Modernisiertes Panzerschiff

Begonnen von Matrose71, 24 Juni 2009, 23:45:00

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Q

#285
Zitat von: Huszar am 20 Juli 2009, 12:43:30
4, Ausgewogene Flotte: bedeutet für mich eine Flotte, das Schiffe in jeder Grössenordnung und Kampfkraft hat (die dazu ansatzweise ihre Aufgaben erfüllen können). Im Falle Dtl: 4*BB, 3*PzSchiff, 2*Träger, 5*CA, 12*CL, ca. 60 Zerstörer und grosse T-Boote, 70 U-Boote. Dazu M-, S-, R-, kleine T-Boote, Geleitschiffe und Schulschiffe. (Als Beispiel)

mfg

alex

Alex ich wuerde gerne deine Meinung zum Hauptteil meiner Frage haben.
Zitat von: Q am 20 Juli 2009, 10:23:28

Ausgewogene Flotte? Also zurueck zum Z-Plan. Na toll mich wuerde ueberhaupt mal interessieren was Ausgewogene Flotte bedeutet. In bezug, das im Kriegsfall eh keine Handelschiffahrt mehr in Deutschland aus Uebersee ankommt, und selbst ausschliesslich Frankreich schon bessere Stuetzpunkte und Flotte zur Verfuegung hat um jede Aktion zu unterbinden.


Was soll diese "ausgewogene Flotte im Hinblick auf die geographische Lage Deutschlands??? Ah ich verstehe Ressourcen verschlingen, damit ein Landkrieg in der bestehenen Form auf keinen Fall mehr moeglich ist. Natuerlich die beste Alternative. Schont ungemein leben. Auch die Nachkriegswelt koennte vielleicht durch nicht existenze des Manhatten Projekts nicht gar so Finster sein. Kristallmodus aus.

Zitat von: Kosmos am 20 Juli 2009, 15:03:21

Krieg NUR gegen Frankreich, ein lange Zeit angenommenes Szenario. Von ab Anfang 1933 verbauten Tonnage her hätte Deutschland zwar zahlenmäßig nicht gleichziehen aber durchaus eine vergleichabere Flotte haben können,  + keine feindliche Stützpunkte im Schottland.
Hier hätte die KM theoretisch die Möglichkeit Handelsverbindungen über Atlantik aufrechtzuerhalten, in einem gewissen Umfang auch zu schützen, einfach von Kräfteverhältniss her ganz andere Kriegsführung möglich als nur Raider und U-Boote.

Ja theoretisch besteht auch die Moeglichkeit, das ein Elephant  an einem Grashalm eine Schlucht hinunter haengt.

Don´t Panic

Quand tu veux construire un bateau, ne commence pas par rassembler du bois,
couper des planches et distribuer du travail,
mais reveille au sein des hommes le desir de la mer grande et large.

St.Ex

DST

Zitat von: Nobody am 20 Juli 2009, 18:54:40
Wie das das in die Angegebenen Maße quetschen willst ist mir schleierhaft, Skizze?

ich habe das mit bleistiff hier so hingekritzelt ^^
aber die maße habe ich aus peter k. ´s fleuzeranlage gemopst.

und wie ich das in ca 72 m quetsche ?
schneid mal bei deinem vorschlag 4 den drittensatz in der mitte durch ^^ dann bleiben gerademal 66m über.

wenn du jetzt die hilfsmotoren aus dem zwischenraum an die enden stellst paßts.

btw die graf spee hatte kürzere getriebe . bzw die geteilte variante baute etwas kürzer.


mfg dirk

Nobody

Zitat von: DST am 20 Juli 2009, 20:14:40
ich habe das mit bleistiff hier so hingekritzelt ^^
aber die maße habe ich aus peter k. ´s fleuzeranlage gemopst.

und wie ich das in ca 72 m quetsche ?
schneid mal bei deinem vorschlag 4 den drittensatz in der mitte durch ^^ dann bleiben gerademal 66m über.

wenn du jetzt die hilfsmotoren aus dem zwischenraum an die enden stellst paßts.

