Hallo Erich~
Die Sperber, SP 11 war ein Luftwaffeneigenbau. Gebaut bei der Stülckenwerft war sie ein relativ kleines Schleuderschiff
aber immerhin ausgerüstet mit dem Heinkel-Großkatapult K11 (später umbenannt in KW18 / 18 to Startgewicht).
Die Bezeichnung Schleuderschiff ist eigentlich nicht korrekt, handelt es sich doch eher um einen Schleuderprahm,
daher die Bezeichnung SP = Schleuder-Prahm.
Vom 12 Sept. 1938 - 12 August 1939 gab es Schleuderstartversuche mit Do 18 Flugbooten. Auch Katapultstarts mit Zweischwimmerflugzeugen (Heinkel He 114) hat es gegeben. 4 Starts am 25.02.1939 sowie 9 starts der Arado Ar 196 am 29.03.1939.Starts von BV 138 wurden vom 29.07. - 12.08.1939 durchgeführt.
Ab 14 August 1939 war die Sperber im Fronteinsatz vor List bzw. Hörnum.
Zum Katapult: 140 bar Betriebsdruck, Länge 44,20m, Beschleunigungsstrecke31,50m, mittlere Startleistung 14100 Ps,
Abflugmasse 18000 Kg, Abfluggschwindigkeit 150 Km/h bei 3,5 g.
Nach den Test´s werden wohl nur noch Bv 138 eingesetzt worden sein (11.12.1941 Katapultstarts vor Kopenhagen)
Quellen:
Die Schiffe und Boote der deutschen Seeflieger - Jung, Wenzel, Abendroth
Heinkel Flugzeugkatapulte - Elmar Wilczek
Diverse KTB´s
Grüße:
Chrischnix
Ps.: Das hat mich daran erinnert die Daten aller Schleuder- und Katapultschiffe in der DB zu
überarbeiten
http://www.historisches-m...sgabe.php?where_value=209Da wirst Du dann auch noch weitere Informationen finden; evtl ab Montag

Edit: Für Sperber schon geschehen.