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Autor Thema: BS: Rumpfbeplattung  (Gelesen 658 mal)
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Oberleutnant zur See
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« am: 12 Dezember 2005, 10:02:23 »

Hallo,

ich suche Details zum Verlauf der Rumpfbeplattung des Bismarcks, auch sind ab und an einige Nietenreihen schemenhaft zu erkennen, insbesondere am Achtersteven. Kann man mir hierbei helfen? Oder gibt es eine Möglichkeit, die Beplattung zu rekonstruieren (Stichwort "Konstrunktionsprinzip")
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»Als ik kan«
Peter K.
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« Antwort #1 am: 12 Dezember 2005, 20:51:16 »

Schon wieder dieser "olle" Pott ....  Smiley ....

Na denn ... offensichtlich suchst du den "Plattenabwicklungsplan der Außenhaut" - vielleicht zu finden im BA-MA!

So aus dem Gedächtnis fallen mir an Verbindungsmöglichkeiten für die Außenhautplatten genieteter Schiffe ein:
1. an- und abliegende Gänge mit
1.1 Füllstreifen oder
1.2 gekröpften Winkeln
2. gejoggelte Platten (weniger robust)
3. geklinkerte Beplattung (selten)

Ich bezweifle allerdings, daß die Außenhaut der BS/TP genietet wurde (auch nicht teilweise), denn (ich glaube) Evers hat ´mal geschrieben, daß im Gegensatz zur deutschen alle ausländischen Marinen auch bei sonst geschweißten Schiffen die Nähte der Außenhautplatten stets nieten!
Auf Wunsch schlage ich das aber gerne nochmal nach ....

LG aus Österreich
Peter K.
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Peter K.

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« Antwort #2 am: 13 Dezember 2005, 08:20:35 »

Hi,

danke soweit, aber der Rumpf war grundsätzlich geschweißt. Vielleicht weiss Josef weiter ...
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»Als ik kan«
Josef
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« Antwort #3 am: 13 Dezember 2005, 11:06:19 »

Hallo Bernd,

wenn Du schreibst, dass am achteren Bereich des Rumpfes Nietenreihen zu sehen sind, dann hast Du ganz einfach recht. Ohne in den Keller zu laufen und einen Plan auzurollen, also ganz einfach aus dem Kopf, befinden sich die Nieten nur im Bereich des Rudermaschinenraumes und reichen bis zur Oberdeckskante. Wie weit die Nietung hinunter reicht, ist bei dem gesamten, mir vorliegenden Bildmaterial nicht ersichtlich. Deine Frage nach einer Re-Konstruktion muß daher auch erst mal unbeantwor-tet bleiben. Welche schiffbaulichen Gründe für eine Nietung in diesem Bereich gesprochen haben, ist mir nicht bekannt. In Freiburg liegt auch kein Plan über die Abwicklung der Außenhaut vor.
Ich wollte Dich aber in einer Sache eh noch anrufen, vielleicht klappt es heute abend.

Josef
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Peter K.
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« Antwort #4 am: 13 Dezember 2005, 20:35:03 »

Hallo zusammen!

Ihr stellt da ja ein sehr interessantes schiffbauliches Detail vor!

Natürlich wußte ich, daß der Schiffkörper grundsätzlich geschweißt war und ich habe die Verbindungsmöglichkeiten von genieteten Außenhautplatten auch nur deshalb erwähnt, weil 109 diese ominösen Nieten im Achterschiff erwähnt hat.

Jedenfalls war mir bisher nicht bekannt, daß im Bereich des Rudermaschinenraums die Außenhaut genietet war und ich danke für die Information!

... man lernt nie aus!  Smiley

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Peter K.
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« Antwort #5 am: 13 Dezember 2005, 21:31:09 »

Hallo Peter,

etwas hinter dem Gürtelpanzer verläuft eine senkrechte Doppelreihe von Nieten um den Achtersteven, habe am WE beim Betrachten des Stapellaufs erkennen können, dass der Abschlussblock direkt vor der mittleren Schiffsschraube mit einem Blechstreifen und Doppelnietreihe befestigt war. Auch verläuft ca. 1m unter der Unterkante des Gürtelpanzers eine V-Kerbe in der Aussenhaut des Rumpfes, analog zu einer V-Kerbe bei der GN die in einer Dockaufnahme sehr deutlich erkennbar ist. Ursprung ist mir net bekannt.
Auch im Vorschiff sind Nietenreihen erkennbar. Grundsätzlich war der Rumpf geschweißt, und zwar durchgängig stumpf und nicht überlappend wie auf Bildern des Überwasserschiffes erkennbar ist (auch nach Rücksprache mit Josef)
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Peter K.
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« Antwort #6 am: 14 Dezember 2005, 19:29:52 »

Vielen Dank für die zusätzlichen Details!
.... muß wohl doch mal wieder meine Pläne ausrollen! wink

Jetzt wäre nur noch interessant, WIESO hier genietet wurde!
Hat dazu jemand Ideen?

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Peter K.
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Huszar
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« Antwort #7 am: 14 Dezember 2005, 19:34:55 »

Zusätzliche Verstärkung vielleicht? Auf Höhe der Rudermaschine würde es Sinn machen (Schiffsschrauben), am Bug vielleicht wegen des "Einklatschens" bei schwerer See?

Wahrscheinlich liege ich aber falsch...


mfg

alex
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« Antwort #8 am: 01 Januar 2006, 15:39:31 »

Interessant euch "zu zuhören".
Könntet ihr mir verraten woher ihr diese Planrollen habt?
Hätte auch gerne sowelche.

Gruß
Christian
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