btw die graf spee hatte kürzere getriebe . bzw die geteilte variante baute etwas kürzer.
Sorry, ich kann mir das immer noch nicht vorstellen, du hast nicht zufällig nen Scanner, oder?
In meinen Entwürfen müssen die Hilfsmotoren zumindest immer in einer Nachbarabteilung stehen, und auch die Generatoren müssen irgendwo stehen. Ist das vielleicht der Unterschied? (wenn man das anders macht kann man natürlich kleiner planen)

Wie meinst du das mit den Getrieben? In Bezug auf die Getriebegröße kenn ich nur das hier. Davon ausgehend hab ich die Getriebe für die Zwölfzylinder ein Drittel größer geplant. Kleinere Getriebe kenn ich sonst nur von der H-Klasse, wo sie zweigeteilt sind, und der Z51 (1942) - die kommen für uns also zu spät.

Zitat von: Huszar am 20 Juli 2009, 19:47:31
Klasse Skizzen!
Danke, hab noch mehr davon ;-)

ZitatNr.3 gefällt mir wegen den elendig langen Wellenführungen aber nicht  :-D
Mir auch, ich finde sogar die Steuerbordwelle in der Deutschland schon zu lang - aber was nützt das? Wenn wir kurze Wellen wollen bräuchten wir einen Dieselelektrischen Antrieb. ^^
ZitatAls Rahmen haben wir also folgende Motoren/Abmessungen:
Breitversionen: ...
Die Breitversionen tauchen hier doch noch gar nicht auf! Bei denen stünden 6 Motoren nebeneinander was eine Breite von etwa 20m erforderlich machen würde (vgl. hier).
Aus meiner Sicht gibt es drei Grundmöglichkeiten die Maschinen anzuordnen:
Schmal: 4 Motoren nebeneinander, Breite 14 m, identisch Panzerschiff Deutschland, 2-3 Wellen
Mittel: 5 Motoren nebeneinander, Breite ~17 m, 2-4 Wellen
Breit: 6 Motoren nebeneinander, Breite ~20 m, 3-4 Wellen

Das ergibt (unter anderem) folgende Möglichkeiten:

  • A) 8 Neunzylinder auf 2 Wellen, 54000 WPS
             1) schmal, Länge 58 m (original Panzerschiff A-C)
             2) mittel, Länge 39 m (-19)
  • B) 8 Zwölfzylinder auf 2 Wellen, 72000 WPS
             1) schmal, Länge: 72 m (+14)
             2) mittel, Länge: 48 m (-10)
  • C) 12 Neunzylinder auf 3 Wellen, 81000 WPS
             1) schmal, Länge: 87 m (+29)
             2) mittel, Länge: 68 m (+10)
             3) breit, Länge: 58 m (+0)
  • D) 8 Zwölf- & 4 Neunzylinder auf 3 Wellen, 99000 WPS
             1) schmal, Länge 101 m (+43)
             2) mittel, Länge: 77 m (+19)
             3) breit, Länge: 65 m (+7)
  • E) 12 Zwölfzylinder auf 3 Wellen, 108000 WPS
             1) schmal, Länge 108 m (+50)
             2) mittel, Länge: 84 m (+26)
             3) breit, Länge: 72 m (+14)
  • F) 16 Neunzylinder auf 4 Wellen, 108000 WPS
             1) mittel, Länge: 84,5 m (+26,5)
             2) mittel, Länge: 97,5 m (+39,5)
             3) mittel, Länge: 79 m (+21), minimale Generatoraustattung, keine Freiräume
             4) breit, Länge: 78 m (+20), mit Freiräumen
  • G) 16 Zwölfzylinder auf 4 Wellen, 144000 WPs
             1) mittel, Länge: 105,6 m (+47,6)
             2) mittel, Länge: 120,8 m (+62,8)
             3) mittel, Länge: 97,6 m (+39,6), minimale Generatoraustattung, keine Freiräume
             4) breit, Länge: 92 m (+34), mit Freiräumen hier
Ich stelle gerade Fest, dass Möglichkeit F3 erstaunlich klein ist. Aber E2 erlaubt bei gleicher Leistung vermutlich eine besserer Rumpfform  oder Torpedoschutz. Variante D2 ist ebenfalls interessant und die Gs sind für unser Panzerschiff wohl eindeutig zu groß. Hab ich was vergessen? Oder möchte jemand noch eine paar Varianten mit ungleicher Wellenleistung sehen?

