medien des Springerverlags kaum mehr als seriöse Quelle bezeichnen. Ob die Leserzuschriften redigiert / sortiert werden weiß ich nicht, es würde aber dazu passen.
Mir kommt es eher so vor als ob die Pläne Rußlands, worauf ja auch schon Thomas hingewiesen hat, als "Bedrohung" installiert werden sollen. Ob dies tatsächlich eine Bedrohung wird hat sehr viel mehr mit der Politik der USA / Nato / EU zu tun.