Von: Ganz-Danubius / Budakeszi
An: Konteradmiral Spee
Betrifft: Modernisierung der Reichsmarine
Wir erlauben uns folgenden Vorschlag bezüglich des o.a. Themas vorzutragen:
1. kleine Kreuzera, Wir raten von einer grundlegenden Modernisierung des kleinen Kreuzers Frankfurt ab, da diese Einheit als derart veraltet und abgenutzt angesehen werden muss, dass die Modernisierung unrentabel wäre. Wir schlagen deshalb vor, diese Einheit als Schulschiff bis zur endgültigen Ausserdiensstellung weiter zu nutzen.
b, Die beiden Minenkreuzer der Brummer-Klasse wären für die offensive und deffensive Minenkriegführung in der Ost- und Nordsee von grossem Nutzen. Eine Modernisierung ist aber für die weitere Verwendung unumgänglich. Wir schlagen deshalb vor, die Bewaffnung auf 3*150mm L/60 C/25 in Einzellafetten, sowie 4*88 L/76 C/32 in Zwillingslafetten, sowie mindestens 6*37mm und 8*20mm FLAK zu ändern, sowie durch die Modernisierung der Antriebslage eine Geschwindigkeit von min. 34 kn zu erreichen. Da das Einsatzgebiet dieser Schiffe in der Nord- und Ostsee liegen wird, und keine längeren REisenzu erwarten sind, empfehlen wir den Einbau der neuen hochdruck-Heissdampf-Kessel zu Testzwecken. (Torpedorohre sind auszubauen)
c, Die kleinen Kreuzer der Königsberg-II-Klasse betrachten wir ebenfalls als für einen modernen Krieg nicht mehr als verwendungsfähig an. Wir schlagen deshlab vor, diese vier Schiffe als FLAK-Kreuzer nach Beispiel der englischen C-Klasse umzurüsten. Die Bewaffnung solle aus den in Entwicklung befindlichen 10,5cm L/65 C/35 bestehen, namlich aus mindestens 10 Rohren in Doppellafetten. Es soll auch grossen Wert auf die Ausstattung mit leichten FLA-Waffen gelegt werden. Da diese Schiffe als Begleitung der Grosskampfschiffe zu betrachten sind, ist eine Ausstattung mit Wasserbomben und Horchgeräten anzuraten. Eine Torpedowaffe hingegen ist nicht erforderlich. Grossen Wert soll auf die Seeausdauer gelegt werden, da ein gemeinsamer Einsatz mit den neuen Panzerschiffen möglich wäre. Die GEschwindigkeit solle 30-31 Knoten betragen
d, Die 10 kleinen Kreuzer der Cöln-II-Klasse sind die modernsten Schiffe der REichsmarine. Ein Umbau auf 8*15cm L/60 C/25 in Zwillingstürmen und 4*88mm L/76 C/32 in Zwillingslafetten ist hier anzuraten. Die Torpedobatterie ist auf 12*553 in Drillingssätzen zu erhöhen. Da ein ozeanischer Einsatz dieser Klasse anzunehmen ist - sowohl in Begleitung der neuen Panzerschiffe, als auch alleine - ist die Seeausdauer grosszügig auszulegen. Die GEschwindigkeit soll aber nicht unter 32 Knoten liegen.
e, der neue Kreuzer Emden III ist auf Ölbefeuerung umzustellen, und soll eine Bewaffnung ähnlich der Cöln-II-Klasse erhalten. Dieses Schiff soll in erster Linie der Deckung der Heimatflotte übernehmen.
2, Schlachtkreuzera, Von der Umrüstung des Schlachtkreuzers Moltke ist abzuraten. Das Entwicklungspotenzial diese Schiffes ist geringer, als die der anderen Schlachtkreuzer. Wir schlagen or, diese Einheit als Schulschiff, und als Schiff der Ostseeflotte zu behalten. Die Ölbefeuerung ist - soweit noch nicht geschehen - einzuführen.
b, Der Schlachtkreuzer Seydlitz birgt dagegen Möglichkeiten zum Umrüsten. Es ist zu untersuchen, ob Turm B vor dem Kommandoturm eingebaut werden könne. Turm C ist aber auszubauen. Vorzuschlagen ist die Umrüstung der SA auf 28cm L/52 C/28 in Drillingstürmen. Als MA sind 12*150mm L/60 C/25 in Drillingstürmen, und eine angemessene schwere und leichte FLAK einzubauen. Die Flugzeugausstattung sol nicht weniger, als 3 Stück betragen. Die Torpedobatterie solle aus 6-8 Rohren 533mm bestehen. Die Geschwindigkeit ist auf min. 30,5 Knoten zu eröhen. Da dieses Schiff auch im Atlantik operieren soll, ist der Dieselantrieb vorzuschlagen.
c, Die Schlachtkreuzer Derfflinger und Hindenburg können im derzeitigen Zustand bleiben, ausgenommen den Einbau einer stärkeren Flak-Batterie, eine Flugzeugausrüstung für min. 3 Flugzeuge, sowie den Tausch der Antreibsanlage auf Dieselmotoren für eine Geschwindigkeit von ca. 30,5 Knoten ausgelegt. So kann die für einen ozeanischen Einsatz benötigte Reichweite garantiert werden.
3, Sclachtschiffea, die 5Schlachtschiffe der Kaiser-Klasse sind für einen modernen Krieg nur noch begrenzt brauchbar. Wir empfehlen daher, die FLAK-Batterie zu verstärken, und die Maschinen auf Ölbefeuerung umzustellen - soweit dies noch nicht erfolgt ist. Bis die neuen Schlachtschiffe fertig sind, schlagen wir vor, diese Klasse als SChulschiffe, und als Schlachtschiffe 2.Klasse bei der Ostseeflotte weiterzuverwenden.
b, die 4 Schiffe der König-Klasse sind als Deckung ausbrechender oder zurückkehrender Blokadebrecher bzw Handelsstörer anzusehen. Die REichweite ist daraus auszurichten, dass die Dänemarkstrasse erreicht werden kann, und die Rückkehr gesichert ist (ca. 5000 sm). Die GEschwindigkeit soll 25 Knoten nicht überschreiten. Dieselmotoren sind für diese Aufgabe nicht erforderlich. Bezüglich der Bewaffnung schlagen wir vor, Turm C und die Kasamattengeschütze zu entfernen, und eine MA von 8-12*150mm L/60 C/25 in Zwillings- oder Drillingstürmen, sowie eine starke FLAK-Batterie einzubauen.
c, Die 2 (bzw 4) Schiffe der Bayern-Klasse sind als Kern der jetzigen Flotte zu betrachten. Diese Wertvollen Schiffe sollen die Aufgabe übernehmen, die ausbrechenden, bzw rückkehrenden Blokadebrecher auf der ersten bzw letzten Etappe zu begleiten, die engl. Home Fleet zu binden, sowie bei Möglichkeit diesen anzugreifen. Eine Reichweite von ca. 5000 sm ist auch in diesem Fall als genügend zu betrachten. Die Geschwindigkeit ist aber auf ca. 26 Knoten zu erhöhen. Die vorgeschlagen Bewaffnung finden Sie im Anhang (besser gesagt: im Thread...)
4, Mackensen-KlasseDie beiden, noch existierenden Rümpfe (Mackensen und Prinz Eitel Friedrich) können unter Umstanden als Flugzeugträger fertiggestellt werden. Untersuchen ist aber, ob sich die REstaurierungsarbeiten an den seit gut 16 Jahren brachliegenden Schiffen finanziell rentieren.
Gez.
Alexander Lakatos
Chefkonstrukteur
mfg
alex