ZitatFür einen 14/19k Schiff ergeben 78k PS knapp 30Kn, 72k PS um die 29Kn.
Die eigentliche Frage ist aber doch ob wir die gewünschte Maschine in diese Verdrängung kriegen, bzw mit Welcher Anlage uns das am ehesten gelingt, oder?

Kosmos

Zitat
Gegen ein PzSchiff sind die KGVs absolut überdimensioniert, bis die Italiener und Franzosen fertiggebaut haben, wären die vorgezogenen Lions auch fertig (und dazu gibts noch jede Menge an alten Schiffen!)
England baut bewußt statt geplannter Schiffe mit 38 cm solche mit 35 cm, während Deutschland Bismark baut.

Jetzt in der Alternative baut Deutschland KEINE Schlachtschiffe und bei dir gibt England als Reaktion darauf FRÜHER selbst aufgelegte Beschränkungen auf und geht FRÜHER zum Bau der stärkeren Schiffe über, das ist nicht logisch. Wenn das möglich wäre, wenn man das gewollt hätte, dann hätte England auch in der Realität Lions vorgezogen, Gründe dafür wären in der Realität viel gewichtiger.
ZitatWENN Dtl keine echten Schlachtschiffe baut! Kann man das so schwer verstehen?
wie kommst du darauf dass KGVs NUR wegen DEUTSCHER Schlachtschiffe gebaut wurden?
Du sprichst so viel von wertvoller Schlachtschifftonnage schlägst aber vor dass ausgerechnet England großzügig diese Tonnage für Panzerschiff Jäger verschwendet, England hat ja wohl nicht umsonst bei Washington 5:5:3:1.75:1.75 durchgesetzt.
3  KGV erlaubt es sowohl Panzerschiffe zu jagen als auch bestendes Kräfteverhältniss gegenüber anderen Nation aufrehcterhalten, deswegen sind sie keinesfalls irgendwie "überdimensioniert".
..............
ZitatJa theoretisch besteht auch die Moeglichkeit, das ein Elephant  an einem Grashalm eine Schlucht hinunter haengt.
ab 1934 spätestens 1935 kann Deutschland eine richtige Flotte bauen, deutsche Wirtschaftskraft ist der französischen überlegen, bei dieser Sachlage freiwillig die Seeherschaft Frankreich überlassen ist nicht logisch.

DST

Zitat von: Nobody am 20 Juli 2009, 23:05:59

Sorry, ich kann mir das immer noch nicht vorstellen, du hast nicht zufällig nen Scanner, oder?
In meinen Entwürfen müssen die Hilfsmotoren zumindest immer in einer Nachbarabteilung stehen, und auch die Generatoren müssen irgendwo stehen. Ist das vielleicht der Unterschied? (wenn man das anders macht kann man natürlich kleiner planen)

Wie meinst du das mit den Getrieben? In Bezug auf die Getriebegröße kenn ich nur das hier. Davon ausgehend hab ich die Getriebe für die Zwölfzylinder ein Drittel größer geplant. Kleinere Getriebe kenn ich sonst nur von der H-Klasse, wo sie zweigeteilt sind, und der Z51 (1942) - die kommen für uns also zu spät.


dein scan zeigt die maschinenanlage der deutschland.
die graf spee hatte soviel ich weiß andere getriebe.
um genau zu sein wurden dort immer zwei motoren zusammen gefaßt.
schau dir am besten die zeichnung von der fleuzeranlage an. peterk. hat es dort genau so gezeichnet.

