Balu der Baer
Seekadett
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Name: Michael Degenhardt Ort: Niederkassel-Rheidt
In der Ruhe liegt die Kraft.....
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« am: 15 Juni 2009, 18:40:15 » |
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Hallo, heute ist mir auf der Arbeit ein Gedanke gekommen und der lässt mich nicht mehr los.  Also U-Boote haben keine Bullaugen. Das ist mir schon klar. Das in großer Tiefe großer Druck herrscht ist mir natürlich auch klar.  Aber ist die Technik heutzutage nicht schon so weit einen Kunststoff zu produzieren der diesem Druck standhält. Und könnte man dann nicht eine Kamera (Nachtsichttgerät) einbauen, damit der U-Bootfahrer nicht mehr "nach Gehör" fahren muss. Oder habe ich zu viel "Roter Oktober" gesehen? Denn allein durch die Frage ist ja wohl klar das ich von der Materie keine Ahnung habe.....  Oder ist es gar nicht so wichtig für ein U-Boot unter Wasser wenigstens etwas zu sehen ? Wie gesagt ich wüßte nicht bei wem ich mich sonst trauen würde eine solche Frage zu stellen als hier im Forum, aber ich muß das einfach wissen sonst werde ich noch verrückt.... viele grüße von dem alten Bären 
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versuch`s mal mit Gemütlichkeit, mit Ruhe und Gemütlichkeit.....
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harold
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Name: Harold Winkel Ort: Wien
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« Antwort #1 am: 15 Juni 2009, 19:22:28 » |
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Die Sichtweite unter Wasser ist -wenns nicht grad karibisch-tropenhaft-klar ist- ziemlich beschränkt, ich würde sagen, so maximal auf etwa die Hälfte der Länge eines zeitgenössischen U-Boots. Abhelfen kann man hier (siehe Tauchroboter) mit starken Scheinwerfern ... die, je nach Sedimentaufwirbelung oder Plankton, auch nur eine Art "Spinatsuppe" in nächster Nähe erhellen. Dass unter Wasser hauptsächlich mit aktivem oder passivem Sonar rein akkustisch geortet wird, und nicht mit optischen Geräten, hat damit zu tun (wie gesagt, Nahaufnahmen aus Tauchrobotern sind hier eher "die Ausnahme"). Die Bathyskaphe ( http://de.wikipedia.org/wiki/Bathyscaph) hatten natürlich "Bullaugen" (das waren Panzerglas-Scheiben von erklecklichen Dicken), um das Allernächste rundherum wahrzunehmen. Aber als "U-Boote" würde ich diese Tieftauch-Aggregate nicht bezeichnen.  Harold
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"Wenn dies auch der Wahrheit zu widersprechen scheint, so müssen wir doch der Rechnung mehr trauen denn unsrem allgemeinen Verstande." Leonhard Euler
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Balu der Baer
Seekadett
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Name: Michael Degenhardt Ort: Niederkassel-Rheidt
In der Ruhe liegt die Kraft.....
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« Antwort #2 am: 15 Juni 2009, 19:51:23 » |
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Hallo, vielen Dank. Also um 3 mtr. weit zu gucken ist der Aufwand wohl nicht Rentabel. Und wie sieht es mit der Wärme eines U-Bootes aus. Hat es überhaupt einen Temperaturunterschied zum umgebenden Wasser. Und kann man das von der Umgebung unterscheiden? gruß vom alten Bären 
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Peter Strasser
Kapitänleutnant
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« Antwort #3 am: 15 Juni 2009, 19:54:08 » |
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Es ist halt alles eine Frage des "warum" und des "wie".
Wenn man wirklich aus einem U-Boot rausgucken will, ich sag mal zum Andocken an etwas oder zum Greifen nach etwas, dann würde ich heutzutage lieber Außenkameras benutzen, als den Druckkörper durch Bullaugen zu schwächen.
Mit 6-8 Kameras und einer anständigen Software würde man so sogar eine 360°-Sicht aus dem U-Boot hinbekommen. Bleibt dann aber wieder die Frage nach dem wofür. Dazu hat aber ja auch schon Harold einschränkende Bemerkungen gemacht.
Meine Wahl wäre da eher ein anständiges Side-Scan-Sonar.
EDIT: Ups, da war Deine neue Frage wohl schneller als meine alte Antwort.
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Marstec
Oberfähnrich
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Ort: Kropp
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« Antwort #4 am: 15 Juni 2009, 19:58:38 » |
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bei militärischen U Booten währe so ein Bullauge auch immer ein "Schwachpunkt", es ist halt ein Eingriff in die Festigkeit der Hülle. Und über den Nutzen.. hat Harold ja schon geschrieben. Man könnte natürlich unter Wasser nach Fischen ausschau halten...
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An manchen Tagen gewinnt man, an manchen Tagen verliert man.
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torpedo mixer
Fähnrich
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« Antwort #5 am: 15 Juni 2009, 20:58:13 » |
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Balu,
hätte ich jetzt Ahnung und die richtigen Quellen ...
Dann würde ich sagen "nimm die Wellenlänge in der auch Drecks-Wasser durchlässig ist als Trägerwelle für Deine Beobachtungen"
Habe ich aber nicht und halte damit den Mund !
