Forum Marinearchiv
25 Mai 2012, 08:34:55 *
Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.
Haben Sie Ihre Aktivierungs E-Mail übersehen?

Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge
logo
Meldung: Das FMA-Team wünscht allen Besuchern und Mitgliedern viel Spaß beim Lesen und Schreiben. Smiley
 
   Übersicht   Hilfe Suche Chat Kalender Galerie Karte Login Registrieren Mitarbeiter Portal  
Seiten: [1]   Nach unten
  Drucken  
Autor Thema: Erklärung Funksprüche  (Gelesen 612 mal)
0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
bernd
Seekadett
*
Online Online


Beiträge: 152

Alter: 63

Ort: 47506 Neukirchen-Vluyn

Nordrhein-Westfalen



« am: 29 Juni 2009, 20:50:00 »

Hallo Leute

wer kann mir diese Funksprüche erklären.
erstes Foto
1:von Funkschaltung A
2:Uhrzeitgruppe 0237
3:abgegeben 0318
4:Flotte 24
5:Prinz Eugen 34
6: L  N  B  MNO

zweites Foto
4:Flotte 25
5:Prinz Eugen 35

warum wird im ersten Foto Flotte 24 und im zweiten Foto Flotte 25 geschrieben, und bei Prinz Eugen einmal 34 und dann 35?
Foto3 Flotte 21 Prinz Eugen 32, Foto4, Flotte 22 Prinz Eugen 33

Gruß Bernd




Anhänge (4) nur für registrierte Mitglieder sichtbar.
001.jpg
002.jpg
003.jpg
004.jpg
« Letzte Änderung: 29 Juni 2009, 21:10:07 von bernd » Gespeichert
Big A
Boardinventar
*
Offline Offline


Beiträge: 3662

Alter: 52

Name: Axel Schilling

Ort: Rostock

Mecklenburg-Vorpommern

Keep on running


« Antwort #1 am: 30 Juni 2009, 07:36:15 »

Es könnte sich um die Nummerierung im Ausgangsverzeichnis handeln, x.Spruch des Tages an Flotte/ der Unternehmung an Flotte / PE usw.

Erste Vermutung!

Axel
Gespeichert

If you want to kick the tiger in his ass you'd better have a plan for dealing with his teeth...
Sometimes it is entirely appropriate to kill a fly with a sledge-hammer.

Real men don't need experts to tell them whose asses to kick.
mhorgran
Fregattenkapitän
*
Offline Offline

Beiträge: 1229

Alter: 47

Name: Stefan Westermann

Bayern


« Antwort #2 am: 30 Juni 2009, 10:03:53 »

Hallo
Die "Funkschaltung" gab dem Funker vor nach welchem Schlüssel (die Marine hatte ja für verschiedene Einsatzbereiche verschiedene Schlüssel) die Nachricht verschlüsselt werden sollte.
http://www.xs4all.nl/~aobauer/enigma_keywords.htm
Gespeichert

Grüße
Stefan
Raptor
Stabsbootsmann
*
Offline Offline


Beiträge: 124

Name: Andy

Slovenia


« Antwort #3 am: 30 Juni 2009, 10:42:37 »

ich würde auch mal bei der Funkschaltung auf nen Schlüssel tippen.

Uhrzeitgruppe: richtige Walzen sowie Steckverbindungen und Ringstellung für die Tageseinstellung der Enigma zu ermitteln ??

Gespeichert
MS
Kapitänleutnant
*
Offline Offline

Beiträge: 713

Sachsen


« Antwort #4 am: 30 Juni 2009, 13:24:37 »

Hallo
Die "Funkschaltung" gab dem Funker vor nach welchem Schlüssel (die Marine hatte ja für verschiedene Einsatzbereiche verschiedene Schlüssel) die Nachricht verschlüsselt werden sollte.
http://www.xs4all.nl/~aobauer/enigma_keywords.htm

Die Funkschaltung hat nichts mit der Verschlüsselung eines Funkspruches zu tun. Die Verschlüsselung wurde durch die "Schlüsselunterlagen" (Hefte, die in der Regel auf wasserlöslichen Papier gedruckt waren) Tag- und Monatsweise vorgegeben. Die vom Funker verwendete Einstellung wurde mit den ersten Gruppen des gesendeten Funkspruches an die Gegenstelle übermittelt.

Funkschaltung A steht für die Funkschaltung Anton. Die Funkschaltung Anton bestand aus mehreren parallel laufenden Kurzwellen.

Der Funkverkehr mit den in See stehenden Einheiten wurde über Funkschaltungen oder Verkehrskreise abgewickelt.
Das heist man bediente sich vorgegebener Gruppen von Frequenzen, die je nach Einsatzgebiet, Jahreszeit und Tageszeit unterschiedlich waren.

Gruss
MS
Gespeichert
bernd
Seekadett
*
Online Online


Beiträge: 152

Alter: 63

Ort: 47506 Neukirchen-Vluyn

Nordrhein-Westfalen



« Antwort #5 am: 30 Juni 2009, 17:01:06 »

Hallo Leute

wieder ein kleines Stück weiter gekommen Danke.

Gruß Bernd
Gespeichert
mhorgran
Fregattenkapitän
*
Offline Offline

Beiträge: 1229

Alter: 47

Name: Stefan Westermann

Bayern


« Antwort #6 am: 09 Juli 2009, 19:22:18 »

Hallo
Die "Funkschaltung" gab dem Funker vor nach welchem Schlüssel (die Marine hatte ja für verschiedene Einsatzbereiche verschiedene Schlüssel) die Nachricht verschlüsselt werden sollte.
http://www.xs4all.nl/~aobauer/enigma_keywords.htm

Die Funkschaltung hat nichts mit der Verschlüsselung eines Funkspruches zu tun. Die Verschlüsselung wurde durch die "Schlüsselunterlagen" (Hefte, die in der Regel auf wasserlöslichen Papier gedruckt waren) Tag- und Monatsweise vorgegeben. Die vom Funker verwendete Einstellung wurde mit den ersten Gruppen des gesendeten Funkspruches an die Gegenstelle übermittelt.

Funkschaltung A steht für die Funkschaltung Anton. Die Funkschaltung Anton bestand aus mehreren parallel laufenden Kurzwellen.

Der Funkverkehr mit den in See stehenden Einheiten wurde über Funkschaltungen oder Verkehrskreise abgewickelt.
Das heist man bediente sich vorgegebener Gruppen von Frequenzen, die je nach Einsatzgebiet, Jahreszeit und Tageszeit unterschiedlich waren.

Gruss
MS
Hallo MS

Das meinte ich ja eigentlich auch:
die Marine hatte ja für verschiedene Einsatzbereiche
aber danke das du es klar gemacht hast.
Gespeichert

Grüße
Stefan
Seiten: [1]   Nach oben
  Drucken  
 
Gehe zu:  

Powered by SMF 1.4 | SMF © 2001-2006, Lewis Media