http://forum-marinearchiv.de/smf/index.php/topic,592.0.html

und um platz zu sparen habe ich die motoren nebeneinander gestellt und nicht diagonal versetzt.
dadurch können die räume für due hilfsmotoren auf ca 7m gekürzt werden.
ohne einen zweiten satz drucklager ( wofür auch immer die sind) komme ich auf 73m mit auf 77,5.

die zeichnung habe ich mit paint mal bunt gemacht. muß nur schauen wie ich die hier rein bekomme.

mfg dirk

Kosmos

Zitatwie kommst du darauf dass KGVs NUR wegen DEUTSCHER Schlachtschiffe gebaut wurden?
Du sprichst so viel von wertvoller Schlachtschifftonnage schlägst aber vor dass ausgerechnet England großzügig diese Tonnage für Panzerschiff Jäger verschwendet, England hat ja wohl nicht umsonst bei Washington 5:5:3:1.75:1.75 durchgesetzt.
3  KGV erlaubt es sowohl Panzerschiffe zu jagen als auch bestendes Kräfteverhältniss gegenüber anderen Nation aufrehcterhalten, deswegen sind sie keinesfalls irgendwie "überdimensioniert".
obwohl warte, ich hab eigentlich den "Plan" Q H39 1935 bauen zu lassen außer acht gelassen.
Ein solches Schiff würde Washington zerstören, Frankreich geht dann sofort dazu über so schnell wie möglich etwas vergleichbares zu bauen, England ebenfalls, Anfang 1937 werden dann 3-4 große Schlachtschiffe statt KGV auf Kiel gelegt, so viele wie Finanzen zur Verfügung stehen.
Aber auf Panzerschiffe ausgerichtete Schlachtkreuzer sind in so einem Fall um so mehr ein zu teueres Luxus.

Q

#291
Zitat von: Huszar am 19 Juli 2009, 10:22:56
- Basen. England (+Frankreich) haben praktisch überall Basen, und können ausserdem ohne Probleme die Häfen der neutralen Lander benutzen, ein PzSchiff kann sich nur in WHafen und Kiel sicher fühlen. Aus genau diesem Grund kann Dtl keine Verstärkung schicken, während Engl. (+Fr) das ohne Probleme hinkriegen. Vor La Plate wollte man ein(!) U-Boot als Verstärkung schicken, dass dazu zwei Monate (!) unterwegs gewesen wäre. Die Englander könnten ein komplettes GEschwader aus Freetown in einer Woche runterschicken.

Zitat von: Q am 20 Juli 2009, 20:07:01
Zitat von: Kosmos am 20 Juli 2009, 15:03:21

Krieg NUR gegen Frankreich, ein lange Zeit angenommenes Szenario. Von ab Anfang 1933 verbauten Tonnage her hätte Deutschland zwar zahlenmäßig nicht gleichziehen aber durchaus eine vergleichabere Flotte haben können,  + keine feindliche Stützpunkte im Schottland.
Hier hätte die KM theoretisch die Möglichkeit Handelsverbindungen über Atlantik aufrechtzuerhalten, in einem gewissen Umfang auch zu schützen, einfach von Kräfteverhältniss her ganz andere Kriegsführung möglich als nur Raider und U-Boote.

Ja theoretisch besteht auch die Moeglichkeit, das ein Elephant  an einem Grashalm eine Schlucht hinunter haengt.

Don´t Panic



Zitat von: Kosmos am 20 Juli 2009, 23:14:52

ZitatJa theoretisch besteht auch die Moeglichkeit, das ein Elephant  an einem Grashalm eine Schlucht hinunter haengt.
ab 1934 spätestens 1935 kann Deutschland eine richtige Flotte bauen, deutsche Wirtschaftskraft ist der französischen überlegen, bei dieser Sachlage freiwillig die Seeherschaft Frankreich überlassen ist nicht logisch.