TM
Halb-Scherz beiseite : das ist der Hintergrund warum Sonar das Mittel der Wahl ist : akustische Wellen bereiten sich noch mit am besten aus ... Elektromagnetische Wellen (Licht) tut sich da schwer ...
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Balu der Baer
Seekadett
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Name: Michael Degenhardt Ort: Niederkassel-Rheidt
In der Ruhe liegt die Kraft.....
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« Antwort #6 am: 15 Juni 2009, 21:02:50 » |
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Ok, Ok, Ok, ... ich habs geschnallt....  U-Boot Fahrer brauchen gute Ohren und kein Augen, denn auch Blind sehen sie mehr als andere mit offenen Augen....  Danke an alle für die Informationen. Jetzt kann ich auch wieder beruhigt schlafen  gruß vom alten Bären
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Raptor
Stabsbootsmann
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Name: Andy
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« Antwort #7 am: 17 Juni 2009, 20:19:57 » |
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Aber der Gedanke von "sehenden" U Booten ist gar nicht so abwegig, soweit ich weiß, experimentiert man mit Lasern rum, welche ein Unterseeboot unter Wasser aufspüren können, habs zwar nicht geschnallt aber es hat irgendwie mit Wellenlängen zu tun.
Ziel ist es dem Wasser seine "Stealth eigenschaften" zu nehmen
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Hugo
Oberbootsmann
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Ort: Aschaffenburg
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« Antwort #8 am: 11 August 2009, 20:07:02 » |
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Hallo zusammen, also ich sehe das so, das Geschriebene von allen anderen Usern, in allen Ehren: U-Boote haben kein Bullaugen, damit nicht jemand auf die Idee kommt, Nachts bei offenem Fenster zu schlafen. 
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Albatros
Boardinventar
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« Antwort #9 am: 11 August 2009, 20:39:53 » |
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Genau, für viele Dinge im Leben gibt es im Grunde eine einfache Erklärung...  ..Dank Dir. Gruß,  Manfred
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rosenow
Fregattenkapitän
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Ort: „In der völlig vergessenen Iringsstraße, beim Wächter der Götter, nähe Orionspur“
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« Antwort #10 am: 12 August 2009, 00:05:35 » |
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Klasse Gedankengänge, so liebe ich die Gemeinschaft hier! 
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mit freundlichen Gruß Michael
„Macht`s gut und denkt daran! Es gibt drei Sorten von Menschen: Die Lebenden. Die Toten. Und die, die zur See fahren.“ Hein Schonder
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kalli
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Name: Karl-Heinz Jockel Ort: Wandlitz
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« Antwort #11 am: 12 August 2009, 00:33:29 » |
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Außerdem konnte die Gardinenfrage im Beschaffungsamt nicht ausreichend materiell abgesichert werden. ( Siehe dazu den Schriftwechsel zwischen den entsprechenden Behörden, liegt wohl in Freiburg im Safe ). Ich glaube mich auch zu erinnern, dass es wegen der Bereitstellung von Bügeleisen einen heftigen Streit zwischen Dönitz und Goebbels gab. Goebbels war wohl der Auffassung, dass nur er zum Bügeln von Schauspielerinnen berechtigt war. Das konnte der steife Dönitz allerdings nicht hinnehmen. Ein klassisches Patt! Nur deshalb gab es dann keine Bullaugen in U-Booten. Und die beiden hatten sich wieder lieb.
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Trimmer
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Name: Achim Ort: Berlin-Marzahn
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« Antwort #12 am: 12 August 2009, 07:37:16 » |
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Ja Kalli nun hast Du aber vergessen, daß Goebbels von Göring gelernt hatte. Der sagte " Wenn ich die schmucken BDM-Mädels sehe möchte ich unter ihnen weilen"  Trimmer-Achim
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Auch Erfahrung erhält man nicht umsonst, gerade diese muß man im Leben vielleicht am teuersten bezahlen ( von Karl Hagenbeck)
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t-geronimo
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Name: Thorsten Reich Ort: Lilienthal
Carpe Diem!
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« Antwort #13 am: 12 August 2009, 08:38:27 » |
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Oh, er hat noch viel mehr von Göring gelernt. Schließlich stammt ja auch von Goebbels der berühmte Satz: "Alles was bügelt gehört mir!!!" 
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Schöne Grüße Thorsten --
"There is every possibility that things are going to change completely."
Captain W.H. Tennant, HMS Repulse, 09.12.1941
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rosenow
Fregattenkapitän
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Ort: „In der völlig vergessenen Iringsstraße, beim Wächter der Götter, nähe Orionspur“
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« Antwort #14 am: 12 August 2009, 09:51:48 » |
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"Ein Österreicher spricht auf einem Schiff mit dem ersten Offizier: "Unglaublich, was alles in die Wandschränke passt." ...und deutet auf die Bullaugen..." hier gefunden: http://www.lustige-witze....tionen-witze/archiv-7.htmUnd hier etwas Bullaugengeschichte: http://www.abc-yacht.com/Bullaugen.html
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mit freundlichen Gruß Michael
„Macht`s gut und denkt daran! Es gibt drei Sorten von Menschen: Die Lebenden. Die Toten. Und die, die zur See fahren.“ Hein Schonder
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