Was die deutsche Wirtschaft bauen kann, und was Sinnvoll ist sind zwei verschiedene paar Schuhe. Deutschland kann de facto selbst mit Gleichstand oder geringem Vorteil gegenueber Frankreich keine Handelsverbindung offen halten. Dein Argument das Frankreich keine Basen in Scotland haette zieht nicht. Da unser Panzerschiff alleine im Suedatlantik ja bekanntlich auch Gegnerschiffe erwarten darf die aus neutralen Haefen auslaufen. Wir haben es aber hier nicht mit 26-28 kn Schnellen Panzerschiffen die bewaffnet sind und einzeln fahren zu tun sondern mit Handelsschiffen die max. 17 kn laufen. Wie sollte Deutschland solch einen Geleitzug gegen Frankreich ueber den ganzen Nordatlantik schuetzen? Richtig garnicht! Da vom neutralen Neufundland eine franzoesische Kreuzergruppe auslaeuft, aus dem neutralen Island die Dunekerque und Strassbourg, aus Belfast die Richelieu, aus Duenkirchen die Atlen BB´s und die Zerstoerer eine Seeblokade aufbauen bis Kristiansand. Da kann Deutschland noch so hochgeruestet sein. Der Handelskonvoi wird nicht durchkommen auf den 3000 Seemeilen vom US Hafen nach Kiel oder WH.

Eine "ausgewogene" Schlachtflotte nur um des Habens wollen. Das geht mir nicht in den kopf.

Etwa das war es was T-G angesprochen hat. Erstmal sollte man sich Gedanken ueber die Aufgabe der Flotte machen. Dann diese planen. Ich halte eine teure Schlachtflotte fuer sinnfrei aus geographischer Sicht Deutschlands. Ich halte Flugzeugtraeger fuer sinnfrei, da sie Angriffswaffen sind ausser Reichweite Landgestuetzer Flugzeuge. Und auch im Nordatlantik wenig taugen der Wetterverhaeltnisse wegen. Und bitte argumentiert nicht mt bestehenden franzoesischen Atlantikhaefen. Die wird und kann niemand vorraussehen bei Kiellegeung der Schiffe 1935 aufwaerts. Zur reinen Verteidigung reichen 200 s-Boote die bestehenden Zerstoerer 2 dutzend Kuesten U-boote und Minen, Minen und nochmals Minen.

Zur Frage der HSK´s. HSK´s haben schon einen gewaltiges Defizit im vergleich zu Panzerschiffen. Kein gegnerisches Handelsschiff wird ein Konvoisystem fordern wenn irgendwo ein HSK sein unwesen treibt. Bei nem Panzerschiff muss dieser Konvoi dann auchnoch von mindestens 4 CL CA gedekt werden, um Abschrekend gegenueber dem Panzerschiff zu wirken. Das heisst 5 Panzerschiffe permanent draussen. Eins im Mittelatlantik, eins westlicher Suedatlantik, eins oestlicher Suedatlantik, eins westlicher Indik und eins oestlicher Indik.

1. Wenn eines dieser Panzerschiffe gejagt wird besteht immernoch die Moeglichkeit waehrend der Verfolgungsjagd mit einem anderen zu vereinigen.

2. Die huntergroups des Gegners muessen schonmal auf ein riesiges Gebiet versteut werden. So 3 Gruppen pro see gebiet. Sind schonmal 60 Kreuzer. Diese 60 kreuzer muessen, wie unsere Panzerschiffe, aber auch mal in die Werft. Sogar haeufiger als normal da Vmax immer wichtiger wird. Sagen wir 50% Rotationssystem sind das schon 90 Kreuzer die gebunden werden. Was noch wichtiger ist, sie muessen auch versorgt werden.

Uebrigens funktionieren diese Panzerschiffe auch in einem Szenario mit Gegner nur Frankreich. Frankreich wird auch aus Uebersee beliefert. Das nicht zu knapp. Frankreich hat in den 30´er Jahren schon noch eine grosse Flaeche an Kolonien in Afrika und den Antillen.

Vielleicht besteht sogar die verschwindent geringe Moeglichkeit gerade durch die Panzerschiffe das manch Blockadebrecher nach  Deutschland durch kommt. Gerade weil diese Panzerschiffe die franzoesische Flotte vor Dakar binden. Damit fuer eine Blockade und abfangen nicht zur Verfuegung stehen. Aber ein deutscher Geleitzug wird definitv nicht ueber den Atlantik kommen so theoretisch es auch ist.

Don´t Panic
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St.Ex

Huszar

Moin, Moin,

@Kosmos:
du verstehst es einfach nicht.
1, Ab 01.01.1937 KANN und DARF England bauen.
2, Lions WURDEn auf Keil gelegt. Und zwar in den gleichen werften, wo auch die KGVs gebaut wurden. Grund waren B-Schiff, VV und Kardinal. Die verspätete Kiellegung (3-5 Jahre nach den Konkurrenten) hat doch nicht etwas damit zu tn, dass die Helgen mit KGVs voll waren?
3, wenn Dtl KEINE echte Schlachtschiffe baut, besteht keine solche Dringlichkeit, 35k-BBs SOFORT zu bauen, man kann 1-1,5 Jahre warten, und DANN Lions bauen. Meinetwegen mit15".
4, WENN Dtl mehr, als nur die 3 PzSchiffe baut, MUSS ein SChiff gebaut werden, dass a, gleichschnell ist, b, schwerer Bewaffnet ist, c, etwa gleichstark gepanzert ist, und d, billig genug ist, um mehrere Einheiten zu bauen.

@Q:
Handelsverbindungen können im Kriegsfall nicht, oder kaum aufrecht erhalten werden - höchstens im Ausmass der bekannten Blockadebrecher-Fahrten. Fragt sich allerdings, wer in einem Kriegsfall mit Dtl Handel treiben würde. Die USA zB auf keinem Fall...
Die Ausgewogene Flotte soll in erster Linie dazu dienen, Nord- und Ostsee zu beherschen. Ein riesiges Problem der DKM war ja, dass zu wenige Zerstörer vorhanden waren (auch vor Narwik), um die Dickschiffe zu begleiten und eigenständige Operationen fahren zu können. Wenn schon die bekannte Zahl an Dickschiffen, dann auf jeden Fall mehr Zerstörer/grosse T-Boote, erstere gehen auch kleiner, müssen nicht 2500t haben.

Fr. Handel: ja, die Franzosen hatten ziemlich viel an Kolonien. ABER! Ein Grossteil dieses Handels kann durch das Mittelmeer geleitet werden (Nordafrika komplett, Fernost ebenfalls). Lediglich die Westafrika- und Amerikafahrt muss in Gebieten laufen, wo Dt Schiffe sie erreichen können. Obwohl erstere an der Küste entlang geleitet werden kann, was für Dtl Probleme bringt.

@Nobody:
Die frage ist, welche Verdrängung gewünscht wird. In 17k geht eigentlich alles rein, was nicht mehr, als 20-25m länger ist, als die der Dtl/GS. Die "breiten" Maschinen würde ich für dieses Schiff gleich vergessen, um die 26-27m Breite sind eindeutig zu viel  :wink:

mfg

alex
Reginam occidere nolite timere bonum est si omnes consentiunt ego non contradico
1213, Brief von Erzbischof Johan von Meran an Palatin Bánk von Bor-Kalán

Q

Zitat von: Huszar am 21 Juli 2009, 09:28:25

@Q:
Handelsverbindungen können im Kriegsfall nicht, oder kaum aufrecht erhalten werden - höchstens im Ausmass der bekannten Blockadebrecher-Fahrten. Fragt sich allerdings, wer in einem Kriegsfall mit Dtl Handel treiben würde. Die USA zB auf keinem Fall...
Die Ausgewogene Flotte soll in erster Linie dazu dienen, Nord- und Ostsee zu beherschen. Ein riesiges Problem der DKM war ja, dass zu wenige Zerstörer vorhanden waren (auch vor Narwik), um die Dickschiffe zu begleiten und eigenständige Operationen fahren zu können. Wenn schon die bekannte Zahl an Dickschiffen, dann auf jeden Fall mehr Zerstörer/grosse T-Boote, erstere gehen auch kleiner, müssen nicht 2500t haben.
Genau meine Rede   :MZ:


Zitat von: Huszar am 21 Juli 2009, 09:28:25
Fr. Handel: ja, die Franzosen hatten ziemlich viel an Kolonien. ABER! Ein Grossteil dieses Handels kann durch das Mittelmeer geleitet werden (Nordafrika komplett, Fernost ebenfalls). Lediglich die Westafrika- und Amerikafahrt muss in Gebieten laufen, wo Dt Schiffe sie erreichen können. Obwohl erstere an der Küste entlang geleitet werden kann, was für Dtl Probleme bringt.


Mit dem nur Frankreich Szenario wollte ich auf den Nutzen der Panzerschiffe eingehen. Sie sind selbst gegen Frankreich allein nicht voellig nutzlos.

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Q

#294
Zitat von: Huszar am 21 Juli 2009, 09:28:25
Die USA zB auf keinem Fall...


Nachtrag: Wuerde ich persoehnlich nicht so sehen. Der US Kongress war bis 1941 extrem isolationistisch. Dazu noch das Neutralitaetsgesetz, und ich bin eher der Meinung, das wenn der Preis stimmt mit jedem gehandelt wird. Bei Japan gab es einen Sonderfall auf Grund des Oel Embargos.

Off Topic ende

Don´t Panic
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Kosmos

ZitatWas die deutsche Wirtschaft bauen kann, und was Sinnvoll ist sind zwei verschiedene paar Schuhe. Deutschland kann de facto selbst mit Gleichstand oder geringem Vorteil gegenueber Frankreich keine Handelsverbindung offen halten. Dein Argument das Frankreich keine Basen in Scotland haette zieht nicht. Da unser Panzerschiff alleine im Suedatlantik ja bekanntlich auch Gegnerschiffe erwarten darf die aus neutralen Haefen auslaufen. Wir haben es aber hier nicht mit 26-28 kn Schnellen Panzerschiffen die bewaffnet sind und einzeln fahren zu tun sondern mit Handelsschiffen die max. 17 kn laufen. Wie sollte Deutschland solch einen Geleitzug gegen Frankreich ueber den ganzen Nordatlantik schuetzen? Richtig garnicht! Da vom neutralen Neufundland eine franzoesische Kreuzergruppe auslaeuft, aus dem neutralen Island die Dunekerque und Strassbourg, aus Belfast die Richelieu, aus Duenkirchen die Atlen BB´s und die Zerstoerer eine Seeblokade aufbauen bis Kristiansand. Da kann Deutschland noch so hochgeruestet sein. Der Handelskonvoi wird nicht durchkommen auf den 3000 Seemeilen vom US Hafen nach Kiel oder WH.
eine dauerhafte Stationierung französischer Flotte in Neufundland oder Island ist unmöglich, das wäre mit Neutralität dieser Länder nicht zu vereinbaren.

Es wäre gegeben ein riesiger neutraller Schiffsverkehr, Franzosen müssten diesen kontrolieren, jedes einzelnes Schiff. Dies in Atlantik unmöglich dafür ist Atlantik zu groß und französische Flotte zu klein. Beste Stelle wäre Dänemarkstraße und Nordsee.......
Deutsche Flotte müsste nun Präsenz fr. Marine in diesen Gegenden unterbinden bzw. erschweren.

Bei deiner Flotte aus Panzerschiffen kann Frankreich selbst Courbet wiederbewaffnen und in die Nordsee schicken, auf jeden Fall hat man aber Bretagne,
Dunkerque und Richelieu. Diese Einheiten, immerhin 10 Schiffe könnten weitgehend ungehindert, einander ablösend an besagten Stellen die Schifffahrt kontrolieren. Durch sie gedeckt aber auch Kreuzer, und HK. Damit hätte Frankreich locker 20-30 Schffe für eine solche Aufgabe.
Nun aber stellen wir uns vor Deutschland hätte eine ausgewogene Flotte, Hipper, wird arg gefährlich für fr. HSK und ältere Kreuzer.
Scharnhorst, Einsatz von Courbet praktisch ausgeschlossen, Bretagne und alles darunter müssen ebenfalls aufpassen, hat Deutschland aber Bismarks
dann wird es zu gefährlich die Bretagne einzusetzen. Nur Richelieu kann einigermaßen frei operieren, schon Dunkerque und Kreuzer müssen höllisch aufpassen.
D.h. durch eine ausgewogene Flotte die auch über schnelle Kreuzer und starke Schlachtschiffe verfügt würde die Anzahl der Kriegsschiffe die Frankreich für Angriffe auf deutsche Handelsflotte abstellen kann rapide sinken, damit die Chancen für deutsche Handelsschiffe dramatisch ansteigen.
ZitatEtwa das war es was T-G angesprochen hat. Erstmal sollte man sich Gedanken ueber die Aufgabe der Flotte machen. Dann diese planen. Ich halte eine teure Schlachtflotte fuer sinnfrei aus geographischer Sicht Deutschlands. Ich halte Flugzeugtraeger fuer sinnfrei, da sie Angriffswaffen sind ausser Reichweite Landgestuetzer Flugzeuge. Und auch im Nordatlantik wenig taugen der Wetterverhaeltnisse wegen. Und bitte argumentiert nicht mt bestehenden franzoesischen Atlantikhaefen. Die wird und kann niemand vorraussehen bei Kiellegeung der Schiffe 1935 aufwaerts. Zur reinen Verteidigung reichen 200 s-Boote die bestehenden Zerstoerer 2 dutzend Kuesten U-boote und Minen, Minen und nochmals Minen.
10 Panzerschiffe sind noch viel sinnloser.

Q

@ kosmos

Ich glaub du lebst in einem Arg abweichenden Parallel Universum. Dem zu Folge werd ich wohl deine Post in Zukunft Ignorieren das hat glaub ich alles wenig Sinn, mit dir ueber Sinn + Unsinn einer Flottenruestung zu philosophieren.

:lol: Deutschland und Hochseehandel im Kriegsfall gegen Frankreich  :lol:

:lol: Wo doch in allen Handelspartner Haefen Spione der Franzosen sitzen, die mit Infos an ihre Flotte wohl nicht warten werden bis besagte Schiffe im Deutschen Hafen ihre Ladung loechenl.  :lol:

Zu komisch das aber besagte Panzerschiffe den Franzosen nicht durch die Lappen gehen koennen Handelsschiffe aber schon.

Kosmos bitte spar dir eine Antwort war nur ein sammeln meiner Gedanken.

Don´t Panic

Quand tu veux construire un bateau, ne commence pas par rassembler du bois,
couper des planches et distribuer du travail,
mais reveille au sein des hommes le desir de la mer grande et large.

St.Ex

Kosmos

ZitatWo doch in allen Handelspartner Haefen Spione der Franzosen sitzen, die mit Infos an ihre Flotte wohl nicht warten werden bis besagte Schiffe im Deutschen Hafen ihre Ladung loechenl.
ja ja, und die Superspione teilen das per sms mit und bringen Nachts gleich auch versteckte Sender an den Schiffen an, damit diese in Atlantik auch sicher gefunden werden. Was für naive Vorstellungen.

Ralf

#298
Könnt Ihr das per PN regeln?
Gruß
Ralf
___________________________________________
,,Du kannst Dein Leben nicht verlängern und Du kannst es auch nicht verbreitern. Aber Du kannst es vertiefen!"
Gorch Fock

DST

Zitat von: Kosmos am 21 Juli 2009, 10:39:20

eine dauerhafte Stationierung französischer Flotte in Neufundland oder Island ist unmöglich, das wäre mit Neutralität dieser Länder nicht zu vereinbaren.

von stationieren war keine rede. die fahren nur den hafen am um einen zu saufen
und evtl zu tanken ( also das schiff halt  :-D )
und dann gehts nach schottland oder irland egal hauptsache nen hafen . die wollen das jeder weiß das sie da sind ^^.

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